BSA-Mittelfeldspieler schießt einen Tag vor seinem 18. Geburtstag das goldene Tor zum 1:0-Heimsieg

Philipp Immig beschenkt sich selbst

Sturmlauf: BSA-Verteidiger Sebastian Jilg (rechts) versucht den Herleshäuser Stürmer zu stoppen. Foto: eki

Witzenhausen. Knappe 1:0-Siege feierten die TSG Bad Sooden-Allendorf und der TSG Fürstenhagen in der Fußball-Kreisoberliga.

Bad Sooden-Allendorf - SG Herleshausen/Nesselröden/Ulfegrund 1:0 (0:0). In seinen beiden letzten Spielen im Alter von 17 Jahren hatte Youngster Philipp Immig noch zwei große Auftritte. Am Samstag traf er für die A-Jugend der TSG und holte zudem einen Strafstoß heraus, tags darauf wiederholte er diese Taten in der Herrenmannschaft.

Erneut war Immig nur durch ein Foul im Strafraum zu stoppen, Mannschaftskamerad Sebastian Jilg scheiterte aber mit dem fällligen Elfmeter an SG-Torhüter Stefan Führer (65.). Sechs Minuten später schaffte Immig aber selbst mit einem Schuss von der Strafraumgrenze das Tor des Tages, nachdem er in der ersten Halbzeit nur die Querstange des Gästegehäuses getroffen hatte (14.).

„Auch unser Gegner hatte vor der Pause eine sehr gute Möglichkeit durch Wetterau (22.), doch danach haben unsere Innenverteidiger Jilg und Aldinger ihre Sache sehr gut gemacht“, lobte BSA-Trainer Jörg Immig.

Tor: 1:0 P. Immig (71.).

Wanfried - TSG Fürstenhagen 0:1 (0:1). In der vierten Minute der Nachspielzeit und buchstäblich in letzter Sekunde krönte TSG-Angreifer Maciej Goebel seine starke Leistung mit dem entscheidenden Treffer. Nach einer Flanke von Sebastian Aschenbrenner bewahrte er kühlen Kopf und setzte das Leder unter dem Jubel der Gäste in die Maschen.

Vorher hatte die Elf von TSG-Trainer Uwe Dippel allerdings einen schweren Stand gegen den kampfstarken Kontrahenten. „Die einsatzfreudigen Wanfrieder haben es uns ganz schön schwer gemacht und meinen Stürmern mit ihrem Engagement mitunter den Schneid abgekauft“, sagte Dippel nach dem verdienten Sieg. In der Offensive waren die Platzherren zu harmlos, um Fürstenhagens Torhüter Böttner und dessen Vorderleute ernsthaft zu fordern.

Tor: 0:1 Goebel (90.+4).

SG Sontra - SG Wickenrode/Helsa 6:0 (1:0). Als einzige Katastrophe bezeichnete Gästetrainer Stefan Koch den unrühmlichen Auftritt seiner Mannschaft in den zweiten 45 Minuten. Nach der roten Karte gegen den Sontraer Ladner nach Beleidigung eines Gegenspielers (48.) brachten es die Gäste nämlich fertig, noch fünf Tore in Überzahl zu kassieren. „Bei uns hat die Kraft nachgelassen. Die geringe Trainingsbeteiligung machte sich nun deutlich bemerkbar“, so der Gästecoach.

Tore: 1:0 Gostew (28.), 2:0 Stöhr (50./Foulelfmeter), 3:0 Stunz (61.), 4:0 Seum (70.), 5:0/6:0 beide Stöhr (75./78.).

Lichtenauer FV - SG Wehretal 3:2 (1:0). “Das Agieren mit einer Dreierkette ging in der ersten Halbzeit in die Hose“, stellte Lichtenaus Co-Trainer Erkan Kilci fest. Innerhalb von drei Minuten trafen die Gäste zweimal und waren vor der Pause einem dritten Treffer näher als der LFV. Erst mit der Hereinnahme von Wirth und Elevli wurde die LFV-Hintermannschaft vor dem starken Torhüter Michael Seitz sicherer. In der Schlussphase sah LFV-Spieler Kevin Christl noch die Ampelkarte (77.).

Tore: 1:0 El Habachi (5.), 1:1 Züge (9.), 1:2 K. Axt (11.), 2:2 Christl (14.), 3:2 Simon (57.). (eki)

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