SG Werratal in der Fußball-Kreisoberliga weiterhin auf Erfolgskurs - Kein Sieger in Kleinalmerode

Morth kämpfte und traf zweimal

Sturmlauf: Über den rechten Flügel versucht TSG Fürstenhagens Torjäger Domenic Appel (Mitte) in den Strafraum der SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach zu kommen. Foto: eki

Witzenhausen. Gideon Morth war der überragende Spieler in den Reihen der SG Werratal, die in der Fußball-Kreisoberliga auch gegen Pfaffenbachtal/Schemmergrund gewann.

SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach - TSG Fürstenhagen 1:1 (1:1). In einer schnellen und abwechslungsreichen Begegnung suchten beide Kontrahenten über die gesamte Spielzeit eine Entscheidung und erspielten sich gute Möglichkeiten. TSG-Goalgetter Domenic Appel musste nach gut einer Viertelstunde sogar auf der eigenen Torlinie klären, um die SG-Führung durch Kaplan zu verhindern. Der hatte einen Kopfball von Schönfeld verlängert.

Sowohl SG-Torhüter Daniel Schwenda als auch sein Gegenüber Schubert machten ihre Sache ausgezeichnet und zeigten gute Paraden. So klärte Schwenda gegen den frei vor ihm auftauchenden Maciej Goebel (67.), während Schubert kurz darauf auf der anderen Seite einen mächtigen Freistoß von Weska entschärfte. Und in der Schlussminute hatten die heimischen Fans schon den Torschrei auf den Lippen, doch Weska verfehlte das Gehäuse knapp.

Tore: 0:1 Appel (31.), 1:1 Schinzel (34.).

Lichtenauer FV - SG Wehretal 3:2 (2:0). Nach einer guten ersten Halbzeit wähnten sich die Platzherren bei Führungen von 2:0 und 3:1 bereits auf der Siegerstraße, kassierten aber unnötige Gegentore nach Freistößen. „In der Schlussphase wurde es dann nochmals richtig hektisch“, sagte LFV-Trainer Erkan Kilci nach dem Arbeitssieg seiner Mannschaft. Bei den Gastgebern zeichneten sich Verteidiger Lütfi Elevli und Antreiber Karl-Heinz Wegendt aus.

Tore: 1:0 Wegendt (12.), 2:0 Meister (41.), 2:1 Fricke (47.), 3:1 Polat (74.), 3:2 Fricke (81.).

SG Meißner - Niederhone 3:4 (0:3). Einen schweren Stand hatten die Angreifer der Spielgemeinschaft zunächst gegen die kompromisslose Hintermannschaft des Aufstiegsaspiranten. „Mitunter hat einfach der Mut und das Selbstvertrauen gefehlt, einfach mal aus der Distanz zu schießen“, meinte Meißners Sprecherin Lucia Knoblauch.

Erst in der Schlussphase schaffte Marvin Beck mit zwei Treffern die Resultatsverbesserung, die Anschlusstore fielen aber viel zu spät.

Tore: 0:1 Köhler (3.), 0:2 Steinrücken (24.), 0:3 Pelt (45.), 1:3 Beck (65.), 1:4 Pforr (81.), 2:4/3:4 beide Beck (84./89.).

SG Werratal - SG Pfaffenbachtal/Schemmergrund 3:1 (0:0). Mann des Tages war Gideon Morth im Trikot des Siegers. „Er hat wirklich eine ausgezeichnete Leistung abgeliefert, sich immer wieder mit in die Offensive eingeschaltet und ist für seinen Einsatz auch mit zwei Toren belohnt worden“, lobte Trainer Dieter Berg den unermüdlichen Verteidiger.

In der ersten Halbzeit dieser Begegnung passierte auf beiden Seiten nicht viel, doch 20 Minuten nach Wiederbeginn zappelte das Leder nach einem mächtigen Volleyschuss von Morth aus 20 Metern Torentfernung im Netz. Die Gastgeber investierten nun wesentlich mehr als der Gegner, zeigten sich fortan läuferisch überlegen und behielten auch in der Mehrzahl der Zweikämpfe die Oberhand.

Nach der Ampelkarte gegen Gästespieler da Silva (84.) schafften die Pfaffenbachtaler Sekunden später in Unterzahl den 1:2-Anschlusstreffer durch Fischer. Der verwandelte einen Handelfmeter, nachdem Andreas Schad das Leder im Strafraum an den Arm bekommen hatte. Für den Schlusspunkt sorgte dann Gideon Morth. Er umkurvte gekonnt den gegnerischen Torhüter und schob das Leder zum 3:1-Endstand in die Maschen.

Tore: 1:0 Morth (65.), 2:0 Fischer (74.), 2:1 Hoppe (85./Handelfmeter), 3:1 Morth (90.).

Wanfried - Bad Sooden-Allendorf 1:1. Die Gäste hatten zunächst große Probleme mit der körperbetonten Spielweise ihres Gegners, der sein Angriffsspiel nahezu ausschließlich mit langen und hohen Bällen einleitete. Erst als Trainer Friedhelm Krengel Verteidiger Jando aus der Viererkette ins Mittelfeld beorderte kam mehr Struktur ins BSA-Spiel. Nach feiner Vorarbeit von Jando und Schindewolf brauchte Schickri Acar das Leder beim 1:1-Ausgleich nur noch ins Tor schieben.

Tore: 1:0 Labrini (10.), 1:1 S. Acar (71.). (eki)

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