TSG Fürstenhagen kassiert 1:1-Ausgleich gegen Reichensachsen in der Nachspielzeit

Nur 120 Sekunden fehlten

Großchance: Nach glänzender Vorarbeit von Domenic Appel scheitert hier Nico Titan im Trikot des TSG Fürstenhagen (links) an SV Reichensachsens Torhüter Lukas Krengel. Foto: eki

Fürstenhagen. Es hätte nicht viel gefehlt und der TSG Fürstenhagen hätte Spitzenreiter SV Reichensachsen die erste Saisonniederlage in der Fußball-Kreisoberliga beigebracht. Erst in der Nachspielzeit und 120 Sekunden vor dem Abpfiff kassierte die Elf von TSG-Trainer Uwe Dippel den 1:1-Ausgleich.

TSG Fürstenhagen - Reichensachsen 1:1 (0:0). Mit Fortuna im Bunde war der Tabellenführer beim glücklichen Ausgleich kurz vor Schluss. Obwohl TSG-Torhüter Michael Böttner gleich von zwei Reichensächser Angreifern nach einer Ecke auf der Torlinie bedrängt wurde, erkannte der Unparteiische den Gästetreffer an.

„Dieses Unentschieden ist unter diesen Umständen und zu diesem späten Zeitpunkt wirklich unheimlich bitter“, sagte TSG-Trainer Uwe Dippel nach einer erneut ganz starken Vorstellung seiner Mannschaft.

Die Gäste fanden zwar den schnelleren Zugriff auf das Geschehen und hatten über die 90 Minuten auch die größeren Spielanteile, bissen sich aber an der ausgezeichneten TSG-Hintermannschaft um Keeper Böttner und Innenverteidiger Fabian Krause regelrecht die Zähne aus. „Zwingende Chancen unseres Gegners gab es trotz der optischen Vorteile kaum“, lobte Uwe Dippel seinen Defensivverband.

Auf der anderen Seite suchten die Platzherren oft mit langen Bällen und schnellen Aktionen über die Außen den Erfolg. Die größte Chance vor der Pause hatte dabei Nico Titan auf dem Fuß. Nach Querpass von Domenic Appel, der bei seinem Solo auf der linken Seite gleich drei gegnerische Abwehrspieler auf sich zog, scheiterte er aber am rechtzeitig aus seinem Kasten gestürzten SVR-Keeper Krengel (27.).

Nach dem Wechsel das gleiche Bild: Reichensachsen drängte nach vorn, fand aber keine Lücke in der TSG-Abwehr. Dafür aber Domenic Appel auf der Gegenseite, der Krengel mit einem Schuss aus spitzem Winkel überwand (75.). Danach waren die Hausherren wiederum durch Appel und Maciej Goebel dem 2:0 sogar näher als der am Ende glückliche Rivale dem Remis.

Tore: 1:0 Appel (75.), 1:1 Mohammadian (90.+3).

SG Werratal - Lichtenauer FV 1:3 (1:1). Es war wieder nicht der Tag der im Angriff wenig durchschlagskräftigen Gastgeber. Beide Seiten mussten mehrere Stammspieler ersetzen, doch die ehrgeizigen Lichtenauer konnten dieses Handikap viel besser kompensieren als die Mannschaft von SG-Trainer Dieter Berg. „Wir haben dort weitergemacht, wo wir bei der Niederlage im Spiel zuvor gegen Fürstenhagen aufgehört haben“, sagte Werratals Sprecher Sven Hagedorn nach vielen individuellen Fehlern der Hausherren. Auf der anderen Seite ging Torjäger Kai Simon zwar das zweite Mal in dieser Saison leer aus, erarbeitete sich zusammen mit seinen Nebenleute aber viele Chancen beim verdienten Erfolg.

Pech für die Werrataler allerdings, dass Verteidiger Tizian Rode eine scharfe Hereingabe von LFV-Angreifer John Schneider in der Schlussphase zum Entsetzen seiner Mannschaftskameraden zum 1:2-Rückstand über die eigene Torlinie drückte.

Tore: 0:1 Christl (4.), 1:1 (31.), J. Rode (31.), 1:2 T. Rode (82./Eigentor), 1:3 Polat (85.). (eki)

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