Fußball-Kreisoberliga: Klei./Hun./Doh., Großalmerode und Lichtenau im Fernduell um die Relegation

Wer holt sich den zweiten Platz?

Witzenhausen. Im Mittelpunkt des Interesses des vorletzten Spieltages in der Fußball-Kreisoberliga steht das Rennen um den zweiten Tabellenplatz. Chancen auf die Relegationsrunde dürfen sich die SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach, der FC Großalmerode und der Lichtenauer FV machen (alle Spiele am Sonntag um 15 Uhr).

SG Klei./Hun./Doh. - SG Werratal. Mit zwei Zählern Vorsprung auf Großalmerode hat das Team von Trainer Goran Andjelkovic die besten Chancen auf den zweiten Tabellenrang. „Wir trainieren gut und sind alle motiviert. Wir werden uns die Relegation nicht mehr nehmen lassen“, sagt der Klei./Hun./Doh.-Coach der seine Akteure in die Pflicht nimmt. „Wir sind verpflichtet, Werratal zu schlagen“, fordert Andjelkovic, der auf Kaplan und Torhüter Wiegand (beide verletzt) verzichten muss. Sein Gegenüber Dieter Berg muss Gideon Morth und Niklas Andre Mora ersetzen. Die Gäste, die lange an der Spitze mitmischten, wollen noch Fünfter werden. „Wenn Klei./Hun./Doh. in die Relegation will, dann müssen sie uns erst einmal schlagen“, sagt Berg.

TSG Bad Sooden-Allendorf - FC Großalmerode. „Die TSG ist ein sehr unangenehmer Gegner, das haben wir schon beim 0:0 im Hinspiel gemerkt“, sagt der am Saisonende scheidende FCG-Trainer Osman Duygu über die Gastgeber. Die Zielsetzung des Tabellendritten ist dennoch klar. „Wir wollen in Bad Sooden-Allendorf gewinnen, um dann am letzten Spieltag gegen Klei./Hun./Doh. ein Finale um die Relegation spielen zu können“, sagt Duygu, der auf Verteidiger Michael Alt und Timon Alt (Rotsperre) verzichten muss. Bei der TSG richtet sich die Konzentration klar auf das Pokalfinale am 31. Mai gegen Adler Weidenhausen. „Wir haben angeschlagene Spieler, die wir voraussichtlich für den AKE-Pokal schonen wollen“, sagt BSA-Coach Jörg Immig. Verschenken will er die Punkte aber nicht. „Wir wollen einen guten Abschluss im letzten Heimspiel und werden es Großalmerode nicht einfach machen.“

Lichtenauer FV - SG Frieda/S./A. Mit vier Zählern Rückstand sind die LFV-Chancen auf die Relegation nur noch theoretischer Natur. Gegen das seit Wochen als Absteiger feststehende Schlusslicht muss also ein Sieg her. Gleichzeitig kann sich der LFV (mit aktuell 71 Toren die meisten Treffer der Liga) den Titel „offensivstärkstes Team der Liga“ sichern.

TSV Waldkappel - TSG Fürstenhagen. Nach der Titelfeier lässt es der Meister jetzt ruhiger angehen. „Ab sofort kommen auch jene Spieler zum Einsatz, die bislang weniger spielten“, sagt Fürstenhagens Spielertrainer und Meistermacher Dennis Schanze.

SG Sontra - SG Wickenrode/Helsa. Eigentlich zählt die SG Sontra, die noch nicht gänzlich gerettet ist, nicht zu den Lieblingsgegnern der SG Wickenrode/Helsa. In der vergangenen Saison gelang den Gästen aber durch einen Sieg am letzten Spieltag der Klassenerhalt. „Deshalb wollen wir jetzt auch gewinnen“, sagt Wickenrodes Trainer Stefan Koch. (raw)

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