TSG Fürstenhagens Trainer Uwe Dippel lobt Mannschaft nach dem 2:0 gegen den LFV

„Einen guten Job gemacht“

Luftkampf: Zum Kopfball kommt TSG Fürstenhagens Angreifer Maciej Goebel (links) gegen Lichtenaus Kapitän Waldemar Driegert und Waldemar Schledewitz. Rechts LFV-Verteidiger Stefan Ludwig. Foto: eki

Fürstenhagen. „Wenn man als homogene Mannschaft auftritt, das ganze Können abruft und dazu noch diszipliniert spielt kann man trotz schlechter Voraussetzungen viel erreichen“. Voll des Lobes über seine Spieler war TSG Fürstenhagens Trainer Uwe Dippel nach dem 2:0 (0:0)-Derbysieg gegen den Nachbarn Lichtenauer FV in der Fußball-Kreisoberliga.

Späte Treffer von Maciej Goebel (78.) und Grigore Hangan (81.) ebneten den Gastgebern den Weg zum Erfolg, obwohl mit Torjäger Appel, Krause, Oehl, Gruber und Siebert mehrere Leistungsträger fehlten. Hingegen ging die Rechnung der anfangs starken Lichtenauer auch deshalb nicht auf, weil die Angreifer auch mit den besten Tormöglichkeiten nichts anzufangen wussten. Bereits in den ersten Minuten hatten sowohl Kai Simon als auch Karlheinz Wegendt die 1:0-Führung der Gäste auf dem Fuß, doch der ausgezeichnet reagierende TSG-Keeper Benjamin Bobsin hatte etwas dagegen.

„Die mangelnde Spielpraxis war unübersehbar, nachdem wir nur einmal auf Rasen trainieren konnten“, fand LFV-Coach Sead Hadzic eine weitere Erklärung für die Niederlage im ersten Pflichtspiel seiner Elf in diesem Jahr.

180 Zuschauer im Lossetalstadion sahen zunächst aber eine Partie, in der die Gäste schneller ihren Rhythmus fanden und für brenzlige Situationen im Fürstenhagener Strafraum sorgten. Die 1:0-Führung der Lichtenauer lag in den ersten 30 Minuten förmlich in der Luft, während auf der Gegenseite die TSG-Angreifer Goebel und Titan zunächst bei den Abwehrkräften Dickel, Driegert und Ludwig in den besten Händen waren.

„Werdet aktiver“, forderte Uwe Dippel wiederholt von der Linie, ehe es dann tatsächlich mit dem ersten Sieg des TSG gegen den Nachbarn im sechsten Anlauf klappte. Beiden Treffern gingen schnelle Aktionen im Mittelfeld voraus, wobei Angreifer Titan seine Mannschaftskameraden Goebel und Hangan jeweils mustergültig einsetzte. „Alle haben einen sehr guten Job gemacht“, sagte Uwe Dippel später. Eigentlich wollte er in seiner Bewertung keinen seiner Akteure herausstellen, doch dann kam der Name von Mirko Saur doch über seine Lippen. Der hing nämlich wie eine Klette an LFV-Goalgetter Kai Simon und ließ seinem Gegenüber kaum Freiheiten.

Tore: 1:0 Goebel (78.), 2:0 Hangan (81.)

Von Eckehard Meyer

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