Fußball-Kreisoberliga: Klei./Hun./Doh. 2:0 beim Tabellenzweiten Reichensachsen

Die nächste Überraschung

Allein gegen alle: Werratals Karl Friedrich Theune (Mitte) im Zweikampf mit Jerome Lehmann (li.) und Daniel Steinrücken. Der SC Niederhone gewann das Duell mit 4:1. Foto: Walle

Witzenhausen. Der SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach ist der nächste Paukenschlag in der Fußball-Kreisoberliga gelungen. Eine Woche nach dem 3:1 über den Dritten Lichtenau feierte der Tabellenviertletzte gestern Nachmittag einen imponierenden 2:0-Auswärtssieg beim Tabellenzweiten Reichensachsen.

Eine deutliche Heimniederlage kassierte dagegen der Drittletzte SG Werratal gegen Niederhone. Eine Nullnummer sahen die Zuschauer bei der Partie zwischen der TSG Bad Sooden-Allendorf. Das Heimspiel des Tabellendritten Lichtenauer FV gegen Herleshausen, das Derby zwischen Meißner und Fürstenhagen sowie die Partie zwischen Schlusslicht Hopfelde-Hollstein gegen Spitzenreiter Weidenhausen II wurden wegen Unbespielbarkeit der Plätze abgesagt.

SG Werratal - SC Niederhone 1:4 (1:2). Nach einer derart hohen Niederlage sah es in den ersten 45 Minuten nicht aus. Denn zunächst übernahmen die Gastgeber das Kommando, wurden aber kalt erwischt als Niederhones Andre Franz die erste Chance zum 0:1 nutzte. Danach gelang Kevin Fischer zwar der schnelle Ausgleich, doch zwei Minuten vor der Pause kam es knüppeldick für den Gastgeber, als die Gäste durch einen klaren Abseitstreffer erneut in Führung gingen. „Der Schiedsrichter hat sich in der Pause entschuldigt. Er hatte die Situation nicht genau gesehen“, kommentierte SG-Coach Dieter Berg die spielentscheidende Szene. Nach der Pause machten die Gastgeber auf schwer bespielbarem Boden weiter Druck. Erst recht, nachdem in den letzten 20 Minuten mit Rode, Morth und Linnenkohl drei Stürmer auf den Ausgleich drängten. Doch die Treffer fielen auf der anderen Seite. – Tore: 0:1 Franz (14.), 1:1 Fischer (24.), 1:2 Lehmann (43.), 1:3 Kirschner (90.), 1:4 Franz (90+2.).

TSG Bad Sooden-Allendorf- SG Sontra 0:0. Eine Nullnummer der besseren Art sahen die TSG-Fans im ersten Spiel des neuen Jahres. In der ersten Hälfte drückten die Gastgeber, nach der Pause waren die Gäste am Drücker. Klare Torchancen blieben aber lange Zeit Mangelware. Erst in der Schlussphase nahm die Partie noch einmal Fahrt auf. Die Gastgeber, die sechs Stammspieler ersetzen mussten, waren nach toller Vorarbeit von Range dem Siegtreffer nahe, doch Acars Schuss strich Zentimeter am Tor vorbei (88. Minute). Glück aber in der Nachspielzeit, als Sontras Stöhr nach einem Solo aus 13 Metern vorbei zielte.

SV Reichensachsen - SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach 0:2 (0:1). Bereits in der 20. Minute verloren die Gastgeber, die am Freitag im Spitzenspiel bei Weidenhausen II eine 0:3-Packung kassiert hatten, Christian Schätzke durch eine Rote Karte. Dann wurde die Partie wegen der Verletzung eines Gastgeber-Spielers um 15 Minuten unterbrochen. Und kurz vor dem Seitenwechsel versenkte Rene Weska einen Freistoß zum 0:1. Chancen gab es auch nach der Pause auf beiden Seiten – doch nur die Gäste trafen. Till Hartung versenkte das Leder nach zweimaligen Nachsetzen zum umjubelten Siegtreffer. „Wir werden immer besser“, kommentierte SG-Mittelfeldspieler Sirac Kaplan die Partie. – Tore: 0:1 Weska (40.), 0:2 Hartung (70.).

Von Ralf Walle

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.