Wickenrode/Helsa sammelt beim 3:2-Heimsieg gegen Klei./Hun./Doh. wichtige Punkte im Abstiegskampf

Großer Kampf der Koch-Elf belohnt

Überzahl: Gleich mit drei Gegenspielern bekommt es Jannik Schinzel von der SG Klei./Hun./Doh. (links) zu tun. Foto: eki

Witzenhausen. Dieses Mal ging die Rechnung endlich auf. Mit großem Ehrgeiz und enormem Einsatzwillen besiegte die SG Wickenrode/Helsa die SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach in der Fußball-Kreisoberliga und sammelte wichtige Punkte im Abstiegskampf. Schlusslicht SG Meißner kassierte hingegen eine Heimniederlage.

SG Wickenrode/Helsa - SG Kleinalmerode/Hundelshausen 3:2 (1:1). „Das hat gepasst und war richtig gut“, sagte Wickenrodes Spartenleiter Frank Lichte nach dem überzeugenden Auftritt seiner Mannschaft und dem letztlich auch verdienten Sieg gegen den nicht minder ehrgeizigen Kontrahenten.

Von Beginn an schenkten sich die beiden Rivalen nichts und ließen auf dem tiefen Untergrund in Wickenrode ihre Siegabsichten erkennen. „Auch der 0:1-Rückstand kurz vor der Pause hat uns nicht geschockt, vielmehr haben wir noch mehr Druck nach vorn entwickelt und sind dafür letztlich auch belohnt worden“, so Lichte.

Wickenrodes Torhüter Daniel Nickel war beim ersten Gegentreffer machtlos, als der nicht angegriffene Kevin Träbing im Trikot der Gäste von der Strafraumgrenze einfach mal abzog und sich das Leder als Bogenlampe ins lange Eck senkte (40.).

Die Antwort der Gastgeber ließ nicht lange auf sich warten, denn noch vor dem Wechsel löste Thomas Kühn mit dem 1:1-Ausgleich nun den Jubel auf der Gegenseite aus. Nach weiteren Treffern von Danny Nickel und Selcuk Guerleyen zur zwischenzeitlichen 3:1-Führung schwebten die Hausherren schon im siebten Fußball-Himmel, als nach dem Anschlusstreffer von Jannik Schinzel (79.) noch das große Zittern umging.

„Unser Gegner hat in der Schlussphase alles auf eine Karte gesetzt und auf den Ausgleich gedrängt, doch wir haben den Sieg trotz der nachlassenden Kräfte über die Zeit gerettet“, so Frank Lichte.

Tore: 0:1 Träbing (40.), 1:1 Kühn (45.), 2:1 Danny Nickel (49.), 3:1 Guerleyen (66.), 3:2 Schinzel (79.).

SG Meißner - Wanfried 1:2 (1:0). Allein eine starke Halbzeit reicht gegen einen ebenfalls noch abstiegsgefährdeten Gegner nicht zum Sieg. Diese bittere Erkenntnis gewann SG Meißners Trainer Norbert Toby nach dieser bitteren Heimpleite.

Dabei präsentierte sich seine Elf zu Beginn hellwach und ging früh durch Maximilian Eysert in Führung. Der SG-Angreifer konnte sich nach einem schnellen Angriff die Ecke aussuchen und torpedierte das Leder mit dem Kopf gekonnt über die Linie.

„Nach dem Wiederanpfiff wurde unser Gegner wesentlich aggressiver. Man hat gemerkt, dass die Wanfrieder unbedingt den Ausgleich und noch mehr wollten“, sagte Meißners Sprecherin Lucia Knoblauch. Ihre Mannschaft geriet fortan unter Druck, brachte nach knapp einer Stunde den Ball nicht aus dem eigenen Strafraum und Torhüter Fabian Lins musste sich nach einem Schuss von Jan Philipp Valascheck aus dem Gewühl heraus das erste Mal geschlagen geben.

Machtlos war der Schlussmann der Gastgeber auch beim Siegtreffer des VfL durch Wilhelm Löffler, der von einem Abwehrfehler der Hausherren profitierte.

Tore: 1:0 Eyser (9.), 1:1 Walsschek (69.), 1:2 Löffler (76.). (eki)

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