Nach 4:0-Heimerfolg gegen Niederhone II Platz zwei in der Fußball-Kreisoberliga immer noch drin

FC Großalmerode wahrt Minichance

Offensivdrang: Nichts anbrennen ließ Florian Meister vom FC Großalmerode (rechts) gegen den SC Niederhone. Foto: eki

Witzenhausen. Mit dem mühelosen 4:0-Heimsieg gegen den SC Niederhone wahrte der FC Großalmerode die theoretische Chance auf den zweiten Rang und die Teilnahme an der Relegation in der Fußball-Kreisoberliga.

Großalmerode - Niederhone 4:0 (2:0). Schon in der Anfangsphase bekamen die Zuschauer im Schwarzenbergstadion den Eindruck, als ob die Gäste die Saison bereits abgehakt hatten. So präsentierte sich Niederhones Hintermannschaft zunächst offen wie ein Scheunentor und bekam keinerlei Zugriff auf die Gegenspieler.

Bei den ersten beiden FC-Treffern durch Christian Eichler und Sebastian Becker tauchten die Schützen mutterseelenallein vor dem machtlosen SC-Keeper Stefan Unbehaun auf und konnten sich die Ecke aussuchen. Auf der anderen Seite hatte Tim Behnke im Großalmeroder Kasten einen ruhigen Nachmittag. Er wurde während der 90 Minuten nicht ein einziges Mal ernsthaft geprüft, während FC-Torjäger Christian Eichler nach einem Fallrückzieher beinahe noch ein viertes Tor erzielt hätte.

Tore: 1:0 Eichler (11), 2:0 Becker (14.), 3:0/4:0 beide Eichler (60./83.).

TSG Fürstenhagen - SG Werratal 3:0 (1:0). Nach der roten Karte für TSG-Angreifer Hangan (33.) standen die Platzherren fast eine Stunde lang mit einem Akteur weniger auf dem Rasen, siegten aber dennoch gegen einen wieder einmal enttäuschenden Gegner. Beim TSG ging der als Kapitän aushelfende Maciej Goebel mit leuchtendem Beispiel voran und riss seine Mannschaftskameraden mit großem Einsatz mit. Seine Topp-Leistung krönte er mit zwei Treffern, wobei Debütant Robin Kraft beim 3:0-Endstand die Vorarbeit leistete.

Die Werrataler hatten ihre besten Möglichkeiten durch Morth und Theune in der ersten Halbzeit, brachen nach dem zweiten Gegentor kurz nach Wiederbeginn aber ein und ergaben sich nahezu widerstandslos ihrem Schicksal.

Tore: 1:0 Titan (2.), 2:0/3:0 beide Goebel (50./67.).

SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach - Wanfried 0:3 (0:1). Vom zuletzt gezeigten Elan der Spielgemeinschaft beim 1:1-Unentschieden gegen den Meister aus Reichensachsen war in dieser Begegnung nichts zu entdecken. „Motiviert und ehrgeizig ist die Mannschaft offenbar nur dann, wenn sie sich gegen starke Konkurrenz beweisen muss“, sagte ein angefressener Marco Henning.

Der Frust des SG-Spartenleiters war verständlich, denn im Verlauf der 90 Minuten bekamen die Gastgeber herzlich wenig auf die Reihe und brachten das gegnerische Tor nur selten in Gefahr. Ganz anders der Rivale aus Wanfried, der noch Punkte im Kampf um den Klassenverbleib benötigte und engagiert und leidenschaftlich zur Sache ging.

Und mit dem dreifachen Torschützen Karim Labrini hatte der VfL auch den besten Spieler auf dem Rasen in seinen Reihen, der bereits den Unterschied in diesem Vergleich ausmachte. Vier Minuten vor der Pause war der Mann des Tages erstmals beim 1:0 zur Stelle, später schaffte er mit zwei weiteren Treffern binnen sechs Minuten die Entscheidung.

Tore: 0:1/0:2/0:3 alle Lambrini (41./66./71./Foulelfmeter). (eki)

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