Klapp-Team startet mit 2:0 über den TSG Fürstenhagen in Kreisoberliga-Saison

Trotz Sieg keine Euphorie bei Derbysieger Lichtenauer FV

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Und wieder kein Tor: Mike Hoffmann hat Fürstenhagens Torhüter Andreas Nink schon umkurvt, trifft anschließend aus spitzem Winkel aber nur den Pfosten. Dennoch feierte der LFV zum Kreisoberliga-Auftakt einen 2:0-Derbysieg.

Hessisch Lichtenau. Der Lichtenauer FV ist mit einem Sieg in die neue Saison der Fußball-Kreisoberliga gestartet. Im Derby gegen den TSG Fürstenhagen feierte der LFV am späten Samstagnachmittag einen ungefährdeten 2:0 (1:0)-Erfolg.

Doch von grenzenloser Euphorie war im Anschluss beim Favoriten dennoch nichts zu spüren. „Der Sieg ist wichtig, ist völlig verdient zustande gekommen und schön. Aber warum wir unser nächstes Spiel erst in drei Wochen in Wanfried bestreiten, begreift eigentlich niemand. Dafür habe ich kein Verständnis“, kommentierte Erkan Kilci, Sportlicher Leiter beim LFV, die Pause.

In der Tat: Erst eine Vorbereitung zu bestreiten, um dann in die Saison zu starten, um anschließend wieder eine kleine Sommerpause einzulegen, ist eigentlich unbegreiflich. Doch von dieser Tatsache ließen sich die LFV-Kicker im Derby nicht beeindrucken. Die Gastgeber übernahmen von Beginn an das Kommando, konnten aber auch mit ihren vielen Standards zunächst nicht viel anfangen. Zudem mussten sie erst einmal den Widerstand des Nachbarn brechen. TSG-Neuzugang Kevin Ketteritzsch scheiterte aus aussichtsreicher Position am Lichtenauer Neuzugang im Tor, Gheorghi Bantis (19.).

Mit zunehmender Spieldauer wurden die Gastgeber immer dominanter – und gingen kurz vor der Pause auch in Führung. Nach einer Ecke von Spielertrainer Alexandru Cucu köpfte Innenverteidiger Lukas Dickel wuchtig zum umjubelten 1:0 ein.

Dickel und ein Eigentor

Nach dem Seitenwechsel gab es für die 300 Zuschauer nur noch Einbahnstraßenfußball zu sehen. Doch mit den zahlreichen Chancen konnten die Gastgeber nur wenig anfangen. Haris Corbo (48.), Eduard Grosu (49.), Dickel (55.) und Mike Hoffmann (an den Pfosten/71.) scheiterten allesamt. Erst ein Eigentor von Michael Oehl (83.) sorgte für die Entscheidung. Der TSG-Abwehrspieler hatte eine Hereingabe von Luetfi Elevli ins eigene Tor bugsiert.

„Für den Anfang war das gut, wir müssen uns aber noch einspielen“, sagt Kilci über den Prozess der nächsten Wochen. Die dringend benötigte Spielpraxis gibt es aber nur in Freundschaftsspielen – der kuriose Spielplan macht’s möglich. – Tore: 1:0 Dickel (44.), 2:0 Oehl (83./ET).

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