Favoriten in der Fußball-Kreisoberliga gefordert - Zwei Mannschaft müssen zweimal am Wochenende ran

BSA ohne Torhüter Hennemuth

Antreiber: Die Fäden im Mittelfeld der SG Werratal ziehl Karl-Friedrich Theune (links). Mannschaftskamerad Lepper schaut zu.

Witzenhausen. Zweimal ran müssen die TSG Bad Sooden-Allendorf und die SG Werratal heute und am Sonntag in der Fußball-Kreisoberliga. Im Spitzenspiel stehen sich Gastgeber SG Herleshausen/Nesselröden/Ulfegrund und der Lichtenauer FV gegenüber.

Bad Sooden-Allendorf - SG Werratal (Heute, 19 Uhr). Die unzureichende Chancenverwertung seiner Angreifer bereitet BSA-Trainer Jörg Immig momentan die meisten Sorgen. Auch in Wanfried ließen die Kurstädter zuletzt viel zu viele Möglichkeiten liegen und verpassten dadurch einen möglichen Sieg.

Ganz anders die Wehretaler, die mit zwei Erfolgen in die Saison starteten. Zwar zählt die Mannschaft von Trainer Dieter Berg sicherlich nicht zu den torgefährlichsten Teams der Kreisoberliga, kann sich dafür aber auf eine kompakte Hintermannschaft verlassen. Durch den Ausfall von Niklas André Mora (Dienst) rückt Andreas Schad aus der Viererkette nach vorn, während Kevin Fischer die Position des Außenverteidigers übernimmt.

Personelle Sorgen haben aber auch die Hausherren. Nachdem Jörg Immig zuletzt schon Umstellungen in der Hintermannschaft vornehmen musste, fehlt nun auch der erkrankte Torhüter Marc Hennemuth. Auch der Schlussmann aus der A-Jugend ist nach einem Fußbruch nicht einsatzfähig.

SG Herleshausen/Nesselröden/Ulfegrund - Lichtenauer FV (Sonntag, 15 Uhr). LFV-Trainer Sead Hadzic und seine Mannschaft haben sich bei diesem Rivalen auf energische Gegenwehr eingerichtet und rechnen mit kampfstarken und hoch motivierten Gastgebern. „Wir müssen Ruhe bewahren auch wenn uns keine frühe Führung gelingt“, sagt der LFV-Coach. Hadzic vertraut auf die Spielkunst seiner Truppe und die Torgefährlichkeit von Kai Simon, der schon sechsmal traf. Die Gäste müssen allerdings auf Urlauber John Schneider verzichten. Außerdem ist Polat noch gesperrt, während Waldemar Driegert wegen Leistenproblemen wohl noch länger ausfällt.

TSG Fürstenhagen - SG Meißner (Sonntag, 15 Uhr). Vor dieser Auseinandersetzung sind beide Rivalen noch ohne Sieg. verspüren nach den ersten Auftritten aber noch keinen Druck. TSG-Trainer Uwe Dippel hat großen Respekt vor dem Gegner, den er vor der Serie in den Relegationsspielen gegen Rot-Weiß Fürstenhagen beobachtete. „Wir wollen an die gute Leistung der ersten 40 Minuten zuletzt in Sontra anknüpfen und unbedingt gewinnen“, sagt Dippel.

Fraglich ist im Lager der Platzherren allerdings der Einsatz von Torhüter Benjamin Bobsin, der in Sontra trotz eines Schlags auf den Oberschenkel durchspielte. Auch Angreifer Titan plagt sich mit einer Rippenprellung.

Auf der anderen Seite kann SG-Coach Norbert Toby wieder auf Verteidiger Pascal Stöber zurückgreifen. Trotz der 1:3-Niederlage zuletzt in Hundelshausen sah er gute Ansätze beim Auftritt seiner Elf, die nach der 1:0-Führung einen noch höheren Vorsprung verpasste.

SG Werratal - SG Wickenrode/Helsa (Sonntag, 15 Uhr). Beide Kontrahenten kennen sich aus mehreren Vorbereitungsspielen in der Vergangenheit. Werratals Trainer Dieter Berg sieht durchaus eine Gefahr darin, dass seinen Akteuren noch das schwere Spiel am Freitag in Bad Sooden-Allendorf in den Knochen stecken könnte. „Ich halte im Amateurbereich überhaupt nichts von zwei Begegnungen innerhalb von drei Tagen“, macht Berg deutlich.

Dennoch sind die Hausherren nach ihrem guten Saisonstart leichter Favorit, wollen die gute Serie ausbauen und dabei den gegnerischen Torjäger Danny Nickel nicht aus den Augen lassen. Dessen Trainer Stefan Koch muss mit seiner Truppe noch die 0:4-Schlappe zuletzt beim FC Großalmerode verdauen. „Es wird sicherlich ein ganz schweres Spiel, in dem ich bereits mit einem Punkt zufrieden wäre“, so der Gästecoach. Nach wie vor fehlt Mittelfeldspieler Benjamin Nickel nach seiner Knieoperation.

SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach - SG Wehretal (Sonntag, 15 Uhr). Nach zwei Niederlagen in kurzer Folge sind die Gastgeber nach vier bestrittenen Begegnungen derzeit nur Mittelmaß. Ein Heimsieg gegen den erst einen Punkt aufweisenden Gegner muss also unbedingt her. So sieht es auch Stefan Küllmer, der nach seiner Blinddarmoperation erstmals wieder dabei ist. Trainer Thomas Schill weilt noch im Urlaub und wird erneut durch Spartenleiter Marco Henning ersetzt.

Bad Sooden-Allendorf - SG Pfaffenbachtal/Schemmergrund (Sonntag, 15 Uhr). Keine Frage, trotz des Duells am Freitag gegen die SG Werratal und der Doppelbelastung wollen und müssen die Platzherren gegen diesen Kontrahenten unbedingt gewinnen. Pfaffental/Schemmergrund hat sich zwar einen einstelligen Tabellenrang zum Serienende zum Ziel gesetzt, zählt allerdings zum Kreis der Abstiegskandidaten. „Holen wir aus beiden Spielen vier Punkte, dann bin ich zufrieden“, so BSA-Coach Jörg Immig. (eki)

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