Fußball-Kreisoberliga: Klein./Hun./Doh. gewinnt 5:1 beim FC Großalmerode

Rückenwind für clevere SG

Torschütze in Aktion: Thorben Rippel (li., gegen Marcel Spangenberg) von der SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach traf mit einem 30 Meter-Schuss zum 1:2. Foto: Walle

Großalmerode. Der Tabellendritte erwartet den Zweiten: Unter normalen Umständen wäre diese Konstellation am letzten Spieltag allemal ein Spitzenspiel in der Fußball-Kreisoberliga. Doch weil die Gäste der SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach schon vor dem Finale vier Punkte Vorsprung auf Großalmerode hatten, kam dieser Partie nur noch statistischer Wert zu. Einen lauen Sommerkick bekamen die Zuschauer im Schwarzenbergstadion aber nicht zu sehen. Stattdessen feierte Klei./Hun./Doh. einen deutlichen 5:1 (2:1)-Sieg und kann nun mit reichlich Rückenwind in die bevorstehende Relegationsrunde um den Aufstieg in die Gruppenliga starten.

„Angesichts der Hitze war das ein gutes Spiel mit einem ordentlichen Tempo“, kommentierte Großalmerodes Trainer Osman Duygu die letzten 90 Minuten in dieser Saison. Der Unterschied habe aber in der Chancenverwertung gelegen, ergänzte der 43-Jährige, der nach der Partie offiziell verabschiedet wurde. Von der Mannschaft erhielt Duygu ein Trikot im Bilderrahmen, dazu zahlreiche Fotos aus seiner siebenjährigen Amtszeit. „Die Gäste haben ihre Chancen genutzt. Und zwar immer genau dann, wenn wir an einem Tor geschnuppert haben“, bemängelte der künftige Wattenbach-Coach, der Klei./Hun./Doh. für die bevorstehende Relegation die Daumen drückt.

Beistand, den Goran Andjelkovic und sein Team durchaus gebrauchen können. In Großalmerode schonte der Coach mit Küllmer, Swinarski, Schinzel und Malzfeld vier Stammkräfte. Angeführt vom Torschützen Rene Weska setzten die Gäste zwar schon in der ersten Hälfte Akzente, mussten aber auch den Ausgleich durch Timon Alt hinnehmen, den Thorben Rippel mit einem fulminanten 30 Meter-Schuss zum 1:2 beantwortete. Nach der -Pause kamen Schinzel, Küllmer und Malzfeld zum Einsatz, was sich auch im Ergebnis bemerkbar machte. Andjelkovic: „Wir waren cleverer in der Chancenverwertung. Wenn man oben steht, dann hat man auch das nötige Quäntchen Glück auf seiner Seite. Hoffentlich auch in der Relegation.“ Tore: 0:1 Weska (9.), 1:1 Timon Alt (36./FE), 1:2 Rippel (38.), 1:3 Weska (55.), 1:4 Schinzel (66.), 1:5 Träbing (88.).

Von Ralf Walle

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