Fußball-Kreisoberliga: FC Großalmerode mit Interimscoach Ludolph gegen SG Werratal

SG Meißner will dranbleiben

Will mit seinen Teamkollegen in Großalmerode nachlegen: Pascal Goldmann (re.) von der SG Werratal. Foto: Walle

Witzenhausen. Am Wochenende lautet das Motto in der Fußball-Kreisoberliga: Kräfte sparen! Denn bereits am kommenden Dienstag steht der 16. Spieltag auf dem Programm. Am Samstag peilt Aufsteiger SSV Witzenhausen einen Heimsieg gegen Waldkappel an. Am Sonntag erwartet der FC Großalmerode unter neuer sportlicher Leitung die SG Werratal, zeitgleich will das Schlusslicht SG Meißner Boden im Abstiegskampf gut machen.

SSV Witzenhausen - TSV Waldkappel (Sa., 16 Uhr). Im Rennen um den Klassenerhalt peilen die Gastgeber gegen den Tabellennachbarn einen Sieg ein. „Da kommt aber eine Menge Arbeit auf uns zu. Der TSV ist eine kämpferisch starke Mannschaft, die vor allem defensiv meistens sehr gut organisiert ist“, lautet die Warnung von Trainer Christoph Waldheim an seine Spieler. Positiv allerdings, dass dem Aufsteiger bis auf den beruflich verhinderten Yannick Rode alle Spieler zur Verfügung stehen.

SG Herleshausen/N./U. - Lichtenauer FV (So., 15 Uhr). Sowohl Herleshausen (2:3 in Wichmannshausen) als auch Lichtenau (2:5 gegen Werratal) kassierten zuletzt Niederlagen. Für Erkan Kilci sind die Gastgeber im Verfolgerduell zwischen dem Dritten und dem Vierten aber klar favorisiert. „Das ist ein unangenehmer Gegner. Wenn wir dort den Kampf nicht annehmen, dann gehen wir unter.“ Schlecht zudem, dass der LFV auf drei seiner vier etatmäßigen Verteidiger verzichten muss. Beck, Dickel und Schneider sind nach ihren Roten Karten gegen Werratal auch am kommenden Dienstag beim Spiel in Wickenrode noch gesperrt. Neben sechs Ausfällen ist auch der Einsatz des angeschlagenen Waldemar Driegert unklar.

SG Meißner - SG Sontra (So., 15 Uhr). Die SG Meißner lebt noch! Der 3:2-Erfolg vom letzten Spieltag in Waldkappel war für Meißner-Coach Norbert Toby eine wichtige Erkenntnis. Vor allem deshalb, weil der Rückstand auf den Nichtabstiegsplatz nun nur noch vier Zähler beträgt. „Der Anschluss ist wieder da, wir sind in Schlagdistanz“, sagt Toby beim Blick auf die Tabelle. Allerdings warten mit dem Sechsten aus Sontra und am Dienstag mit dem Fünften aus Bad Sooden-Allendorf ganz schwierige Gegner auf das Schlusslicht, das auf den verletzten Michael Weisbecker verzichten muss.

SC Niederhone - TSG Bad Sooden-Allendorf. Trainer Jörg Immig kehrte am Donnerstag aus dem Urlaub zurück. „Ich muss erst einmal sehen, wer alles einsatzbereit ist. Ich hoffe aber, dass auch Sebastian Jilk wieder spielen kann“, sagt Immig, der sich mit seinem Team ein ehrgeiziges Ziel gesetzt hat. „Wenn wir oben weiter dran bleiben wollen, dann müssen wir in Niederhone, aber auch am Dienstag bei der SG Meißner gewinnen. Das ist definitiv machbar.“

FC Großalmerode - SG Werratal (So., 15 Uhr). Nach der Trennung von Trainer Dutkiewicz hofft Interimstrainer Daniel Ludolph darauf, dass nun endlich ein Ruck durch das Team geht. „Wir wollen bis zur Winterpause so viele Punkte wie möglich holen. Und wir brauchen endlich einen Sieg für die Moral“, fordert Ludolph. Allerdings benötigen die Gäste, die aktuell nur den Relegationsrang belegen, selbst jeden Zähler zum Klassenerhalt. „Wir haben beim 5:2 gegen Lichtenau super gespielt. Hoffentlich ist der Knoten bei uns als Mannschaft jetzt endlich geplatzt“, hofft Trainer Alexander Winter. „Wenn wir an die Leistung gegen den LFV anknüpfen können, dann ist für uns in Großalmerode ein Dreier drin.“ (raw)

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