Viele Mannschaften in der Fußball-Kreisoberliga müssen am Wochenende zweimal ran

Die große Doppelbelastung

Einsatz: Mit Kampfgeist und großem Einsatz wollen Benjamin Nickel von der SG Wickenrode/Helsa (rechts) und seine Mannschaftskameraden auch den Nachbarn aus Großalmerode in Verlegenheit bringen. Foto: eki

Witzenhausen. Mächtig was los ist am Wochenende in der Fußball-Kreisoberliga mit insgesamt zwölf Begegnungen heute und am Sonntag. Hoch her geht es schon heute im Duell der abstiegsbedrohten SG Wickenrode/Helsa gegen den Nachbarn FC Großalmerode.

SG Wickenrode/Helsa - Großalmerode (Heute, 18.15 Uhr). Viel auf dem Spiel steht für beide Rivalen in diesem brisanten Nachbarschaftsduell. „Wir werden alles daransetzen, zumindest wieder einen Punkt zu behalten“, sagt SG-Spartenleiter Frank Lichte und erwartet eine umkämpfte Begegnung. SG-Torjäger Danny Nickel will wieder treffen, seine ehemaligen Mannschaftskameraden aus Großalmerode haben natürlich etwas dagegen. Bei den Platzherren fehlt der beruflich verhinderte Selcuk Guerleyen.

TSG Fürstenhagen - SG Sontra (Heute, 18.15). Wieder einsatzbereit ist bei den Gastgebern der zuletzt fehlende Torhüter Benjamin Bobsin, doch steigern muss sich vor allem die Offensive des TSG. Dabei hofft Trainer Uwe Dippel auf seine beiden Angreifer Goebel und Titan. Vor allen Maciej Goebel zeigte zuletzt wechselnde Leistungen und will nun wieder vor eigenem Publikum auftrumpfen und treffen. Auch in personeller Hinsicht haben die Platzherren weniger Sorgen als in den vorangegangenen Spielen.

SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach - Lichtenauer FV (Heute, 18.15 Uhr). „Mit einer ähnlichen Einstellung meiner Spieler wie zuletzt gegen Sontra haben wir gute Siegchancen“, sagt SG-Coach Thomas Schill, rechnet aber auch mit gehöriger Gegenwehr des spielstarken Kontrahenten. Im Hinspiel zeigten die Lichtenauer eines ihrer besten Saisonleistungen und spielten die Schill-Mannschaft beim Kantersieg glatt an die Wand.

SG Werratal - Bad Sooden-Allendorf (Heute, 18.15 Uhr). Vor einer ganz kniffligen Aufgabe stehen die Gastgeber gegen die Kurstädter, nachdem sie im Hinspiel deutlich mit 0:4 den Kürzeren zogen und nun auch mehr als BSA unter Druck stehen. Bei den Gästen dürften die erkrankten Alexander Hardt und Lukas Zindel nicht dabei sein.

SG Wickenrode/Helsa - SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach (Sonntag, 15 Uhr). Die Hausherren glauben in dieser Partie an eine reelle Erfolgschance, denn der Gegner kommt ihnen von der Spielanlage entgegen. Aufpassen müssen die Gastgeber allerdings auf die gegnerischen Angreifer Schinzel und Weska, die immer für einen oder mehrere Treffer gut sind. „Wir werden unseren Gegner bestimmt nicht unterschätzen“, sagt Gästetrainer Schill.

SG Meißner - Wanfried (Sonntag, 15 Uhr). In dieser Partie geht es für die Gastgeber um sehr viel, denn bei einem Sieg der Elf von Trainer Norbert Toby ist im Abstiegskampf wieder alles völlig offen.

SG Sontra - Bad Sooden-Allendorf (Sonntag, 15 Uhr). Nach zwei Niederlagen in Folge haben die Sontraer Hoffnungen auf den zweiten Tabellenrang einen gehörigen Dämpfer erhalten. Schon im Hinspiel war BSA nach dem goldenen Tor von Philipp Immig mit 1:0 erfolgreich.

SG Wehretal - TSG Fürstenhagen (Sonntag, 15 Uhr). Die unberechenbaren Gastgeber sind mit Vorsicht zu genießen und benötigen die Punkte dringender als der TSG. Dies weiß auch Gästecoach Uwe Dippel, der dennoch drei Zähler für machbar hält.

Lichtenauer FV - Reichensachsen (Sonntag, 15 Uhr). Beide Rivalen starteten mit großen Vorschusslorbeeeren in die Saison, nur Reichensachsen wurde den hohen Erwartungen bisher in jeder Beziehung gerecht. Grund genug für die Gastgeber nochmals zu zeigen, dass man es immer noch mit einem starken Gegner aufnehmen kann. „Spielstarke Gegner liegen uns viel besser“, sagt LFV-Coach Sead Hadzic, der mit seiner Elf in Reichensachsen ein 3:3-Unentschieden schaffte.

Großalmerode - SG Herleshausen/Nesselröden/Ulfegrund (Sonnta g, 15 Uhr). Mit einem Sieg bietet sich den Tonstädtern noch einmal die Chance, dem aktuellen Tabellenzweiten näher auf die Pelle zu rücken. Dies wissen auch FC-Trainer Osman Duygu und seine Spieler vor dem kommenden Wochenende mit gleich zwei bedeutsamen Vergleichen.

Die Sperrung des Platzes im Schwarzenbergstadion spielte dem FC am Osterwochenende sicherlich in die Karten, nun stehen nahezu alle Akteure wieder zur Verfügung und wollen im Kampf um die noch mögliche Vizemeisterschaft angreifen. (eki)

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