Gastgeber SV Reichensachsen und der Lichtenauer FV prallen in der Fußball-Kreisoberliga aufeinander

Großes Duell der Titelaspiranten

Dauerläufer: Viel Arbeit im Mittelfeld kommt auf Waldemar Hein im roten Trikot des Lichtenauer FV (links) im Kreisoberliga-Duell beim SV Reichensachsen zu. Foto: eki

Witzenhausen. Das große Duell der beiden Titelanwärter SV Reichensachsen und Lichtenauer FV ragt aus dem Programm der Wochenendspiele in der Fußball-Kreisoberliga heraus. Schon heute ran muss der TSG Fürstenhagen daheim gegen die SG Wehretal.

TSG Fürstenhagen - SG Wehretal (Heute, 19 Uhr). Wir dürfen uns nicht wieder die individuellen Fehler wie zuletzt im Auswärtsspiel beim Lichtenauer FV leisten. Vor unseren Zuschauern haben wir etwas gutzumachen und brauchen zudem die drei Punkte“, sagt TSG-Trainer Uwe Dippel.

Bisher sammelten die Gastgeber nur einen Punkt mehr als der nächste Gegner und laufen Gefahr, bei einer erneuten Niederlage weit nach hinten in der Tabelle zu rutschen. In den kommenden Wochen muss Uwe Dippel auf seinen Stammtorhüter Benjamin Bobsin verzichten, der nach einem Bluterguss im Oberschenkel wohl erst wieder im November dabei ist und erneut durch Johann Schell ersetzt wird. Fehlen wird auch Michael Oehl. Nach längerer Verletzungspause haben Gruber und Siebert das Training wieder aufgenommen, stehen aber noch nicht zur Verfügung.

Reichensachsen - Lichtenauer FV (Sonntag, 16 Uhr). Sechs Siege in sechs Spielen und schon 28 erzielte Tore sagen viel über die Qualität des gastgebenden Tabellenführers. Dem stellt zwar auch der Lichtenauer FV eine starke Mannschaft entgegen, doch sind die Gäste nach dem für sie enttäuschenden 1:1 am Mittwoch daheim gegen Wickenrode/Helsa schon etwas unter Druck geraten und dürfen nicht verlieren.

Dies weiß auch LFV-Coach Sead Hadzic, für den der erste Saisonteil bereits gelaufen ist. Eine Verletzung wurde inzwischen als Kreuzbandriss diagnostiziert und macht eine Operation unumgänglich.

Die Lichtenauer wollen und dürfen sich beim Spitzenreiter keinesfalls verstecken, denn in der Offensive haben die Platzherren einiges zu bieten. Die beiden Angreifer Maximilian Mummert (8 Tore) und Thilo Bick (6) erzielten zusammen schon 14 Treffer und werden von Mannschaftskamerad Christian Schätzke bestens unterstützt.

Denen stellt der LFV zwar mit Kai Simon den bisher erfolgreichsten Kreisoberliga-Schützen entgegen (11), doch in allen Mannschaftsteilen werden die Gäste nun gehörig gefordert. „Wir freuen uns jedenfalls auf einen Gegner, der auch Fußball spielt und sich nicht hinten rein stellt“, sagt Hadzic. Wieder dabei sind Kevin Christl und John Schneider.

Bad Sooden-Allendorf - SG Sontra (Sonntag, 16 Uhr). Gehörigen Respekt hat BSA-Trainer Jörg Immig vor einem in der Abwehr kompromisslos auftretenden Gegner, der in der Offensive mit schnörkellosen Aktionen zum Erfolg kommt. „Wir müssen unsere Probleme in der Abwehr in den Griff bekommen und mehr aus den herausgearbeiten Chancen machen“, so der BSA-Coach.

In der Hintermannschaft ist der Einsatz von David Hildebrandt aus beruflichen Gründen fraglich. Die Platzherren und der Vizemeister der vergangenen Saison sind mit jeweils acht Punkten auf dem Konto derzeit Tabellennachbarn.

SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach - SG Wickenrode/Helsa (Sonntag, 16 Uhr). Mit der Leistung seiner Rumpftruppe am Mittwoch beim 1:1 in Hessisch Lichtenau war Gästetrainer Stefan Koch vollauf zufrieden. Auch in Hundelshausen hat sich der Aufsteiger einiges vorgenommen und will die Gastgeber ärgern. Noch fehlen wird Urlauber Dennis Reinbold, wieder dabei ist dafür Sören Bode.

SG Herleshausen/Nesselröden/Ulfegrund - Großalmerode (Sonntag, 16 Uhr). „Für mich ist diese Begegnung das schwierigste Auswärtsspiel in der gesamten Saison. Unser nächster Gegner ist gerade in den Heimspielen eine ganz unbequeme Mannschaft, die uns gehörig fordern wird,“ sagt FC-Trainer Osman Duygu.

Der gastgebende Tabellenzweite gewann fünf der sechs bisherigen Begegnungen und gab nur beim 0:0 auf eigenem Terrain gegen die SG Sontra Zähler ab. Die Tonstädter dürfen allerdings nicht verlieren, sonst würde ein Platz im vorderen Drittel der Tabelle erst einmal in weite Ferne rücken. „Es geht in diesem Spiel nur über den Kampf. Meine Mannschaft muss über sich hinauswachsen“, so Duygu. Nicht zur Verfügung steht den Gästen wahrscheinlich der angeschlagene Dennis Neuenhagen. Unter Umständen rücken zwei Akteure aus der zweiten Garnitur in den Kader.

Wanfried - SG Meißner (Sonntag, 16 Uhr). Für die SG Meißner, aber auch für die Gastgeber geht es in diesem Spiel um einiges. Wir müssen unbedingt punkten, um nicht schon frühzeitig den Anschluss zu verlieren“, sagt Meißners Coach Norbert Toby. Unter die Lupe nehmen will er deshalb den Gegner nochmals in dessen heutigem Pokalspiel beim FC Großalmerode.

Bei der Spielgemeinschaft fehlen weiterhin Urlauber Marvin Beck und Marco Range aus privaten Gründen. (eki)

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