Trainer Thomas Schill verlässt SG Klei./Hun./Doh. nach fast zehnjähriger Tätigkeit

Ganz heiße Abstiegsduelle

Bloß nicht ausrutschen: Es geht um viel für SG Wickenrode/Helsas Torjäger Danny Nickel (am Boden) und seine Mannschaft im brisanten Kellerduell gegen die SG Pfaffenbachtal/Schemmergrund. Foto: eki

Witzenhausen. Der Abstiegskampf mit den Auftritten der SG Wickenrode/Helsa und der SG Meißner steht am drittletzten Spieltag im Brennpunkt des Geschehens in der Fußball-Kreisoberliga.

Lichtenauer FV - SG Meißner (Heute, 19 Uhr). Noch ein großes Ziel hat Sead Hadzic in den restlichen Serienspielen. „Wir wollen vor unseren Fans endlich das erste Heimspiel in diesem Jahr gewinnen“, sagt der LFV-Coach vor der um einen Tag auf heute vorverlegten Begegnung. Etwas dagegen hat natürlich sein Gegenüber Norbert Toby, der mit seiner SG zuletzt einen kleinen Lauf hatte. In drei der vier zurückliegenden Duelle hatte Meißner das bessere Ende für sich, zuletzt sammelte die Spielgemeinschaft sechs Punkte innerhalb von fünf Tagen.

Das Selbstbewusstsein bei den Gästen ist entsprechend groß. „Wir haben kaum personelle Sorgen. Meine Spieler und ich sind guter Dinge und wollen möglichst den direkten Klassenerhalt schafffen“, so Toby. Bei den Hausherren ist Neuzugang Waldemar Schledewitz wegen einer Zerrung in dieser Spielzeit nicht mehr einsatzfähig.

SG Wickenrode/Helsa/SG Pfaffenbachtal/Schemmergrund (Samstag, 15.30 Uhr). Für beide Mannschaften geht es in diesem Vergleich um alles oder nichts. Die Gäste stehen bei einer Niederlage als Absteiger fest, die Platzherren um Trainer Stefan Koch brauchen im Fernduell mit der SG Meißner ebenfalls die Zähler ganz dringend. Delikatesshäppchen in spielerischer Hinsicht sollten die Zuschauer in Wickenrode deshalb nicht erwarten. Der Kampf um den Klassenerhalt steht im Vordergrund. Schönheitspreise werden dabei nicht verteilt. SG-Torjäger Danny Nickel will seine Quote von bisher 19 Saisontreffern noch ein bisschen verbessern und natürlich seiner Elf zum Sieg verhelfen. Allerdings hat Stefan Koch den Ausfall mehrerer Spieler zu beklagen. So steht Patrick Kraus nach einem Fingerbruch ebensowenig zur Verfügung wie Neuzugang Daniel Cancela (Handbruch). Noch offen ist der Einsatz von Marcel Schade und Selcuk Guerleyen.

SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach - Wanfried (Samstag, 15.30 Uhr). Das vorletzte Heimspiel in dieser Saison steht für die Gastgeber unter einem ganz besonderen Vorzeichen. Trainer Thomas Schill steht einer der letzten Male verantwortlich an der Linie und wird den Verein nach fast zehnjähriger Tätigkeit als Spieler und Coach zum Serienende verlassen. „Der Entschluss ist mir nicht leicht gefallen, doch irgendwann muss man nach so vielen Jahren den Absprung einfach mal schaffen“, so Schill.

Druck haben die Gastgeber schon lange nicht mehr, der liegt vielmehr beim Gegner. Verlieren die Wanfrieder in Kleinalmerode und gewinnt die Konkurrenz, dann trennen den VfL nur noch zwei Zähler vom Relegationsrang. Bei der SG fehlt der beruflich verhinderte Eugen Sawizki.

TSG Fürstenhagen - SG Werratal (Samstag, 15.30 Uhr). Nicht gerade mit Ruhm bekleckerten sich beide Rivalen in den vergangenen Wochen und auch am vergangenen Sonntag. Die Luft ist aus verschiedenen Gründen drei Spiele vor Saisonschluss offenbar schon raus. „Die personelle Situation ist bei uns nicht besser geworden, deshalb sind wir froh, wenn diese Spielzeit abgeschlossen ist“, nimmt TSG-Trainer Uwe Dippel bei seinen Worten kein Blatt vor den Mund.

Gegner Werratal fehlt noch ein Sieg zum fünften Rang im Endklassement, allerdings muss Trainer Dieter Berg den verletzten Torhüter Tobias Schönwitz in den restlichen Serienbegegnungen durch Ingmar Leuverink ersetzen. Fehlen wird auch der privat verhinderte Patrick Rode.

Großalmerode - Niederhone (Samstag, 15.30 Uhr). Als einzige Mannschaft aus dem Altkreis Witzenhausen haben die Tonstädter noch die Möglichkeit, sich als Tabellenzweiter für die Relegationsrunde zur Gruppenliga zu qualifizieren. Aus eigener Kraft ist dieses Ziel für Trainer Osman Duygu und seine Spieler aber nicht mehr realisierbar, die Konkurrenten Herleshausen/Nesselröden/Ulfegrund und Sontra müssen patzen.

Jedenfalls wollen die Gastgeber im Schwarzenbergstadion erst einmal die Hausaufgaben machen und dann nach den anderen Resultaten schauen. Gegner Niederhone zeigte sich zuletzt als Mannschaft mit Licht und Schatten und präsentierte in dieser Woche mit Torjäger Patrick Röder (früher SV Reichensachsen) einen starken Neuzugang. (eki)

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