Kreisoberliga: Für Bad Sooden-Allendorf zählt im Heimspiel gegen den FC Großalmerode nur ein Erfolg

Letzte Chance unbedingt nutzen

Einer gegen alle: Umringt von Abwehrspielern wird hier BSA-Angreifer Philipp Immig (links). Foto: eki

Witzenhausen. Im Kampf um einen Spitzenrang in der Fußball-Kreisoberliga geben in dieser Saison die Mannschaften aus dem Raum Eschwege den Ton an. Von den heimischen Teams mischen nur der Lichtenauer FV und die TSG Bad Sooden-Allendorf noch vorn mit.

SG Werratal - Lichtenauer FV (Sonntag, 15 Uhr). „Wir werden die Werrataler nicht an ihrem Tabellenstand messen und keineswegs auf die leichte Schulter nehmen“, sagt LFV-Trainer Feras Avakhti. Zwar sammelte der Tabellenvierte zuletzt ordentlich Punkte, hatte laut Avakhti bei mehreren knappen Siegen aber nicht unbedingt eine Superphase.

Die Gastgeber schafften erst zwei Dreier in dieser Spielzeit, sind aber dennoch mit Vorsicht zu genießen. Trainer Alexander Winter hofft darauf, dass bei seiner Mannschaft gegen einen starken Gegner der Knoten platzt, obwohl neben Marius Wille auch Becker, Goldmann und Stapel nicht zur Verfügung stehen.

Aber auch die Lichtenauer haben personelle Sorgen. Eduard Grosu als Dreh- und Angelpunkt im Mittelfeld dürfte aus privaten Gründen ebenso ausfallen wie auch Waldemar Hein aufgrund einer Knieverletzung. Zudem sind weitere Akteure angeschlagen, was sich auch in der Woche im Training bemerkbar machte.

Bad Sooden-Allendorf - Großalmerode (Sonntag, 15 Uhr). „Nur Siege helfen uns in den kommenden Wochen weiter, sonst ist der Zug in Richtung eines Spitzenplatzes für uns abgefahren“, sagt BSA-Trainer Franz Strewitz, der auch diesmal Urlauber Jörg Immig an der Linie vertritt. Bei den Platzherren hofft man auf den Einsatz des zuletzt fehlenden Stürmers Tim Range, weiterhin zuschauen muss Kapitän Sebastian Jilg aufgrund seiner Schulterverletzung. Großalmerodes Trainer Marian Dutkiewicz nahm die Kurstädter zuletzt beim Auftritt in Hessisch Lichtenau unter die Lupe. Auch bei einem Auswärtssieg ist ein Spitzenplatz für die Tonstädter in weiter Ferne.

Wanfried - SSV Witzenhausen (Sonntag, 15 Uhr). Nach neun gesammelten Punkten in den ersten fünf Saisonspielen musste der Aufsteiger in den vergangenen Wochen kleinere Brötchen backen. So reichte es nur noch zu sechs Zählern in den darauffolgenden sieben Begegnungen. Und auch bei den in dieser Spielzeit erst einmal besiegten Wanfriedern hängen die Trauben für den SSV hoch.

SG Wehretal - Wickenrode (Sonntag, 15 Uhr). Im Vergleich der beiden punktgleichen Tabellennachbarn steht für beide Rivalen in der hinteren Tabellenregion einiges auf dem Spiel. Sowohl die Gastgeber als auch der VfR rissen in dieser Serie gerade in der Offensive noch keine Bäume aus. Immerhin kann VfR-Trainer Stefan Koch seinen Außenstürmer Emre Alkin nach abgelaufener Sperre wieder aufbieten. „Wir spielen auf dem Sportplatz in Oetmannshausen, und dort haben wir uns schon immer schwergetan“, weiß Koch.

Waldkappel - SG Meißner (Sonntag, 15 Uhr). Heimlich, still und leise schafften die Waldkappeler den Sprung ins Tabellenmittelfeld. Ganz andere Sorgen hat der Aufsteiger SG Meißner nach schon zehn Niederlagen in zwölf Spielen. Vor der Winterpause möchten Trainer Norbert Toby und sein Team nur zu gerne die Rote Laterne des Letzten abgeben. (eki)

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