SG Pfaffenbachtal/Schemmergrund muss in der Fußball-Kreisoberliga einige Abgänge kompensieren

Oberstes Ziel ist der Klassenerhalt

Schemmern. Nach der 2:3-Niederlage der SG Pfaffenbachtal/Schemmergrund zum Saisonauftakt in der Fußball-Kreisoberliga bei der SG Herleshausen/Nesselröden/Ulfegrund muss die Spielgemeinschaft am kommenden Freitag beim nächsten Top-Team SV Reichensachsen antreten.

Das Auftaktprogramm

Die von Trainer Frank Bergmann angestrebten vier Punkte in den ersten beiden Partien sind somit schon nicht mehr drin. Bergmann möchte mit seiner Mannschaft so schnell wie möglich den Klassenerhalt schaffen. „Das ist das primäre Ziel“, sagt er. Wobei die SG nach dem Erreichen des ersten Ziels am liebsten einen einstelligen Tabellenplatz erreichen will.

Das Personal

Mit Felipe Vidal und Igor Araujo da Silva musste die SG ihre zwei Brasilianer an Verbandsligist SV 07 Eschwege abgeben. Über Vidal sagt Bergmann: „Felipe kann man nicht ersetzen.“ Für den defensiven Mittelfeldspieler da Silva kam Lars Hoberock vom SV Espenau und damit habe sich die SG auf dieser Position verstärkt, ist sich der Trainer sicher. Auch die Verpflichtung von Yannic Gutwein von der SG Cornberg/Rockensüß bewertet Bergmann als Verstärkung. „Von beiden verspreche ich mir sehr viel.“

Ansonsten kam Daniel Schottenhammer von Jahn Pfieffe. Philipp Giese ging nach Spangenberg. Ihre Karriere beendeten Heiko Funk und Lars Walter, der neue Vorsitzende der Spielgemeinschaft. Insgesamt ist sich Bergmann sicher: „Wir haben die Abgänge kompensiert.“

Die Liga

Als sehr ausgeglichen sehen Bergmann und Walter die Liga. „Jeder kann jeden schlagen“, sagt der Vorsitzende. „Allerdings sind für uns die Witzenhäuser Teams die großen Unbekannten.“ Umso genauer weiß die SG, wie sie gegen die Teams aus dem Altkreis Eschwege spielen muss. In der Vorsaison punktete Pfaffenbachtal/Schemmergrund immer mal wieder gegen die Topteams, ließ aber Punkte gegen die direkten Kontrahenten liegen. In dieser Saison will die SG auch gegen die Teams aus der mittleren und unteren Tabellenregion vermehrt Zähler einfahren.

Die Vorbereitung

Zwar liefen die beiden ersten Testspiele „nicht positiv“, allerdings gingen diesen Partien harte Trainingseinheiten voraus. Im letzten Vorbereitungsspiel lief es schon besser und auch im Pokal setzte sich die Spielgemeinschaft mit 5:0 in Walburg durch. Auch die Trainingsbeteiligung bewertet Bergmann als „sehr gut“. Meist trainierte der Coach mit mehr als 20 Spielern. So herrscht trotz schwerem Auftakt Zuversicht bei der Spielgemeinschaft.

Von Manuel Kopp

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