Kreisoberliga: Großalmerode macht Rennen um die Vizemeisterschaft ganz spannend

Nach 2:0 wieder alles offen

Weg damit: Aus der Gefahrenzone befördert der Verteidiger der SG Herleshausen/Nesselröden das Leder vor dem anstürmenden Michael Claßen vom FC Großalmerode (rechts). Foto: eki

Witzenhausen. Der Kampf um die Vizemeisterschaft in der Fußball-Kreisoberliga bleibt ungemein spannend. Dafür sorgte auch der FC Großalmerode mit dem verdienten 2:0-Heimsieg gegen den Tabellenzweiten SG Herleshausen/Nesselröden/Ulfegrund. Einsam an der Spitze seine Kreise zieht der SV Reichensachsen, der sich mit 4:0 beim Lichtenauer FV durchsetzte.

Großalmerode - SG Herleshausen/Nesselröden/Ulfegrund 2:0 (1:0). Geschossene Tore fördern das Selbstvertrauen eines Stürmers. Genau dies stellte FC-Angreifer Christian Eichler unter Beweis, der nach seinem Doppelpack am vergangenen Freitag in Wickenrode schon wieder zweimal traf.

Laut Trainer Osman Duygu war die 1:0-Führung sehenswert, nachdem Eichler das Leder nach einem scharfen Zuspiel aus der Drehung in die Maschen drosch (35.). Beim 2:0-Endstand nach gut einer Stunde stand der FC-Mittelstürmer nach einem Querpass von Sebastian Becker erneut goldrichtig.

„Es war ein Spiel mit wenig Torchancen auf beiden Seiten“, fasste Duygu die 90 Minuten zusammen. Dabei wirkten die Hausherren in den Zweikämpfen etwas bissiger und gestatteten ihrem Gegner keine zwingende Möglichkeit. Ein einziges Mal stand Wetterau in der Schlussphase in aussichtsreicher Position vorm Großalmeroder Kasten, jagte das Leder aber in die Wolken.

Erneut Verlass war auf FC-Torhüter Tim Behnke und seine Vorderleute, die in den zurückliegenden sechs Begegnungen nur ein einziges Gegentor am vergangenen Freitag in Wickenrode kassierten. Als Mannschaft zeigte die Duygu-Elf zudem wieder eine geschlossene Leistung und blickt nun dem Verfolgerduell am kommenden Freitag gegen die SG Werratal erwartungsvoll entgegen.

Werratals Trainer Dieter Berg nutzte den spielfreien Sonntag seiner Mannschaft, um die Duygu-Elf gestern im Schwarzenbergstadion unter die Lupe zu nehmen.

Tore: 1:0/2:0 beide Eichler (35./62.).

Lichtenauer FV - Reichensachsen 0:4 (0:2). Der Lichtenauer FV spielte, doch der Tabellenführer schoss die Tore. Diesen Eindruck gewannen gestern die Besucher auf dem Sportplatz an der Heinrichstraße. „Letztlich war das Ergebnis am Ende klar, vom Spielverlauf her hätten wir aber keinesfalls so hoch verlieren dürfen“, ärgerte sich Lichtenaus Co-Trainer Erkan Kilci über mehrere vergebene Torchancen aus bester Schussposition vor allem durch Kai Simon, Atalat Polat und Karlheinz Wegendt.

Ganz anders der designierte Meister, der seine Möglichkeiten effizient nutzte. Nach nur zwölf Minuten hielt SVR-Angreifer Chris Jauer einfach mal drauf und setzte das Leder mit einem Sonntagsschuss aus gut 25 Metern Torentfernung in die Maschen.

Die Platzherren versuchten in der Folgezeit zwar alles und versteckten sich nicht. Das Gehäuse des mehrmals prächtig reagierenden SVR-Keepers Lukas Krengel schien an diesem Tag aber wie vernagelt.

Tore: 0:1 Jauer (12.), 0:2 Baumann (28.), 0:3 Schätzke (68.), 0:4 Mummert (82.). (eki)

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