Fußball-Kreisoberliga: Heimspiel gegen Herleshausen / Meißner erwartet Fürstenhagen

Lichtenauer FV will die Wende

Das nächste Heimspiel: Manuel Schröder (Mitte) erwartet mit seiner SG Meißner die TSG Fürstenhagen. Das Schlusslicht Hopfelde-Hollstein um Marius Winter (re.) und Maximilian Eysert (li.) trifft auf den Tabellenzweiten Weidenhausen II. Foto: Walle

Witzenhausen. Mit einem Heimsieg über die SG Herleshausen/N./U. wollen die Fußballer des Lichtenauer FV einen direkten Konkurrenten um den Aufstieg in die Gruppenliga auf Distanz halten.

Doch zuvor dürfte das Team von Trainer Stefan Möller beim Spitzenspiel am Freitag (18.30 Uhr) zwischen dem Tabellenzweiten SV Weidenhausen II und Spitzenreiter SV Reichensachsen ganz genau hinsehen, wer denn nun der heißeste Anwärter auf den Meistertitel in der Kreisoberliga ist.

Das 1:3 bei Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach dürfte LFV-Kapitän Waldemar Driegert und Co. noch immer quer im Magen liegen. Um bei fünf Zählern Rückstand auf Reichensachsen, das zudem eine Partie weniger absolviert hat, im Titelrennen überhaupt noch mitmischen zu können, muss der LFV gegen den Fünften Herleshausen die Wende schaffen. Allerdings: Die Gäste können mit einem Sieg die Lichtenauer vom dritten Tabellenplatz verdrängen. In der Vorrunde gewannen sie das Duell gegen den LFV mit 2:1.

Der dritte Tabellenrang ist aber auch für die TSG Bad Sooden-Allendorf keine Utopie mehr. Der Tabellensechste hatte zum Auftakt spielfrei. Am Sonntag kann sich das Team von Trainer Friedhelm Krengel mit einem Heimsieg über die SG Sontra im vorderen Tabellendrittel festsetzen. In der Vorrunde gab es für die TSG beim 0:3 in Sontra aber nichts zu holen.

Ganz ähnliche Ziele dürfte die TSG Fürstenhagen verfolgen. Der Aufsteiger kam zwar im ersten Spiel nach der Winterpause nicht über ein 1:1 gegen Wehretal hinaus, Trainer Uwe Dippel war mit der Leistung seiner Mannschaft aber weitgehend zufrieden. Ein Remis im Derby bei der SG Meißner, gegen die es in der Vorrunde einen 9:1-Sieg gab, würde Dippel aber sicherlich nicht zufriedenstellen. Ein Unentschieden würde zwar auch den Tabellenvorletzten in der Rangliste nicht weiterhelfen, wäre aber gut für das Selbstvertrauen, das durch den ersten Saisonsieg am vergangenen Sonntag über Schlusslicht Hopfelde-Hollstein etwas angewachsen sein dürfte.

Der Gruppenliga-Absteiger aus Hopfelde kann im Heimspiel gegen Weidenhausen II nur darauf hoffen, dass die Verbandsliga-Reserve viel Kraft im Spitzenspiel am Freitag gegen Reichensachsen verpulvert hat. Ansonsten droht eine ähnlich hohe Niederlage wie beim 0:6 in der Vorrunde.

Mit dem Tabellensechsten aus Niederhone bekommt es dagegen die SG Werratal (in Wendershausen) zu tun. „Wir müssen mal wieder punkten“, sagt Werratal-Trainer Dieter Berg beim Blick auf die Tabelle, in der sein Klub bis auf den drittletzten Rang abgerutscht ist. Klei./Hun./Doh. kann dagegen beim Spitzenreiter Reichensachsen (Beginn: 15.30 Uhr) befreit aufspielen. Alle übrigen Partien der Kreisoberliga beginnen am Sonntag um 15 Uhr. (raw)

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