Eingewechselte Spieler retten der TSG Bad Sooden-Allendorf ein 1:1-Unentschieden - TSG Fürstenhagen 0:4

Joker Hardt und Schindewolf stechen

Laufduell: Um das Leder kämpfen BSA-Verteidiger David Hildebrandt (links) und der Wanfrieder Jan Hossbach. Foto: eki

Witzenhausen. Mit seinem Treffer kurz vor Schluss rettete Alexander Hardt der TSG Bad Sooden-Allendorf im Heimspiel der Fußball-Kreisoberliga wenigstens einen Punkt gegen den VfL Wanfried. Hingegen bekam der TSG Fürstenhagen am Ostersamstag in Niederhone im Angriff nichts auf die Reihe.

Bad Sooden-Allendorf - Wanfried 1:1 (0:1). Es hätte nicht viel gefehlt und die TSG hätte die zweite 0:1-Heimniederlage innerhalb einer Woche hinnehmen müssen. In der 87. Minuten erwiesen sich die beiden zuvor eingewechselten Eric Schindewolf und Alexander Hardt noch als Glücksbringer, denn nach einer scharfen Hereingabe seines Mannschaftskameraden stand Hardt goldrichtig und drückte das Leder über die Linie.

Zufrieden war BSA-Trainer Jörg Immig dennoch nicht. „Wir haben einfach zu viele Fehler im Mittelfeld gemacht und oft den Ball verloren“, meinte der Coach.“ Tatsächlich waren die guten Möglichkeiten der Gastgeber während der 90 Minuten an einer Hand abzuzählen. VfL-Keeper Markus Schädiger hatte vor dem Ausgleich nur einmal richtig Glück, als BSA-Angreifer Tim Range das Leder aus Nahdistanz über den Kasten hämmerte (78.).

Auf der anderen Seite bekam auch Marc Hennemuth nur wenig Gelegenheit seine Qualitäten unter Beweis zu stellen. Bezwungen wurde er nur durch einen von Marcell König im zweiten Anlauf getretenen Strafstoß (38.). Nach einer unnötigen Grätsche eines BSA-Angreifers zeigte der Unparteiische auf den ominösen Punkt. Hennemuth parierte zunächst Königs Schuss, doch der Elfmeter wurde wiederholt, nachdem ein BSA-Verteidiger zu früh in den Strafraum gelaufen war.

Tor: 0:1 König (38./Foulelfmeter), 1:1 Hardt (87.).

Niederhone - TSG Fürstenhagen 4:0 (1:0). Das war wirklich keine Ruhmestat, was der TSG in dieser Begegnung in der Offensive zustande brachte. Zwar musste Fürstenhagens Trainer Uwe Dippel wie schon gegen den Lichtenauer FV sechs Stammkräfte ersetzen, Chancen zu einigen Treffern gab es dennoch reichlich. „Wir haben es einfach nicht verstanden, auch nur eine unserer guten Möglichkeiten zu nutzen“, sagte Dippel nach vertanen Chancen hauptsächlich von Goebel, Titan und Hangan.

Gerade bei Maciej Goebel wollte in dieser Partie überhaupt nichts klappen. So hatte er nach einem Fehler des in der zweiten Halbzeit eingewechselten SCN-Torhüters nur noch das leere Tor vor sich, setzte das Leder aber am Kasten vorbei. Pech für Fürstenhagen auch, dass Urlauber Benjamin Bobsin im Tor durch Lucas Schubert ersetzt werden musste. Letzterem machte die tief stehende Sonne bei einem Freistoß zu schaffen, und das Leder setzte sich zum Entsetzen seiner Vorderleute nach fast 40 Metern Flugbahn zum 0:1 aus TSG-Sicht in die Maschen (44.).

Die offensivere Marschroute der Gäste in der zweiten Halbzeit wurde mit dem 0:2 nur drei Minuten nach Wiederbeginn bestraft. Bei der besten TSG-Möglichkeit traf Goebel später per Kopfball nur den Pfosten.

Tore: 1:0 Köhler (44.), 2:0 Franz (48.), 3:0 Grauer (90.), 4:0 L. Csenar (90.+1). (eki)

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