SG Meißner will den Nachbarn aus Großalmerode ärgern - Vier Spiele Pause für Beck

Selbstbewusst ins Derby

Schneller Antritt: Über den rechten Flügel will Denis Mende im Trikot des FC Großalmerode (links) für Druck in der Hälfte der SG Meißner sorgen. Foto: eki

Witzenhausen. Das Nachbarschaftsduell zwischen der SG Meißner und dem FC Großalmerode sowie das Gipfeltreffen zwischen Spitzenreiter SV Reichensachsen und dem Dritten SG Werratal ragen am letzten Spieltag der Vorrunde in der Fußball-Kreisoberliga aus dem Progamm heraus.

SG Meißner - Großalmerode (Samstag, 15 Uhr). Nicht mehr einsetzen können die Gastgeber in diesem Jahr Rotsünder Marvin Beck, der für vier Spiele gesperrt wurde. „Das ist für uns natürlich ein herber Verlust“, sagt SG-Trainer Norbert Toby. In die Bresche springen müssen die Nebenleute Maximilian Eysert und Moritz Becker. In jedem Fall hat Meißners erster Sieg ohne Gegentor bei der SG Wehretal für Auftrieb gesorgt.

SG Sontra - SG Wickenrode/Helsa (Sonntag, 14.30 Uhr). Gästetrainer Stefan Koch rechnet fest damit, dass seine Mannschaft auf dem Sontraer Hartplatz antreten muss. „Das wäre für uns ein Novum. Auf diesem Untergrund haben wir noch nicht gespielt“, erkärt der Coach des Aufsteigers. Beim Tabellenzweiten hängen die Trauben für SG-Torjäger Danny Nickel und seine Mitstreiter ganz hoch, zumal der gesperrte Dennis Kasprzyk noch zwei Spiele ausfällt und auch die Einsätze von Bode und Kühn offen sind.

Reichensachsen - SG Werratal (Sonntag, 14.30 Uhr). Nach zwei Niederlagen hintereinander müssen die Werrataler aufpassen, dass sie in diesem Spitzenspiel beim Tabellenführer nicht noch weiter abrutschen. „Ganz chancenlos sehe ich uns nicht, denn in der Vergangenheit haben wir gegen Reichensachsen auch einige Spiele gewonnen“, erinnert sich SG-Trainer Dieter Berg. Verzichten müssen die Gäste auf den am Knie verletzten Andreas Schad. Auch die dienstlich verhinderten André Mora, Rauchhaus und Elster stehen nicht zur Verfügung.

Lichtenauer FV - SG Wehretal (Sonntag, 14.30 Uhr). Das Ziel des LFV vor den noch anstehenden Spielen in diesem Jahr ist klar: „Wir dürfen möglichst keine Punkte mehr abgeben und wollen den Kontakt zu den vor uns liegenden Mannschaften nicht verlieren“, sagt Trainer Sead Hadcic. Auf dem Papier sind die Gastgeber gegen den Tabellen-Viertletzten natürlich klarer Favorit, wollen aber auch diesen Gegner nicht unterschätzen. Gehandikapt ist weiterhin LFV-Torjäger Kai Simon aufgrund einer Fußverletzung, wird aber ebenso dabei sein wie Mitteldfeldspieler Wegendt.

Wanfried - TSG Fürstenhagen (Sonntag, 14 Uhr). Nach vier gesammelten Punkten zuletzt gegen den Tabellenzweiten und den Spitzenreiter zählt für die Gäste in Wanfried nur ein Sieg. Aber TSG-Trainer Uwe Dippel warnt vor einem Gegner, dessen körperbetonte Spielweise seiner Mannschaft nicht unbedingt liegt. „In der vergangenen Saison haben wir gegen die Wanfrieder nur einen Punkt geholt“, weiß Dippel. Wieder mit Michael Böttner als ruhendem Pol im Tor hat der TSG keine Aufstellungssorgen.

SG Pfaffenbachtal/Schemmergrund - SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach (Sonntag, 14.30 Uhr). An die gute Leistung der ersten Halbzeit zuletzt beim Heimauftritt gegen Bad Sooden-Allendorf wollen die Gäste anknüpfen. „Drei Punkte sind unser Ziel“, sagt SG-Trainer Thomas Schill, der den Abstand zu den Top-Teams bis zur Winterpause verringern will. Fehlen werden Christian Schlosser und Kevin Träbing.

Bad Sooden-Allendorf - SG Herleshausen/Nesselröden/Ulfegrund (Sonntag, 14.30 Uhr). Vor einem intensiven Spiel stehen BSA-Trainer Jörg Immig und seine Mannschaft gegen einen Rivalen, der nichts zu verschenken hat. Lukas Zindel wird bei den Gästen fehlen. Außerdem ist der Einsatz der erkrankten Eric Schindewolf und Maximilian Hebaum noch offen. Nur zu gern würde Youngster Philipp Immig einen Tag vor seinem 18. Geburtstag wieder treffen wie zuletzt schon beim 1:1 in Hundelshausen. (eki)

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