Fußball-Kreisoberliga: 2:6-Pleite in Niederhone / Meißner 1:1 in Weidenhausen / Kantersieg für Fürstenhagen

Lichtenau hakt Aufstieg endgültig ab

Vier Treffer für die SG Klei./Hun./Doh: Sascha Hohlbein (li.) jagt in dieser Szene Hopfelde-Hollsteins Benjamin Dippel das Leder ab. Foto: znb

Witzenhausen. Was für ein Spieltag in der Fußball-Kreisoberliga Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach fertigte das Schlusslicht Hopfelde-Hollstein zweistellig ab.

Mit 7:0 deklassierte Fürstenhagen das völlig überforderte Team aus Pfaffenbachtal. Eine ganz schwache Leistung zeigte der Tabellendritte Lichtenau bei der 2:6-Pleite in Niederhone. Der Vorletzte Meißner überraschte dagegen beim Remis bei Aufstiegsanwärter Weidenhausen II. Bad Sooden-Allendorf musste sich mit einer Nullnummer in Wehretal begnügen.

SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach - SV Hopfelde-Hollstein 10:0 (5:0). Der dritte Sieg im dritten Spiel nach der Winterpause. Bereits nach zehn Minuten und zwei Hohlbein-Treffern stand der Sieg der glänzend aufgelegten Gastgeber fest. Richtig bitter wurde es für das Schlusslicht, als Torhüter Jorge Almeida wegen Meckerns bereits nach einer halben Stunde die Gelb-Rote Karte sah. Nur ein einiges Mal kam der Gruppenliga-Absteiger vor das Tor der SG, wo Daniel Schwenda einen gemütlichen Nachmittag erlebte. Bei den Gastgebern war dagegen einmal mehr die im Winter nachgebesserte Offensive erfolgreich. Sascha Hohbein war viermal erfolgreich, drei Treffer steuerte der ehemalige Oberligaspieler Rene Weska bei. – Tore: 1:0 Hohlbein (2.), 2:0 Hohlbein (7./FE), 3:0 Weska (31./FE), 4:0 Schinzel (33.), 5:0 Schlosser (44.), 6:0 Hohlbein (46.), 7:0 Weska (61.), 8:0 Hohlbein (62.), 9:0 Sawizki (87.), 10:0 Weska (90.).

TSG Fürstenhagen - SG Pfaffenbachtal/Sch. 7:0 (5:0). „Im Hinspiel hat sich der Gegner beim 4:1 mehr gewehrt als heute. Die haben nur einmal aufs Tor geschossen“, kommentierte TSG-Trainer Uwe Dippel die einseitigen 90 Minuten. Und die prägte einmal mehr der überragende Domenic Appel, der als vierfacher Torschütze glänzte. Dippel: „Das war wieder ein Sahnetag von Appel. Kompliment aber an alle unsere Offensivspieler. Von Appels Leistung profitiert die gesamte Mannschaft.“ – Tore: 1:0 Appel (4.), 2:0 Appel (17.), 3:0 Saur (19.), 4:0 Siebert (36.), 5:0 Göbel (38), 6:0 Appel (51.), 7:0 Appel (90.).

SV Weidenhausen II - SG Meißner 1:1 (0:1). Ein Punktgewinn beim Gruppenliga-Anwärter – damit hätten wohl nur die wenigsten Fans im Werra-Meißner-Kreis gerechnet. „Wir haben uns diesen Punkt verdient, weil wir als eine echte Einheit aufgetreten sind“, kommentierte Meißner-Sprecherin Lucia Knoblauch die 90 Minuten. In der ersten Hälfte hatten die Gäste sogar die besseren Chancen. Eine nutzte Nico Pflüger zur Meißner-Führung. Nach dem Seitenwechsel stemmten sich SG-Torhüter Toni Käse und Abwehrchef Thomas Lehmann gegen den Ausgleichstreffer, der dann aber doch noch fiel. – Tore: 0:1 Pflüger (17.), 1:1 Sterzing (74/HE).

SC Niederhone - Lichtenauer FV 6:2 (4:0). Lichtenau-Trainer Stefan Möller war nach der zweiten Pleite im zweiten Spiel des Jahres 2015 stinksauer. „Der Gegner steht nur hinten drin und wartet auf Fehler. Wir tun ihm dann den Gefallen und liegen zur Pause mit 0:4 hinten. Insgesamt haben wir völlig verdient verloren.“ Erst nach dem Seitenwechsel wurde der Tabellendritte besser, doch da war die Partie längst entscheiden. „Im Training spielen wir ganz anders als in den Spielen, viel besser. Dieses Spiel war für mich eine riesige Enttäuschung. Den Aufstieg können wir jetzt endgültig abhaken“, zürnte Möller weiter. – Tore: Pelz (2.), 2:0 Kirschner (11.), 3:0 Steinrücken (23.), 4:0 Pelz (38.), 4:1 Classen (59./FE), 4:2 Becker (63.), 5:2 Kirschner (69.), 6:2 Franz (90+4.).

SG Wehretal - TSG Bad Sooden-Allendorf 0:0. Gut in der Abwehr, ordentlich im Mittelfeld, aber keine Durchschlagskraft im Angriff. „Unsere Sturmflaute hält weiter an. Wir betreiben einen großen Aufwand, es kommt aber nichts bei rüber“, meinte TSG-Trainer Friedhelm Krengel nach der zweiten Nullnummer in Folge. Die beste Chance der Allendörfer vergab Schindewolf, der aus fünf Metern den Torhüter anschoss (75.). Stark allerdings, dass Wehretals Fricke nach einer Befragung des Schiedsrichters zugab, nicht gefoult worden zu sein. So nahm der Unparteiische seine Entscheidung auf Strafstoß in der 25. Minute zurück. (raw)

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