Maximilian Mummert und Daniel Asbrand schießen Gästeteams zu klaren Siegen

Großer Tag der Torjäger

Artistische Einlage: Aus der Luft nimmt Eric Schindewolf von der TSG Bad Sooden-Allendorf (links) den Ball. Foto: eki

Witzenhausen. Drei Tore steuerte Maximilian Mummert vom SV Reichensachsen zum 4:1-Erfolg seines Teams bei der TSG Bad Sooden-Allendorf bei, sogar alle vier Treffer erzielte Daniel Asbrand von der SG Herleshausen/Nesselröden/Ulfegrund beim Kreisoberliga-Auswärtssieg bei der SG Meißner.

Bad Sooden-Allendorf - Reichensachsen 1:4 (1:1). Am Ende der 90 kurzweiligen Minuten musste auch BSA-Trainer Jörg Immig den verdienten Sieg der wesentlich abgeklärteren Gäste anerkennen. „Einige Fehler in der Abwehr hätten nicht passieren dürfen, doch diese Niederlage gegen einen wirklich starken Gegner ist für uns kein Beinbruch“, erklärte der BSA-Coach.

Gerade in der Anfangsphase zeigte das junge BSA-Team zu großen Respekt vor dem Rivalen und ermöglichte den Reichensächsern Chancen im Minutentakt durch Bick, Wirth und Mummert. Dazu musste BSA-Verteidiger Hofert im Anschluss an eine Ecke für seinen bereits geschlagenen Torhüter Hennemuth auf der Linie klären (9.).

Der zunächst deutlich überlegene Gast imponierte dabei mit schnörkellosen Aktionen über die Außen, schaffte aber erst nach einer guten halben Stunde die Führung durch Thilo Bick, der Keeper Hennemuth mit einem trockenen Schuss von der Strafraumgrenze keine Chance ließ (32.).

Von diesem Schock zeigten sich die Kurstädter schnell erholt und hatten bis zur Pause nun sogar ihre beste Phase. „Mit ein wenig Glück hätten wir zur Halbzeit sogar führen können“, stellte Immig fest.

Nach einem klaren Foul von SVR-Verteidiger Zaremba an BSA-Kapitän Eric Schindewolf zeigte der souveräne Unparteiische Bosko Nedovic dem Übeltäter die gelbe Karte, während Sevcan Acar den fälligen Strafstoß eiskalt verwandelte (40.). Und dann lag sogar das Führungstor der Platzherren in der Luft. Erst parierte SVR-Schlussmann Lukas Krengel einen Schuss von Schikri Acar mit tollem Reflex (43.), nur eine Minute später traf der aufgerückte BSA-Innenverteidiger Aldinger das Leder aus Nahdistanz mit dem Kopf nicht richtig.

Nach dem Wiederanpfiff war es aber mit der Herrlichkeit der TSG vorbei. Nun schlugen die Minuten von Maximilian Mummert, der dreimal innerhalb von 18 Minuten traf. Dabei sah die BSA-Hintermannschaft gegen die quirligen Angreifer des Gegners überhaupt nicht gut aus.

Tore: 0:1 Bick (32.), 1:1 Sevcan Acar (40./Foulelfmeter), 1:2/1:3/1:4 alle Mummert (52./55./69.)

SG Meißner - SG Herleshausen/Nesselröden/Ulfegrund 0:4 (0:3). Die Platzherren bekamen von einem klar besseren Gegner die Grenzen aufgezeigt. „Herleshausen hat durch sicheres Pass-Spiel beeindruckt und viel abgeklärter als wir gespielt“, sagte Meißners Trainer Norbert Toby. Während Toby mit der Leistung seiner Schützlinge überhaupt nicht zufrieden war, sprühten die Gäste geradezu vor Spielfreude und hatten mit Daniel Asbrand den überragenden Akteur in den Reihen. Der Angreifer war von Meißners Hintermannschaft nicht unter Kontrolle zu bringen und sorgte mit drei seiner vier Treffer schon zur Halbzeit für die Vorentscheidung.

Die beste Möglichkeit zum Ehrentor verpasste auf der anderen Seite Christoph Langenohl. „Unsere Niederlage geht auch in dieser Höhe in Ordnung“, meinte Meißners Coach nach der starken Vorstellung des Rivalen.

Tore: 0:1/0:2/0:3/0:4 alle Asbrand (20./29./31./63.). (eki)

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