Fußball-Kreisoberligist setzt sich aber nicht selbst unter Druck und erwartet ein spannendes Titelrennen

SV Reichensachsen will oben mitspielen

Reichensachsen. Die schwache Rückrunde, die den SV Reichensachsen in der zurückliegenden Saison auf den dritten Tabellenplatz in der Fußball-Kreisoberliga abrutschen ließ, ist abgehakt.

„Nach der Winterpause kam alles zusammen. Viele Verletzte, wenig Glück, mangelnde Chancenverwertung und jede Menge Pech. Doch nun gucken wir nach vorn“, sagt der optimistische Trainer Jens Herzog und will mit seiner Mannschaft erneut angreifen.

Das Ziel

 „Wir wollen natürlich oben mitspielen“, macht der engagierte Coach klar, dass er seine Elf durchaus in der Lage sieht, den Spitzenteams der Liga Paroli zu bieten. „Auch wenn wir nach der Winterpause sechs Spiele verloren haben, waren wir eigentlich nie die schlechtere Mannschaft“, sieht er das Potenzial seines Teams, das es konstant abzurufen gilt. Als Favorit sehen sich die Reichensächser nach einem größeren personellen Umbruch jedoch nicht.

Das Personal

 Mit dem besten Torschützen der vergangenen Jahre, Patrick Röder, der nun für die SG Wildeck die Fußballschuhe schnürt, hat der SVR den Torgaranten abgeben müssen. Auch der langjährige Kapitän Benjamin Scheerder sowie Lorenzo Tozzi, Marvin Moritzer und Tim Frackmann werden in Zukunft nicht mehr für den SVR spielen.

Mit Holger Dietel und Rico Baumann haben zwei Spieler den Weg nach Reichensachsen gefunden, die jede Menge Erfahrung in die Waagschale werfen können. „Wir haben zwar letztes Jahr viele talentierte Jugendspieler in den Seniorenbereich übernommen, aber man hat dann doch öfters – gerade in entscheidenden Situationen – die mangelnde Erfahrung gemerkt“, hofft Herzog dieses Vakuum mit den beiden Routiniers schließen zu können. Mit Lukas Krengel vom SVA Weidenhausen als neuer Nummer eins im Tor hofft der SVR die Dauerbaustelle der letzten Jahre beseitigen zu können.

Der Start:

 „Mit Wanfried und Pfaffenbachtal/Schemmergrund haben wir in den beiden ersten Heimspielen Gegner, die wir bei allem Respekt schlagen müssen. Auswärts werden wir in BSA und Niederhone beweisen müssen, ob wir in der Lage sind, uns oben in der Tabelle festzusetzen“, erwartet Herzog gleich zu Beginn eine Standortbestimmung für seine Mannschaft.

Die Favoriten

 „Ich erwarte wie im vergangenen Jahr eine sehr ausgeglichene Liga und sehe keine Übermannschaft. Lichtenau und BSA gehören sicherlich zu den Teams, die das Potenzial haben, um den Titel mitzuspielen“, erwartet der SVR-Trainer ein spannendes Titelrennen, in dem Kleinigkeiten am Ende den Ausschlag geben können. (sk)

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