SG Meißners Torhüter Fabian Lins unterschätzt Fernschuss - Großalmerode siegt 3:0

Julian Alt bricht den Bann

Einsatz: Der agile Maximilian Eysert im dunklen Trikot der SG Meißner versucht sich gegen Michael Alt vom FC Großalmerode durchzusetzen. Kamil Rycka (links) beobachtet den Zweikampf. Foto: eki

Velmeden. Aus dem dritten Saisonsieg wurde nichts. Glatt mit 0:3 (0:0) unterlag die SG Meißner dem Nachbarn FC Großalmerode in der Fußball- Kreisoberliga, sammelte als Schlusslicht im ersten Saisonteil aber schon doppelt so viele Zähler wie in der Vorrunde der vergangenen Saison.

„Wir geben nicht auf“, sagte SG-Trainer Norbert Toby nachdem er seinem Gegenüber Osman Duygu zum Erfolg gratuliert hatte. Zwei Fehler von Torhüter Fabian Lins bedeuteten für die Gastgeber am Samstag in Velmeden den Anfang vom Ende. Kurz nach dem Wiederanpfiff unterschätzte der Keeper beim 0:1 einen von Julian Alt abgefeuerten Ball, der sich als Bogenlampe genau in den Torwinkel senkte (47.). Nur vier Minuten später ließ er das Leder nach einem strammen Schuss des Torschützen vor die Beine von Timon Alt prallen, der mühelos zum 0:2 abstaubte. „Den ersten Ball musste er bei seiner Körpergröße halten. Nach Alts Schuss war das Leder lange genug in der Luft“, waren sich beide Trainer in ihrer Bewertung einig.

Die zunächst recht forsch auftretenden Meißneraner waren damit sechs Minuten nach dem Wiederanpfiff bereits geschlagen und brachten die Abwehr der Tonstädter danach nicht mehr ernsthaft in Nöte. Dennoch sah Norbert Toby gerade in den ersten 45 Minuten viele gute Ansätze bei seinen Schützlingen um den agilen Maximilian Eysert im offensiven Mittelfeld. Zwar hatte Sebastian Becker für Großalmerode die erste große Möglichkeit, setzte das Leder nach einem Querpass seines früheren Lichtenauer Mannschaftskameraden Michael Claßen aber aus Nahdistanz in die Wolken (19.).

Vergebene Chancen

Gleich dreimal Pech hatten dann die Platzherren. „Eine von unseren guten Möglichkeiten hätten wir einfach nutzen müssen“, ärgerte sich Norbert Toby im nachhinein. Erst setzte der frei vor Torhüter Tim Behnke auftauchende SG-Mittelstürmer Maurice Wendel das Leder um Zentimeter neben den Kasten (24.), dann scheiterte Göbel mit seinem Schrägschuss am blitzschnell abtauchenden FC-Schlussmann und schließlich brachte Moritz Becker seinen Kopf kurz vor der Halbzeit nicht mehr ganz an den Ball (42.).

Der FC Großalmerode erarbeitete sich zwar die größeren Spielanteile, doch hatten die Angreifer bei ihrem Pass-Spiel zunächst große Mühe mit dem tiefen Untergrund. „Auf diesem Boden hätte man gar nicht spielen dürfen“, meinte Duygu, der mit der Leistung seiner Elf vor dem Wechsel nicht zufrieden sein konnte.

Die zweite Halbzeit gehörte nach den schnellen Treffern dann aber ganz den Gästen, die durch den kurz zuvor eingewechselten Daniel Christl in der Schlussphase noch ein drittes Mal zum 3:0-Endstand zuschlugen.

Tore: 0:1 J. Alt (47.).0:2 T. Alt (51.), 0:3 Christl (77.).

Von Eckehard Meyer

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