TSG Bad Sooden-Allendorf imponiert beim 1:0-Auswärtssieg - Auch TSG Fürstenhagen gegen Sontra top

Erik Schindewolfs großer Tag

Abgehoben: Kein Durchkommen gibt es für Wanfrieds Angreifer gegen Sirac Kaplan (links) und Andrej Schetko von der SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach. Foto: Neugebauer

Witzenhausen. Mit einer Top-Vorstellung imponierte die TSG Bad Sooden-Allendorf beim 1:0-Auswärtssieg bei der SG Herleshausen/Nesselröden/Ulfegrund in der Fußball-Kreisoberliga. Auch der TSG Fürstenhagen trumpfte beim 5:0 gegen Sontra auf.

SG Herleshausen/Nesselröden/Ulfegrund - Bad Sooden-Allendorf 0:1 (0:1). „Das war unser bisher bestes Saisonspiel“, freute sich BSA-Trainer Friedhelm Krengel über den glanzvollen Auftritt seiner Truppe. Der Gast überzeugte mit aggressivem Zweikampfverhalten, großer Laufbereitschaft und nimmermüdem Einsatz. Allen voran sprühte dabei Angreifer Erik Schindewolf geradezu vor Ehrgeiz, erzielte schon nach einer Viertelstunde das Tor des Tages und hatte daneben noch viele glanzvolle Auftritte. So traf er vor der Pause einmal nur die Unterkante der Querstange, nachdem zuvor auch Mannschaftskollege Aurel Dumi am gegnerischen Torhüter und dem Aluminium gescheitert war.

Die erste Halbzeit ging eindeutig an die Gäste, nach dem Wechsel kam die Spielgemeinschaft mit langen Bällen besser ins Spiel und brachte die Kurstädter in Bedrängnis. Wetterau und Eichenberg konnten aber gute Möglichkeiten nicht verwerten.

Tor: 0:1 Schindewolf (15.).

TSG Fürstenhagen - SG Sontra 5:0 (1:0). Mit einer hoch konzentrierten Leistung der Hintermannschaft und einem im Angriff kaum zu stoppenden Torjäger Domenic Appel kauften die Platzherren dem Gegner den Schneid ab. „Wir haben uns phasenweise in einen regelrechten Rausch gespielt“, freute sich auch TSG-Coach Uwe Dippel über die tolle Vorstellung seiner Schützlinge.

Für die Sontraer hätte es beim Fürstenhagener Angriffswirbel sogar noch schlimmer kommen können, denn erst setzte Saur einen Kopfball nur an den Pfosten (38.), dann traf Goebel ebenfalls nur das Aluminium (57.). Letzterer sorgte beim 5:0-Endstand noch für das Tor des Tages. In der eigenen Hälfte nahm er das Leder auf, sprintete über das halbe Feld und drosch dann den Ball mit der Picke genau in den Torwinkel. Es war der krönende Abschluss eines tollen TSG-Spiels.

Tore: 1:0/2:0/3:0 alle Appel (39./61./70.), 4:0 Klapp (80.), 5:0 Goebel (90.).

SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach - Wanfried 1:3 (0:1). Von den Plänen der Gastgeber, sich für die 1:7-Hinspielschlappe revanchieren zu wollen, war in der ersten Hälfte wenig erkennbar. Obwohl die Wanfrieder mit Christian Feige einen etatmäßigen Feldspieler im Tor aufbieten mussten, wurde der in den ersten 45 Minuten kein einziges Mal geprüft.

Das Bild änderte sich nach dem Wiederanpfiff bei Möglichkeiten auf beiden Seiten. SG-Keeper Daniel Schwenda musste bei Schüssen von Labrini und Löffler höllisch aufpassen, während Markgraf auf der Gegenseite mit einer guten Gelegenheit scheiterte. Wenige Minuten vorher hatte Mannschaftskollege Gottschalk noch in höchster Not auf der eigenen Torlinie geklärt. In der turbulenten Schlussphase mussten dann gleich drei Kicker vorzeitig in die Kabine. Erst sah der Wanfrieder Dölle die Ampelkarte (76.), fünf Minuten später erwischte es auf der Gegenseite auch Gottschalk. Und nach einem Revanchefoul bekam Milano Markgraf im SG-Trikot sogar noch den roten Karton unter die Nase gehalten (90.).

Tore: 0:1 Papendorf (6.), 1:1 Markgraf (51.), 1:2 Papendorf (60./Foulelfmeter), 1:3 Löffler (90.).

Weidenhausen II - SG Werratal 4:2 (3:0). Mit einer wesentlich besseren Einstellung als bei der glatten Hinspielniederlage verlangten die Gäste ihrem Gegner alles ab und konnten sogar bis zuletzt auf einen Teilerfolg hoffen. Ausschlaggebend für den Erfolg des Favoriten war letztlich die Effektivität im Abschluss, denn viel mehr als vier Chancen hatten die Platzherren nicht. Die Elf von SG-Trainer Dieter Berg verstellte während der 90 Minuten geschickt die Räume und stellte Weidenhausens Abwehr um Thorsten Umbach mit Kontern vor einige Probleme. Nach einer internen, verbalen Auseinandersetzung zeigte der Unparteiische Werratals Steffen Lepper und dessen Gegenspieler Michael Friedrich die Ampelkarte (57.).

Tore: 1:0 Schöneberg (16.), 2:0 Bebendorf (17.), 2:1 Schad (30.), 3:1 J. Friedrich (65.), 3:2 Windus (81.), 4:2 J. Friedrich (90.).

SG Meißner - Lichtenauer FV 0:3 (0:3). Am verdienten Sieg der favorisierten Gäste gab es letztlich nichts zu deuteln, doch die Meißneraner lieferten eine wesentlich bessere Leistung ab als in den zurückliegenden Vergleichen.

Bereits nach einer halben Stunde stand der 3:0-Endstand fest. Nach der Pause ersetzte Christoph Langenohl den mit Rückenproblemen kämpfenden Dennis Haug im Tor der Gastgeber und ließ sich nicht ein einziges Mal überwinden.

Tore: 0:1 Polat (12.), 0:2 Schneider (27.), 0:3 Elevli (31.).

Hopfelde/Hollstein - Reichensachsen 0:6 (0:2). Trotz klarer Feldvorteile fanden die Gäste zunächst nur wenig Lücken in der gegnerischen Hintermannschaft. Allerdings waren Hopfeldes Abwehrspieler unmittelbar nach dem Wiederanpfiff mit ihren Gedanken noch in der Kabine und kassierten gleich drei Treffer in nur sieben Minuten. Torhüter Mario Rabini verhinderte in der Folgezeit Schlimmeres.

Tore: 0:1 Bick (18.), 0:2 Mohammadian (22.), 0:3/0:4 beide Bick (46./47.), 0:5 Simon (52.), 0:6 Röder (75.). (eki)

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