Kreisoberliga: SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach und TSG Fürstenhagen planen Revanche

Noch einige Rechnungen offen

Torschuss: Abgezogen hat hier Kai Simon vom Lichtenauer FV (links), Sascha Brethauer kommt zu spät. Foto: eki

Witzenhausen. Am vorletzten Spieltag dieses Jahres in der Fußball-Kreisoberliga stehen sich bereits morgen Aufsteiger SG Wickenrode/Helsa und der Lichtenauer FV gegenüber. Einiges gutzumachen haben die SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach und der TSG Fürstenhagen in ihren Heimspielen.

SG Wickenrode/Helsa - Lichtenauer FV (Samstag, 14.45 Uhr). Viel von ihrem spielerischen Glanz der ersten Saisonspiele haben die Lichtenauer mittlerweile verloren. Schon im Hinspiel tat sich der Favorit gegen den Aufsteiger sehr schwer und kam über ein 1:1-Unentschieden nicht hinaus. Natürlich möchten die Gastgeber ihrem Trainer Stefan Koch ausgerechnet am Tag seines 40. Geburtstages mit einem Sieg ein schönes Geschenk machen, doch erschwert wird dies durch den höchstwahrscheinlichen Ausfall von Torjäger Danny Nickel (Oberschenkelverletzung) und von Cousin Benjamin Nickel. „Unser Ziel ist es, nicht noch weiteren Boden zu den Mannschaften auf den vorderen Tabellenplätzen zu verlieren“, sagt LFV-Coach Sead Hadzic.

Großalmerode - SG Wehretal (Samstag, 15 Uhr). Im Kampf um den zweiten Tabellenrang sind die Tonstädter nach dem Erfolg in Hessisch Lichtenau wieder im Geschäft und wollen gegen die Wehretaler den 4:1-Sieg aus der Vorrunde wiederholen. Die Chancen stehen gut, wenn die Elf von Trainer Osman Duygu ähnlich couragiert und engagiert zu Werke wie am vergangenen Samstag. Allerdings warnt Duygu seine Spieler: „Dies wird eine ganz andere Begegnung als in der Vorrunde, denn diesmal sind bei den Gästen die beiden erfahrenen Spieler Scheerder und Achtner dabei“. Bei den Tonstädtern fehlen Torhüter Behnke, Baumann und Claßen, dafür sind Daniel Gude, Penkalla und Eichler dabei.

SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach - SG Sontra (Sonntag, 14.45 Uhr). „Wir wollen dem Gegner ein Bein stellen und damit den Abstand zu den Sontraern verringern“, hat Thomas Schill als Trainer der Gastgeber ehrgeizige Pläne. Außerdem wurmt ihn noch die 1:3-Niederlage im Hinspiel. Keinesfalls wollen die Hausherren wieder die Anfangsphase wie zuletzt in Niederhoner verschlafen, um nicht auch gegen die Sontraer eine Aufholjagd starten zu müssen. „Volle Konzentration ist angesagt“, meint Schill, der auf Innenverteidiger Philipp Hartmann (Urlaub) verzichten muss.

SG Werratal - VfL Wanfried (Sonntag, 14.45 Uhr). Die Werrataler hatten am vergangenen Wochenende Glück, dass ihre Überheblichkeit im Spiel gegen die SG Wehretal nicht bestraft wurde. „Das dürfen wir uns gegen einen vermeintlich schwächeren Gegner keinesfalls erlauben, wenn wir auch im kommenden Jahr ganz vorn mitspielen wollen“, sagt Trainer Dieter Berg vor dem letzten Auftritt seiner Mannschaft in diesem Jahr in Hundelshausen.

Andreas Schad ist bei den Gastgebern wieder dabei, damit kann die Spielgemeinschaft abgesehen von den Langzeit-Verletzten aus dem Vollen schöpfen.

TSG Fürstenhagen - SG Pfaffenbachtal/Schemmergrund (Sonntag, 14.45 Uhr). TSG-Trainer Uwe Dippel erinnert sich noch genau an den wenig rühmlichen Auftritt seiner Mannschaft in der Hinrunde am 25. September in Schemmern. „Dort haben wir unser schlechtestes Saisonspiel gemacht und mit 2:4 verloren“, sagt der Coach. Die Platzherren haben am Sonntag somit etwas gutzumachen und wollen den Spieß unbedingt umdrehen. „Alles andere als ein Sieg wäre für uns eine Enttäuschung“, sagt Dippel und setzt seine Akteure mit seinen Worten auch ein bisschen unter Druck. Im ersten Vergleich fand nur Nico Titan die Lücke in der gegnerischen Hintermannschaft, doch seine beiden Treffer reichten nicht. Beim TSG steht Oehl wieder zur Verfügung.

Reichensachsen - Bad Sooden-Allendorf (Sonntag, 15.15 Uhr). Bei der 1:4-Niederlage in der Vorrunde hatten die Kurstädter auf eigenem Platz gegen den im Angriff ganz starken Spitzenreiter nicht viel zu bestellen. Und auch dieses Mal hängen die Trauben für die Elf von Trainer Jörg Immig hoch. Unfehlbar ist der Tabellenführer aber auch nicht, wie das magere 0:0 zuletzt in Wanfried beweist. „Wir werden versuchen, die Räume zuzustellen und wollen wenig lange Pässe des Favoriten zulassen“, sagt Immig. Dazu müssen seine Abwehrspieler gehörig auf die torgefährlichen Angreifer Bick und Mummert aufpassen. Bick erzielte im Hinspiel den Führungstreffer des SVR, Mummert gelang in der zweiten Halbzeit sogar ein Hattrick.

Bei den Gästen fehlt neben dem verletzten Lukas Zindel auch der privat verhinderte Maximilian Hebaum. (eki)

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