SG Meißner setzt in der Kreisoberliga auf einen ehrgeizigen Kader

Großes Aufgebot: Die Neuen bei der SG Meißner mit (vorn von links) Porminder Singh Ahiten, Christian Drescher, Kevin Goßmann, Maurice Windel, Marius Landau. Stehen von links: Trainer Norbert Toby, Sebastian Siebert, Kevin Kreft, Marvin Beck, Paul Fischbach, Fabian Linz und Co-Trainer Erik Schiel wollen gemeinsam rechtzeitig den Klassenerhalt sichern. Es fehlen Jannik Thurn, Jonas Käse, Florian Fiedler und Steffen Langenohl. Foto: znb

Velmeden. Frühzeitig den Klassenerhalt in der Fußball-Kreisoberliga sichern. Dies ist das Ziel von Trainer Norbert Toby von der SG Meißner in der kommenden Saison.

Zusammen mit Erik Schiel hat der Coach im Januar das Kommando bei der Spielgemeinschaft übernommen und seitdem schon erhebliche Fortschritte mit seiner jungen Mannschaft gemacht.

„Wir haben den Spielern wieder Selbstbewusstsein vermittelt und die Freude am Fußball zurückgegeben. Dadurch wurde auch die spielerische Komponente gesteigert“, meint Schiel. Mit dieser Spielfreude sicherte sich das junge Team in den Relegationsspielen gegen Rot-Weiß Fürstenhagen den Klassenerhalt. In so eine prekäre Situation will die SG in der nächsten Saison nicht geraten. Aus der eigenen Jugend kommen neun weitere Spieler dazu. Davon bringt die Mehrheit alle Anlagen mit, den Sprung in die erste Mannschaft zu schaffen.

Doppelbelastung

Einige Kicker spielen allerdings noch in der A-Jugend und müssen bereits samstags antreten, um den Spielbetrieb auch beim Nachwuchs aufrechtzuerhalten. „Aus diesen Fußballern wächst bei der SG Meißner wieder etwas zusammen, was vielleicht an die besseren Zeiten in der Spielgemeinschaft anknüpfen kann“, meint Norbert Toby.

Der Trainer muss es wissen, denn Toby war vorher 15 Jahre Jugendtrainer im Verein und davon vier Jahre Coach der A-Jugend. Gern erinnert er sich noch an seine aktive Spielzeit in Epterode zurück, als er Ende der 80-er Jahre mit Bundesligaspieler Klaus Zaczyk und einigen Kickernaus Polen in einer höheren Klasse spielte.

„Die Jungen sind eine verschworene Einheit, die auch privat einiges gemeinsam unternimmt“, weiß Co-Trainer Schiel. Sie sollen sich an erfahrenen Nebenleuten und Leistungsträgern wie Verteidiger Thomas Lehmann und den Mittelfeldspielern Moritz Becker und Sebastian Schiel orientieren.

Aber auch die Youngsters zeigten insbesondere in den beiden Relegationsspielen ihr Können, und trugen mit zum Klassenerhalt bei. Einen weiteren Pluspunkt sieht Toby im sehr guten Teamgeist sowie der nach wie vor großen Trainingsbeteiligung. „Zusammen mit den A-Jugendlichen kommen immer zwischen 20 und 30 Spieler zu den Übungsstunden. Davon wird auch die zweite Mannschaft profitieren, die in der C-Liga um den Aufstieg mitspielen soll“, sagt Toby.

Als weiteren Vorteil sieht er an, dass von der A-Jugend bis zur zweiten Mannschaft ein Grundsystem mit Viererkette gespielt wird. „Das erleichtert die Integration der Spieler in die Kreisoberliga-Mannschaft“, meint der Trainer. Stärken sieht er bei seiner Mannschaft auch im variantenreichen Offensivspiel mit mehreren Alternativen.

Auftakt beim Aufsteiger

Der Saisonstart wird für die Spielgemeinschaft nicht gerade einfach. „Mit einer couragierten Leistung will die SG Meißner versuchen, im Auftaktspiel beim starken Aufsteiger SG Wickenrode/Helsa zu bestehen. (znb)

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