Fernduell der beiden Abstiegskandidaten SG Meißner und SG Wickenrode/Helsa

Jetzt zählen nur Erfolge

Dribbelstark: Am Gegner vorbei zieht Maximilian Eysert (rechts) von der SG Meißner. Foto: eki

Witzenhausen. Zum direkten Absteiger verurteilen können die SG Meißner und die SG Wickenrode/Helsa das spielfreie Schlusslicht SG Pfaffenbachtal/Schemmergrund in der Fußball-Kreisoberliga. Voraussetzung sind allerdings eigene Erfolge. Noch nicht aus den Augen verloren hat der FC Großalmerode den zweiten Tabellenrang und die damit verbundene Relegation.

SG Meißner - SG Wehretal (Sonntag, 15 Uhr). Mit einem Sieg könnten die Gastgeber den Kopf vorzeitig aus der Abstiegsschlinge ziehen, wenn die SG Wickenrode/Helsa parallel in Niederhone verliert. Trainer Norbert Toby will mit seiner Mannschaft aber erst einmal die eigenen Hausaufgaben machen und die Wehretaler unter Druck setzen. „Wehretal hat zuletzt beim 2:2 gegen Sontra bewiesen, dass keine Geschenke zum Saisonende verteilt werden. Wir müssen also 90 Minuten konzentriert arbeiten“, so der SG-Coach. Ein kleines Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz des angeschlagenen Torhüters Fabian Lins.

Niederhone - SG Wickenrode/Helsa (Sonntag, 15 Uhr). Die mangelnde Einstellung einiger Akteure bereitete SG-Trainer Stefan Koch zuletzt Kopfzerbrechen. „Wir werden den Klassenerhalt nur mit entsprechendem Einsatz schaffen“, ist sich Koch sicher. Für Niederhone geht es in dieser Spielzeit um nichts mehr. Das war schon beim schwachen Auftritt der Zinngrebe-Elf am vergangenen Wochenende in Großalmerode zu sehen. Bei den Gästen sind Danny Nickel, Sebastian Schulz, Sören Bode und Marcel Schade angeschlagen. Fehlen werden Krauss und Perez.

Bad Sooden-Allendorf - SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach (Sonntag, 15 Uhr). Im vorletzten Spiel unter Regie des scheidenden Trainers Thomas Schill erwartet der SG-Coach eine klare Leistungssteigerung seiner Schützlinge im Vergleich zum unrühmlichen Auftritt zuletzt gegen den VfL Wanfried. „Auch mir gegenüber wäre es eine faire Geste, wenn sich alle nochmals richtig reinhängen und diese Spielzeit mit Anstand beenden. Ansonsten können wir uns die Benzinkosten nach Bad Sooden-Allendorf sparen“, sagt Schill.

Sein Gegenüber Jörg Immig erinnert sich noch an das 1:1-Unentschieden im Hinspiel, in dem SG-Angreifer Jannik Schinzel den Verteidigern der Kurstädter das Leben schwer machte. Auf den schnellen Gästestürmer will die BSA-Abwehr diesmal besonders achten.

Lichtenauer FV - SG Werratal (Sonntag, 15 Uhr). Für den Lichtenauer FV ist es in dieser Spielzeit die letzte Chance, in diesem Jahr in einem Heimspiel als Sieger vom Platz zu gehen. Die zuletzt arg gebeutelten und meist erfolglosen Werrataler kommen da als Gegner gerade recht. „Nach 31 in der Vorrunde gesammelten Punkten waren es im zweiten Saisonteil bisher nur elf Zähler“, verdeutlicht SG-Trainer Dieter Berg den krassen Leistungsabfall des Tabellenfünften.

Ausfallen werden der verletzte Torhüter Tobias Schönwitz und Niklas André Mora (Dienst), wieder dabei sind dafür Patrick Rode und Steffen Lepper. Beim LFV ist der Einsatz von Kevin Christl fraglich, nicht dabei ist der verletzte Waldemar Schledewitz.

Reichensachsen - TSG Fürstenhagen (Sonntag, 15 Uhr). Nur zu gern möchten die Gäste dem Meister die erste Niederlage in dieser Serie beibringen. „In den drei zurückliegenden Spielen haben wir gegen Reichensachsen bei einem Sieg und zwei Unentschieden nicht verloren“, weiß TSG-Trainer Uwe Dippel noch genau.

Die Spielanlage des Spitzenreiters liegt dem TSG, der sich auch am Sonntag teuer verkaufen will und dem Favoriten möglichst ein Bein stellen will. Fehlen wird im Gästeteam Rotsünder Hangan.

SG Sontra - Großalmerode (Sonntag, 15 Uhr). Vor dem Duell der beiden punktgleichen Tabellennachbarn ist klar, dass nur der Sieger noch eine kleine Chance hat, die SG Herleshausen/Nesselröden/Ulfegrund noch vom zweiten Tabellenrang zu verdrängen.

FC-Trainer Osman Duygu und seine Mannschaft brauchen also noch zwei Erfolge am Sonntag in Sontra und abschließend daheim gegen die SG Meißner. Dazu müssen die Tonstädter hoffen, dass Herleshausen am Sonntag in Wanfried oder eine Woche später auf eigenem Platz gegen Bad Sooden-Allendorf ausrutscht. (eki)

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