Großalmerodes Mittelstürmer erzielt beide Tore beim Sieg in Wickenrode - SG Werratal gelingt Revanche

2:1 - Eichler lässt den FC jubeln

Das Tor ist leer: Keine Mühe hat SG Werratals Angreifer Niklas André Mora (links) das Leder zum 3:0-Pausenstand über die Linie zu schieben. BSA-Torhüter Marc Hennemuth ist nur Zuschauer. Foto: eki

Witzenhausen. Die Chance auf den zweiten Tabellenplatz in der Fußball-Kreisoberliga wahrten gestern Abend die SG Werratal und der FC Großalmerode mit ihren Erfolgen gegen Bad Sooden-Allendorf bzw. die SG Wickenrode/Helsa. Zwei Nachholspiele fielen erneut den schlechten Platzverhältnissen zum Opfer und wurden von Klassenleiter Horst Schott bereits wieder angesetzt. Der TSG Fürstenhagen trifft nun am Freitag, 15. April, um 18.30 Uhr auf die SG Sontra, die SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach bekommt es am Freitag, 22. April, um 18.30 Uhr mit dem Lichtenauer FV zu tun.

SG Werratal - Bad Sooden-Allendorf 4:1 (3:0). Den von Trainer Dieter Berg sehr gut eingestellten Gastgebern gelang mit diesem hoch verdienten Resultat eine eindrucksvolle Revanche für die 0:4-Schlappe im Hinspiel. Angetrieben von Takt- und Ideengeber Karl-Friedrich Theune legten die Hausherren eine blitzsaubere erste Halbzeit hin und hatten den chancenlosen Gegner klar im Griff.

Allein der Treffer zum zwischenzeitlichen 3:0 für die Platzherren war schon das Eintrittsgeld wert. Nach einem herrlichen Spielzug über mehrere Stationen mit Theune als Ausgangspunkt bediente dann Kevin Fischer seinen Mannschaftskameraden Niklas André Mora, der das Leder nach dessen Querpass unmittelbar vor der Pause nur noch ins leere Tor zu schieben brauchte.

Nach dem 4:0 durch Theune schon fünf Minuten nach dem Wiederanpfiff nahmen die Werrataler das Tempo auf dem Spiel und gerieten auch nach dem Anschlusstreffer der Kurstädter durch Tim Range nicht mehr in Gefahr.

Tobias Schönwitz im Kasten der Spielgemeinschaft verbrachte einen ruhigen Abend, denn gefährliche Angriffe des Rivalen hatten in diesem Vergleich Seltenheitswert. Sein erstes Spiel im Trikot des Siegers bestritt Neuzugang Luis Österlein, der mit seinem Gardemaß von zwei Metern die BSA-Verteidiger in der Luft enorm beschäftigte.

Tore: 1:0 J. Rode (28.), 2:0 Zindel (33./Eigentor), 3:0 André Mora (45.), 4:0 Theune (50.), 4:1 Range (57.).

SG Wickenrode/Helsa - Großalmerode 1:2 (1:1). Insgeheim hatten sich die Platzherren schon auf ein angestrebtes Unentschieden eingerichtet, da hatte Großalmerodes Mittelstürmer Christian Eichler einen weiteren großen Auftritt und schaffte mit seinem zweiten Tor drei Minuten vor dem Abpfiff noch den Siegtreffer. Beide Male profitierte der Schütze allerdings von Patzern in der Hintermannschaft der Spielgemeinschaft. Beim 0:1 eilte SG-Torhüter Daniel Nickel nicht entschlossen aus seinem Kasten, und beim 1:2 patzte einer seiner Vorderleute.

„Es war ein umkämpftes Nachbarschaftsduell, das eigentlich keinen Sieger verdient gehabt hätte“, befand SG-Spartenleiter Frank Lichte. Vor dem entscheidenden FC-Treffer in der Schlussphase hatten auf der anderen Seite nämlich die Cousins Danny und Benjamin Nickel ebenfalls gute Möglichkeiten zur Führung. Dies sah auch Trainer Thomas Schill von Wickenrodes morgigem Gegner SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach.

Kurz vor Schluss verhinderte dann SG-Keeper Nickel mit einer Traumparade ein drittes Tor der Tonstädter.

Tore: 0:1 Eichler (13.), 1:1 B. Nickel (14.), 1:2 Eichler (87.).

Wanfried - SG Pfaffenbachtal/Schemmergrund 5:1 (3:0). Mächtig Luft im Abstiegskampf verschafften sich die Gastgeber mit diesem Erfolg. Dabei imponierte der Sieger auf tiefem Boden mit einer starken Leistung in kämpferischer Hinsicht und sorgte mit drei Treffern in den ersten 35 Minuten schon für eine Vorentscheidung.

Die Ampelkarte gegen den Wanfrieder Johannes Kollmann und der 1:3-Anschlusstreffer der Spielgemeinschaft durch Rohrberg brachte die Hausherren vorübergehend etwas aus dem Konzept, ehe Youngster Jan Hoßbach mit seinen beiden Trteffern in der Schlussphase alles klar machte.

Tore: 1:0 König (17.), 2:0 W. Löffler (24.), 3:0 König (35.), 3:1 Rohrberg (63.), 4:1/5:1 beide Hoßbach (72./82.). (eki)

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