Fußball-Kreisoberliga: Tabellenzweite Werratal in Wanfried und bei der SG Meißner

SG gegen den Freitag-Fluch

Der Tabellenzweite im Doppeleinsatz: Die SG Werratal um Arnold Schill (li., hier gegen Herleshausens Steffen Fehr) muss am Freitag in Wanfried und am Sonntag in Velmeden bei Schlusslicht SG Meißner antreten. Foto: Walle

Witzenhausen. Der Überraschungszweite SG Werratal will mit zwei Siegen bei Teams aus dem Tabellenkeller seinen Höhenflug in der Fußball-Kreisoberliga fortsetzen. Am Freitag geht’s zum Drittletzten nach Wanfried, am Sonntag gastiert das Team von Trainer Dieter Berg bei Schlusslicht Meißner.

VfL Wanfried - SG Werratal

(Fr., 19 Uhr), SG Meißner - SG Werratal (So., 15 Uhr). Werratal-Trainer Dieter Berg schwant böses. Von neun Saisonspielen hat sein Team sieben gewonnen. Die einzigen Niederlagen gab es ausgerechnet jeweils in den beiden bisherigen Freitag-Partien. Lastet ein Freitag-Fluch auf seiner SG? Nein, antwortet der Coach. „Aber einige Spieler können an diesen Terminen gar nicht oder sie kommen erst auf den letzten Drücker. Und das hat sich in Bad Sooden-Allendorf und in Hundelshausen auch auf das Ergebnis niedergeschlagen. Und Wanfried ist nun auch keine Abstiegstruppe“, sagt Berg. Für die Partie beim Drittletzten in Wanfried sieht es personell wieder schlecht aus. Rode, André-Mora, Schad, Schill und Kapitän Lepper fehlen, sind aber am Sonntag bei der Partie in Velmeden wieder dabei. „Wir brauchen für beide Spiele die richtige mentale Einstellung, sonst wird das nichts“, warnt Berg.

FC Großalmerode - SG Pfaffenbachtal/Schemmergrund (Sa., 15.30 Uhr). Den zurückliegenden 2:1-Erfolg in Bad Sooden-Allendorf bezeichnete FCG-Trainer Osman Duygu als völlig verdienten Erfolg. Kein Wunder deshalb, dass der Gruppenliga-Absteiger auch einen Sieg über den Tabellenzehnten nachlegen will. „Der Gegner ist schwer einzuschätzen. Aber wir wollen unsere Serie ausbauen“, fordert Duygu.

Lichtenauer FV - SG Sontra (So., 15 Uhr). Nach den Enttäuschungen der vergangenen Wochen erwartet der LFV nun den Tabellendritten. „Bei uns läuft es nicht, wir sind deshalb in diesem Spiel auch kein Favorit. Vielleicht klappt es ja mal aus der Außenseiterrolle“, hofft der verletzte Spielertrainer Sead Hadzic. Innenverteidiger Wirth fällt wegen einer Knieverletzung aus.

SG Herleshausen/N./U. - TSG Fürstenhagen (S., 15 Uhr). In der vergangenen Serie feierte die TSG in Herleshausen einen umjubelten 1:0-Erfolg. „Da erinnere ich mich gerne dran“, sagt TSG-Trainer Uwe Dippel. Der damals entscheidende Akteur, Torhüter Benjamin Bobsin, fehlt allerdings auch am Samstag wieder. „Wir haben deshalb zuletzt Andreas Nink reaktiviert. Er hat super gehalten“, sagt Dippel.

SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach - SV Reichensachsen (So., 15 Uhr). Ein Sieg gegen den Tabellenführer? „Keine schlechte Idee“, sagt SG-Trainer Thomas Schill. „Das haben aber schon zehn Konkurrenten versucht – und keiner hat es geschafft. Unser Hauptaugenmerk wird darauf liegen, die starken Offensivkräfte Bick und Mummert in den Griff zu kriegen“, erklärt Schill.

SG Wickenrode/Helsa - TSG Bad Sooden-Allendorf (So., 15 Uhr). Der Rückstand des Aufsteigers auf den ersten Nichtabstiegsplatz beträgt bereits fünf Punkte. „Wir müssen mal anfangen zu punkten. Aber dafür muss der Wille deutlicher erkennbar sein als zuletzt“, fordert SG-Trainer Stefan Koch vor der Partie gegen Bad Sooden-Allendorf, in der die Gastgeber auf Benjamin Nickel (Knieprobleme) verzichten müssen. Kochs Gegenüber Jörg Immig, der auf Hebaum verzichten muss, erwartet erhebliche Gegenwehr. „Das wird kein Spaziergang werden, aber wir wollen die drei Punkte. Wir müssen Torjäger Danny Nickel in den Griff bekommen.“ (raw)

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