Gipfeltreffen in  der Kreisoberliga

Noch ein Punkt fehlt dem Lichtenauer FV zum Titelgewinn

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Das Leder im Blick: Genau hin schauen BSA-Spieler Schikri Acar (vorn) und sein Rivale.

Für Fußball-Kreisoberligist Lichtenauer FV ist das Duell am Sonntag um 15 Uhr bei der TSG Bad Sooden-Allendorf zweifelsohne der Höhepunkt der Saison. 

Holt der Spitzenreiter auch nur einen Punkt beim unmittelbaren Verfolger, dann ist die Meisterschaft und der direkte Aufstieg in die Gruppenliga perfekt. Etwas dagegen haben natürlich die Gastgeber, die Rang zwei und die Relegation anstreben.

Bad Sooden-Allendorf - Lichtenauer FV (Sonntag, 15 Uhr). „Wir wollen die Meisterschaft in Bad Sooden-Allendorf feiern“, sagt Lichtenaus sportlicher Leiter Erkan Kilci und lässt bei diesen Worten keinen Zweifel am großen Ehrgeiz seiner Mannschaft.

Die starke Leistung zuletzt im Spitzenspiel gegen Weidenhausen II hat den designierten Champion noch selbstbewusster gemacht, schon am Sonntag das große Ziel zu erreichen. Die beiden Verteidiger Lukas Dickel und Waldemar Hein sind aus dem Urlaub zurück und und werden den Kader verstärken. Aufstellungssorgen hat der Tabellenführer in dieser Begegnung keine.

Auf der anderen Seite wollen die Platzherren einen Lichtenauer Triumph unbedingt verhindern. „Wir möchten die Relegation erreichen und wollen dieses Spiel auf keinen Fall verlieren. Unser Ziel ist zumindest ein Punkt“, macht BSA-Trainer Jörg Immig deutlich.

Beide Kontrahenten kennen sich genau und schenkten sich schon im Hinspiel in Hessisch Lichtenau nichts. Seinerzeit entschied der LFV die Partie nach einer gelungenen Einzelleistung von Haris Corbo bereits nach einer knappen halben Stunde.

Sturmlauf: Kaum zu stoppen war zuletzt Rechtsaußen Mike Hoffmann vom Lichtenauer FV.   

Die Elf um Spielertrainer Alexandru Cucu vertraut auch diesmal auf die Qualität der Defensive mit dem vorzüglichen Torhüter Bantis, während die beiden Spielertrainer Cucu und Eduard Grosu im Mittelfeld die Fäden ziehen wollen.

Die Lichtenauer Stärken sah zuletzt auch BSA-Coach Immig in der Begegnung des LFV gegen Weidenhausen II. „Wir werden uns darauf einstellen und müssen auch bei Standardsituationen mächtig aufpassen“, so Immig.

Auf der Gegenseite wird der Tabellenführer versuchen, die Kreise von BSA-Mittelfeldspieler Philipp Immig einzuengen und dessen gefährliche Torschüsse zu verhindern.

In jedem Fall ist für eine Top-Stimmung in der Kurstadt gesorgt, denn viele Lichtenauer Fans wollen sich diese Begegnung nicht entgehen lassen und haben bereits ihren Besuch angekündigt.

Großalmerode - Niederhone (Sonntag, 15 Uhr). Noch sehr genau kann sich Großalmerodes Coach Stefan Koch an die 0:4-Klatsche im Hinspiel erinnern, als bei seiner Mannschaft weder in der Defensive noch etwas im Abschluss zusammenlief.

Dabei hatten die Tonstädter in Niederhone sogar die größeren Spielanteile, vergaßen aber das Toreschießen und visierten gleich dreimal nur das Aluminium an. Ohne den verletzten Torjäger Danny Nickel ließ sich der FC dann in der Schlussphase auskontern. „Auch wenn es für uns in den restlichen Saisonspielen um nichts mehr geht wollen wir im Schwarzenbergstadion nochmals eine gute Leistung abliefern“, verspricht Stefan Koch.

Waldkappel - TSG Fürstenhagen (Sonntag, 15 Uhr). Beim 1:1-Remis im Hinspiel hatte der TSG Glück, dass Robin Kraft noch der Ausgleich in der Nachspielzeit gelang. Nun werden die Karten neu gemischt. Der TSG hat klare Vorteile in der Offensive und erzielte in dieser Saison schon 23 Treffer mehr als die Gastgeber. „Dennoch wird es diesmal unser Hauptproblem sein, die starke Abwehr des Gegners mit dem ausgezeichneten Torhüter Gebhard zu überwinden“, weiß TSG-Trainer Daniel Christl

Christls Einsatz ist ebenso ungewiss, wie der des ebenfalls angeschlagenen Sofyan El Habachi.  eki

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