Großalmerode erwartet am Sonntag den Kreisoberliga-Spitzenreiter SV Reichensachsen

Hält Abwehrriegel des FC?

Im Blickpunkt: Viel Arbeit werden FC Großalmerodes Torhüter Tim Behnke (am Ball) und seine Vorderleute im Spitzenspiel gegen den Tabellenführer SV Reichensachsen bekommen. Foto: eki

Witzenhausen. Zweimal ran müssen die beiden Nachbarn Lichtenauer FV und TSG Fürstenhagen heute und am Sonntag in der Fußball-Kreisoberliga. Überstrahlt wird das Programm vom Top-Duell zwischen dem FC Großalmerode und Spitzenreiter SV Reichensachsen am Sonntag im Schwarzenbergstadion.

Lichtenauer FV - SG Herleshausen/Nesselröden/Ulfegrund (Heute, 18.30 Uhr). Eine schwere Wirbelverletzung macht eine Operation von LFV-Torhüter Michael Seitz unumgänglich, Weil auch der Keeper der zweiten Mannschaft aus beruflichen Gründen nicht einsetzbar ist, stehen die Gastgeber heute ohne etatmäßigen Schlussmann da. Fehlen werden auch der verletzte Waldemar Schledewitz und der angeschlagene Kevin Christl. „Wir müssen uns etwas einfallen lassen“, meint LFV-Coach Sead Hadzic mit einer Portion Galgenhumor.

TSG Fürstenhagen - SG Sontra (Heute, 18.30 Uhr). Wieder mit Benjamin Bobsin im Kasten hat der TSG in der Defensive auch ohne den fehlenden Markus Hofmeister weit weniger Sorgen als im Angriff. „Wir müssen endlich mal wieder treffen“, nennt Trainer Uwe Dippel das momentane Hauptproblem.

Großalmerode - Reichensachsen (Sonntag, 15 Uhr). Stolpert Spitzenreiter SV Reichensachsen das erste Mal in dieser Saison im Gipfeltreffen? Diese Frage stellen sich die Anhänger auf beiden Seiten und natürlich auch die Konkurrenz vor dem Schlagerspiel des Tabellenzweiten gegen den Ersten. In 19 von 22 Begegnungen ging der SVR bisher als Sieger vom Platz, nur dreimal kam die Elf von Trainer Jens Herzog nicht über eine Punkteteilung hinaus.

Dies wissen natürlich auch die Tonstädter, die den Favoriten aber mächtig ärgern wollen. „Mit Patrick Essebier, Julian Alt und Florian Meister kehren drei Spieler ins Aufgebot zurück. Personelle Probleme haben wir keine“, freut sich FC-Coach Osman Duygu. In sieben Pflichtspielen nacheinander kassierten die Tonstädter nur einen einzigen Treffer, dieses Mal werden Torhüter Tim Behnke und seine Vorderleute von den SVR-Torjägern Maximilian Mummert (bisher 27 Treffer) und Thilo Bick (20) aber vor harte Prüfungen gestellt werden.

SG Wickenrode/Helsa - TSG Fürstenhagen (Sonntag, 15 Uhr). Nur ein Sieg zählt für Wickenrodes Trainer Stefan Koch und seine Mannschaft gegen diesen Gegner im Abstiegskampf, denn der TSG-Angriff zeigte in den vergangenen Wochen nur wenig Durchschlagskraft. Zudem fehlt nach wie vor der Fußballer des Jahres Domenic Appel.

Bei den Platzherren ist der Einsatz von Vollblutstürmer Danny Nickel wegen eines Knorpelschadens noch fraglich.

SG Meißner - SG Pfaffenbachtal/Schemmergrund (Sonntag, 15 Uhr). Vor diesem Sechs-Punkte-Spiel der beiden Kellerkinder hat Meißners Trainer Norbert Toby seinen Schützlingen eingeschärft, den Erfolg mit spielerischen Mitteln zu suchen und sich nicht zu sehr in Zweikämpfe verstricken zu lassen. „Die Stimmung in der Mannschaft ist gut, wir werden alles versuchen“, sagt Toby.

Lichtenauer FV - Bad Sooden-Allendorf (Sonntag, 15 Uhr). BSA-Trainer Jörg Immig möchte an seiner zuletzt überzeugenden Innenverteidigung mit Sebastian Jilg und Sevcan Acar festhalten. Nur wenn der angeschlagene Jilg nicht einsetzbar sein sollte, dann kommt David Hildebrandt für ihn auf dieser Position zum Zuge. Wieder fit ist bei den Gästen Mittelfeldspieler Lukas Zindel.

SG Werratal - SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach (Sonntag, 15 Uhr). Nach zwei nicht überzeugenden Spielen stehen die Gastgeber im Kampf um Rang zwei noch mehr unter Druck. „Wir haben gegen diesen Gegner einiges gutzumachen“, sagt Werratals Trainer Dieter Berg nach der deutlichen 0:5-Schlappe in der Hinrunde. Dabei spielten die beiden gegnerischen Angreifer Jannik Schinzel und René Weska ihren Bewachern Knoten in die Beine und waren maßgeblich am Erfolg ihrer Mannschaft beteiligt. Bei den Platzherren rückt wieder Niklas André Mora ins Team, hingegen fallen Bastian Bielefeld und Patrick Rode nach wie vor aus. Auf der Gegenseite ist Rotsünder Daniel Sorge noch ein Spiel gesperrt. Fehlen werden auch Sascha Hohlbein und Stefan Küllmer. (eki)

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