TSG Fürstenhagen besiegt SG Sontra - Lichtenauer FV verliert durch ein Eigentor

Nico Titans goldenes Tor

Großer Einsatz: Bedrängt wird SG-Angreifer Lukas Wetterau (am Ball) von Lichtenaus Verteidiger Waldemar Driegert (rechts). Die beiden LFV-Spieler Waldemar Hein und Lukas Dickel (von links) beobachten den Zweikampf. Foto: eki

Hessisch Lichtenau. Ein Treffer von Nico Titan reichte dem TSG Fürstenhagen im gestrigen Nachholspiel in der Fußball-Kreisoberliga zum Sieg gegen die SG Sontra. Pech hatte hingegen der Lichtenauer FV, der nach großem Kampf durch ein Eigentor in der Nachspielzeit noch mit 0:1 unterlag.

Lichtenauer FV - SG Herleshausen/Nesselröden/Ulfegrund 0:1 (0:0). Fast alle Besucher hatten sich schon auf ein torloses Remis eingestellt, da prallte das Leder vom Schienbein des LFV-Verteidigers Lukas Dickel in der fünften Minute der Nachspielzeit ins eigene Netz. „Diese Niederlage ist auch deshalb ganz bitter, weil wir ab der 48. Minute nur noch mit zehn Spielern auf dem Rasen standen und toll gekämpft haben“, sagte der enttäuschte Co-Trainer Erkan Kilci. Drei Minuten nach dem Wiederanpfiff hatte Atakan Polat wegen Beleidigung eines Gegenspielers die rote Karte gesehen. Ganz ärgerlich war das Ergebnis auch für Michael Bielert. Der 54-jährige Torhüter vertrat erstmals den verletzten Michael Seitz, zeigte eine großartige Leistung und brachte die gegnerischen Angreifer um SG-Torjäger Lukas Wetterau schier zur Verzweiflung. In der Anfangsphase waren die Gäste die bessere Mannschaft. Nach einem groben Fehler des über den Ball tretenden LFV-Verteidigers Fatih Polat gab es bereits nach elf Minuten die erste Großchance der SG, sieben Minuten später hämmerte Patrick Hemmer das Leder an die Querstange. Auf der anderen Seite hätte John Schneider die Platzherren sogar in Unterzahl in Führung bringen können, traf aber aus bester Schussposition den Ball nicht richtig.

Tor: 0:1 Dickel (90.+5/Eigentor).

TSG Fürstenhagen - SG Sontra 1:0 (1:0). TSG-Trainer Uwe Dippel fiel nach dem Schlusspfiff ein Stein vom Herzen, nachdem der Gegner in den letzten Minuten noch mächtig auf den Ausgleich drängte und sogar Sontras Torhüter in Fürstenhagens Strafraum auftauchte.

Der von Nico Titan bereits in der 26. Minute erzielte Treffer war aber am Ende Gold wert, denn auf die Hintermannschaft des TSG mit dem ausgezeichneten Keeper Benjamin Bobsin und seinen Vorderleuten Fabian Krause und Michael Oehl war stets Verlass.

Bobsin imponierte dabei mit erstklassigem Stellungsspiel, eilte stets rechtzeitig aus seinem Kasten und klärte dabei im Stil von Welttorhüter Manuel Neuer. Vor der spannenden Schlussphase hätten die Gastgeber aber schon für die Vorentscheidung sorgen können, doch sowohl Goebel als auch Titan verpassten das mögliche 2:0.

Tor: 1:0 Titan (26.). (eki)

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