SG Wickenrode/Helsa und SG Meißner müssen im Abstiegskampf weiterhin zittern

Entscheidungen vertagt

Überzahl: Gleich von drei Defensivspielern im roten Trikot der SG Wehretal wird Angreifer Marius Landau von der SG Meißner (am Ball) umringt. Foto: eki

Witzenhausen. Freude bei der SG Wickenrode/Helsa, Enttäuschung bei der SG Meißner in der Fußball-Kreisoberliga. Während Wickenrode nach dem 4:2-Sieg in Niederhone nicht mehr direkt absteigen kann, kann Meißner am letzten Spieltag noch auf den letzten Tabellenrang abrutschen. Die spielfreie SG Pfaffenbachtal/Schemmergrund bleibt Schlusslicht.

Niederhone - SG Wickenrode/Helsa 2:4 (2:1). Dieser Erfolg war wichtig, doch es ist noch nicht zuende“, sagte ein erleichterter SG-Trainer Stefan Koch nach diesem überaus wichtigen Erfolg.

Nicht nur die drei gewonnenen Punkte machten den Gästecoach froh, auch die Einstellung seiner Truppe bezeichnete Koch als vorbildlich. „Die Mannschaft hat ein ganz anderes Gesicht gezeigt als vor einer Woche. Vor allem nach dem 1:2-Pausenrückstand sind alle marschiert und wollten unbedingt die Wende“, sagte der SG-Coach. Danny Nickel schoss die Gäste zwar nach 25 Minuten mit 1:0 in Führung, doch ein Doppelschlag durch Schindewolf brachte die Platzherren binnen drei Minuten wieder nach vorn.

Die Spielgemeinschaft ließ sich von diesem Rückstand nicht erschüttern, spuckte buchstäblich in beide Hände und machte dann alles klar.

Tore: 0:1 D. Nickel (25.), 1:1/2:1 beide Schindewolf (37./39.), 2:2 Guerleyen (60.), 2:3 Budach (54.), 2:4 D. Nickel (88.).

SG Meißner - SG Wehretal 1:5 (0:2). Mit einer derart deftigen Schlappe hatten weder Meißners Spieler noch der eigene Anhang nach den ansprechenden Leistungen in den vergangenen Wochen gerechnet. „Der Siegdruck für die Mannschaft war einfach zu groß. Die Nervosität war in vielen Situationen unübersehbar“, sagte SG-Sprecherin Lucia Knoblauch nach den ernüchternden 90 Minuten.

Schon nach drei Minuten wurden die taktischen Pläne der Gastgeber mit dem frühen Rückstand über den Haufen geworfen. Die ehrgeizigen Wehretaler ruhten sich auf diesen Lorbeeren keineswegs aus und brachten das Tor von Ersatzkeeper Dennis Haug auch in der Folgezeit in Gefahr. Bereits zehn Minuten nach dem Wiederanpfiff war die Vorentscheidung nach dem dritten Gästetor gefallen.

Tore: 0:1 P. Reinhardt (3.), 0:2 Degenhardt (20.), 0:3 Sauer (55.), 1:3 Pressler (62.), 1:4 Degenhardt (71.), 1:5 D. Reinhardt (73.).

Reichensachsen - TSG Fürstenhagen 3:0 (3:0). Nichts zu holen war für die Gäste beim Meister, zumal mit Goebel und Titan auch noch die beiden etatmäßigen Stürmer ausfielen. So musste der 44 Jahre alte Heinrich Wundersee in der Offensive aushelfen. Nach der ersten Hälfte war bereits alles klar, nach der Pause sahen die Besucher einen Sommerkick beider Rivvalen.

Tore: 1:0 Jando (8.), 2:0 Mummert (10.), 3:0 Dietel (eki)

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