Kreisoberliga: Lichtenauer FV gewann alle vier zurückliegenden Punktspiele gegen TSG Fürstenhagen

Hält die Serie im Prestigeduell?

Einsatz: Das Duell zwischen LFV-Verteidiger Kevin Christl (links) und TSG-Stürmer Domenic Appel steht an. Foto: eki

Witzenhausen. Als punktloser Tabellenletzter der Fußball-Kreisoberliga bekommt es die SG Meißner nun mit dem souveränen Spitzenreiter SV Reichensachsen zu tun. Schon heute prallen der FC Großalmerode und die SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach aufeinander. Im großen Prestigeduell prallen die Nachbarn Lichtenauer FV und TSG Fürstenhagen aufeinander.

Großalmerode - SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach (Heute, 18.15 Uhr). Unter umgekehrten Vorzeichen steht das heutige Duell der beiden Rivalen im Schwarzenbergstadion. Während die Tonstädter nach verpatztem Saisonstart zuletzt zweimal in Folge gewannen, ist die Spielgemeinschaft nach zwei Erfolgen zum Auftakt nun schon seit drei Begegnungen ohne Punktgewinn.

FC-Trainer Osman Duygu rechnet dennoch mit einer offenen und spannenden Partie, in der beide Rivalen einen Sieg benötigen. Bei den Platzherren fehlen der verletzte Verteidiger Patrick Essebier und Jannik Baumann aus beruflichen Gründen.

Lichtenauer FV - TSG Fürstenhagen (Sonntag, 15 Uhr). Ein Wiedersehen gibt es für LFV-Trainer Sead Hadzic und seinen Gegenüber Uwe Dippel, die sich sehr gut aus gemeinsamen Zeiten als Spieler der TSG Wattenbach kennen. Hadzic spielte in Wattenbach auch zusammen mit Markus Hofmeister und Domenic Appel, die am Sonntag nun seine Gegner sind.

„Nach der unliebsamen Niederlage in Herleshausen müssen und wollen wir unseren Zuschauern in diesem Derby etwas bieten. Gegen Fürstenhagen wird das aber bestimmt keine leichte Nummer“, weiß der LFV-Coach. Noch fraglich ist bei den Gastgebern der Einsatz des angeschlagenen Kevin Christl und von Sead Hadzic selbst, während Urlauber John Schneider weiterhin fehlt. Wieder dabei sind dafür Angreifer Tim Gedeck und Atakan Polat nach abgelaufener Sperre. Das Nachbarschaftsduell ist auch ein Vergleich der beiden Torjäger Domenic Appel und Kai Simon, die ihre Gefährlichkeit erneut unter Beweis stellen wollen.

Uwe Dippel will mit seiner Mannschaft nicht schon wieder wie in den vier vorangegangenen Punktspielen verlieren. „Irgendwann wird auch diese Serie zuende gehen“, meint der TSG-Coach, der mit einem Punkt zufrieden wäre. Fehlen wird Angreifer Hangan, der nach seinem Revanchefoul eine Sperre von sechs Spielen aufgebrummt bekam.

SG Meißner - Reichensachsen (Sonntag, 15 Uhr). Ein Blick auf die Tabelle sagt nahezu alles. Schlusslicht SG Meißner schoss in vier Spielen ohne Punkt nur ein einziges Tor, der Gegner aus Reichensachsen ist in jedem Spiel für fast fünf Treffer gut (24 Tore in fünf Begegnungen). „Wir wollen uns jedenfalls achtbar aus der Affäre ziehen und setzen auf den einen oder anderen Konter“, sagt SG-Trainer Norbert Toby.

Der Schütze des bisher einzigen Tores der Gastgeber, Marvin Beck, weilt ebenso wie Florian Kesting-Schäfer noch im Urlaub. Nicht dabei sind auch der privat verhinderte Marco Range und Trainersohn Lukas Toby aus Studiengründen.

SG Pfaffenbachtal/Schemmergrund - SG Werratal (Sonntag, 15 Uhr). „Trotz der Weggänge einiger leistungsstarker Spieler darf man unseren Gegner keinesfalls unterschätzen“, warnt Gästecoach Dieter Berg vor dem unberechenbaren Rivalen. Die Gastgeber trotzten der TSG Bad Sooden-Allendorf am vergangenen Sonntag ein 1:1-Unentschieden ab, nachdem die Werrataler zwei Tage zuvor in der Kurstadt mit 0:4 verloren hatten.

Nach einem Kreuzbandriss fällt Pascal Goldmann in der Viererkette der Werrataler aus. Seine Position übernimmt erneut Niklas Rauchhaus. Wieder dabei sind bei den Gästen Bastian Bielefeld und Niklas André Mora.

Niederhone - Bad Sooden-Allendorf (Sonntag, 15 Uhr). Keinen Reim kann sich BSA-Trainer Jörg Immig auf den miserablen Saisonstart der Gastgeber machen, die nach vier Spielen erst einen Punkt auf dem Konto haben. „Wir wissen nicht was uns in Niederhone erwartet, lassen uns von dem schlechten Start des Gegners aber nicht blenden“, sagt Bad Sooden-Allendorfs Coach. Nach Lage der Dinge sind am Sonntag alle Spieler bei den Gästen einsatzbereit . (eki)

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