SG Meißner will TSG Bad Sooden-Allendorf ärgern - Offenes Duell in Großalmerode

Knoten muss mal platzen

Laufduell: Seine Gegenspieler wieder abhängen will Domenic Appel vom TSG Fürstenhagen (links), der auch in Großalmerode seine Schnelligkeit unter Beweis stellen will. Foto: eki

Witzenhausen. Keinen Favoriten gibt es im Nachbarschaftsduell zwischen dem FC Großalmerode und dem TSG Fürstenhagen in der Fußball-Kreisoberliga.

SG Meißner - Bad Sooden-Allendorf (Sonntag, 15 Uhr). „Trotz unserer prekären Tabellensituation stecken wir den Kopf nicht in den Sand. Irgendwann wird der Knoten sicherlich platzen“, sagt Trainer Norbert Toby von den immer noch punktlosen Gastgebern. Seine Mannschaft zeigte zuletzt viele gute Ansätze, doch nach wie vor fehlt im Angriff die Durchschlagskraft. Auch werden die herausgearbeiteten Möglichkeiten nicht konsequent verwertet.

Angreifer Marvin Beck steht wieder zur Verfügung. Fraglich ist noch der Einsatz von Marco Range, während Pascal Stöber aus beruflichen Gründen ausfällt. BSA-Trainer Jörg Immig rechnet jedenfalls nicht mit einem Spaziergang für seine Mannschaft. „Das wird bestimmt nicht einfach gegen einen mit dem Rücken zur Wand stehenden Kontrahenten“, so der BSA-Coach.

SG Wickenrode/Helsa - SG Herleshausen/Nesselröden/Ulfegrund (Sonntag, 15 Uhr). „Fünf Punkte in den ersten sechs Saisonspielen sind für einen Aufsteiger noch okay, aber allmählich müssen weitere Zähler hinzukommen“, sagt Wickenrodes Trainer Stefan Koch. Allerdings müssen Torjäger Danny Nickel und seine Stürmerkollegen ihre Chancen besser nutzen als zuletzt im Vergleich gegen die SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach. Die Gäste kassierten zuletzt ihre erste Saisonniederlage gegen den FC Großalmerode, gehören als Tabellenzweiter aber nach wie vor zu den Top-Teams. Bei den Platzherren fehlt neben Urlauber Norman Thoms auch Alexander Rasch wegen einer Bänderdehnung. Offen ist zudem, ob das operierte Knie von Benjamin Nickel einer weiteren Belastung standhält.

Großalmerode - TSG Fürstenhagen (Sonntag, 15 Uhr). „Der Großalmeroder Sieg zuletzt in Herleshausen macht die Qualität dieser Mannschaft deutlich“, meint TSG-Trainer Uwe Dippel, der mit einem offenen und spannenden Vergleich im Schwarzenbergstadion rechnet.

Auch für seinen Gegenüber Osman Duygu gibt es in diesem Duell keinen Favoriten. Allerdings haben die Tonstädter größere personelle Sorgen als der Kontrahent. Urlauber Julian Alt und Martin Mrksa (Knieverletzung) stehen definitiv nicht zur Verfügung. Auch der Einsatz des angeschlagenen Angreifers Maik Hildebrandt ist noch offen. Bei den Gästen steht noch nicht fest, ob Johann Schell oder Lukas Schuber Stammkeeper Benjamin Bobsin vertreten werden.

Lichtenauer FV - Wanfried (Sonntag, 15 Uhr). Ähnlich wie im zurückliegenden Heimspiel gegen Wickenrode/Helsa erwartet LFV-Coach Sead Hadzic einen sehr defensiv eingestellten Gegner, der seiner Mannschaft ganz die Initiative überlassen wird. „Wir müssen jetzt einfach mal einen Lauf starten und mehrere Spiele hintereinander gewinnen. Die Begegnung gegen die Wanfrieder soll den Anfang machen“, so Lichtenaus Trainer.

Ausfallen wird Waldemar Driegert wegen einer Schulterverletzung in der Innenverteidigung. Seine Position übernimmt Martin Wirth und spielt am Sonntag an der Seite von Lukas Dickel. Nicht dabei ist auch der verletzte Lütfi Elevli, während die Gastgeber mit dem Einsatz des angeschlagenen Karlheinz Wegendt rechnen.

Niederhone - SG Werratal (Sonntag, 15 Uhr). Von den bisher nur vier gesammelten Punkten des nächsten Gegners lässt sich Werratals Trainer Dieter Berg nicht blenden. „Ich weiß wie stark die Niederhoner sein können. Immerhin haben sie gegen Bad Sooden-Allendorf mit 1:0 gewonnen und somit gegen das Team gepunktet, gegen das wir mit 0:5 verloren haben“, sagt der SG-Coach. Zudem waren die Niederhöner in den vergangenen Spielzeiten stets ein Angstgegner für die Werrataler und behielten in den Vergleichen meist die Oberhand. Fehlen wird bei der SG der erkrankte Steffen Lepper. (eki)

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