Sebastian Aschenbrenner trifft aus 20 Metern - TSG Fürstenhagen triumphiert mit 2:1

Ein Tor in Podolski-Manier

Laufduell: Mit schnellem Antritt versucht Domenic Appel vom TSG Fürstenhagen (links) seinen Gegenspieler Jannik Schinzel von der SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach abzuhängen. Foto: eki

Witzenhausen. Wieder ein Auswärtsspiel und wieder ein Triumph für den TSG Fürstenhagen. Gestern setzte sich die Elf von Spielertrainer Dennis Schanze mit 2:1 beim Mitfavoriten SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach durch und liegt nun mit dem ebenfalls siegreichen Lichtenauer FV punktgleich an der Kreisoberliga-Tabellenspitze.

SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach - TSG Fürstenhagen 1:2 (1:2). In den ersten 45 Minuten zeigten beide Mannschaften den Zuschauern, warum sie zum Kreis der Meisterschaftsfavoriten zählen. Ungemein hohes Tempo, packende Zweikämpfe und dazu noch herrliche Tore prägten das Geschehen in Kleinalmerode.

Zunächst waren die Gäste an der Reihe, als Sebastian Aschenbrenner das Leder in Lukas-Podolski-Manier aus 20 Metern Torentfernung genau in den Winkel setzte und SG-Keeper Eric Wiegand keine Chance ließ (29.). Nicht minder sehenswert war der postwendende Ausgleich durch Jakub Swinarski (32.), der sich auf dem linken Flügel durchsetzte und Benjamin Bobsin mit einem präzisen Flachschuss überwand.

Und auch schon in Hälfte eins fiel der TSG-Siegtreffer durch einen von Hofmeister verwandelten Foulelfmeter, nachdem Wiegand Fürstenhagens Angreifer Lauer zu Fall gebracht hatte.

Nach dem Wiederanpfiff tat sich auf beiden Seiten allerdings nicht mehr allzu viel. Großchancen gab es jetzt kaum noch. Nur bei einem Freistoß von Swinarski (47.) und einer Möglichkeit von Weska (71.) musste Bobsin im TSG-Kasten aufpassen.

Tore: 0:1 Aschenbrenner (29.), 1:1 Swinarski (32.), 1:2 Hofmeister (44./Foulelfmeter).

Lichtenauer FV - SG Werratal 5:0 (4:0). Am verdienten Erfolg der gestern vor allem im ersten Spielabschnitt deutlich besseren Gastgeber gab es überhaupt nichts zu rütteln. „Nach der Niederlage zuletzt gegen Fürstenhagen haben wir Charakter gezeigt und sind aufgestanden. Der Gegner war ohne Chance“, sagte der zufriedene LFV-Sprecher Erkan Kilci.

Mit Spielertrainer Sead Hadzic als umsichtigen Ballverteiler im Mittelfeld und dem emsigen und unermüdlichen Lütfi Elevli übernahmen die Platzherren schnell das Kommando und lagen schon zur Pause uneinholbar vorn. Eine gute Note beim Sieger verdiente sich auch Routinier Karlheinz Wegendt, der per Freistoß seinen zweiten Treffer in dieser Begegnung erzielte.

Tore: 1:0 Simon (15.), 2:0 Wegendt (28.), 3:0 Dickel (35.), 4:0 Simon (41.), 5:0 Wegendt (71.). (eki)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.