Angreifer des Lichtenauer FV dreifacher Torschütze beim 4:2 gegen TSG Fürstenhagen

Kai Simon trifft immer

Zweikampf: TSG-Angreifer Nico Titan (links) versucht sich gegen LFV-Verteidiger Lukas Dickel durchzusetzen. Foto: eki

Hessisch Lichtenau. Torjäger Kai Simon ist in seiner momentanen Form für Fußball-Kreisoberligist Lichtenauer FV Gold wert. Auch beim 4:2 (2:0)-Heimsieg des LFV gegen den Nachbarn TSG Fürstenhagen steuerte er drei Treffer bei, und traf bei seinen nun insgesamt zehn Treffern in jedem der vier bisherigen Saisonspiele.

„So einen Vollstrecker braucht man einfach, gerade wenn sich die Verletzungen so wie bei uns häufen“, meinte Co-Trainer Erkan Kilci. Neben Kevin Christl mussten die Gastgeber kurzfristig auch Martin Wirth und später auch den verletzten Lütfi Elevli in der Abwehrkette ersetzen, hatten zunächst aber nur wenig Probleme mit dem Rivalen. TSG-Ersatzkeeper Johann Schell stand zunächst deutlich mehr im Brennpunkt des Geschehens als sein in den ersten 40 Minuten nicht ein einziges Mal ernsthaft geprüfter Gegenüber Michael Seitz.

Zwei Tore von Simon sicherten den Lichtenauern eine schnelle 2:0-Führung (21.), nachdem der Goalgetter zweimal nach jeweils glänzender Vorarbeit seiner Mannschaftskameraden Atakan Polat und Tim Gedeck goldrichtig stand.

Schon nach sechs Minuten setzte sich Polat auf der rechte Seite gegen zwei Gegenspieler durch und passte nach innen. Klasse wie Simon dann das Leder mit dem Rücken zum Tor mit der Fußsohle zum 1:0 in die Maschen beförderte. Die LFV-Fans unter den gut 250 Besuchern waren vollauf begeistert, während sich Fürstenhagen zunächst an der gegenerischen Abwehr um die starken Innenverteidiger Waldemar Driegert und Lukas Dickel die Zähne ausbiss.

Erst unmittelbar vor dem Wechsel brannte es gleich zweimal lichterloh im LFV-Strafraum. Zunächst wehrte Seitz einen Schuss von Oshima Gallegos reaktionsschnell ab (43.), nur 60 Sekunden später parierte er einen von Maciej Goebel getretenen Handelfmeter mit einer Glanzparade. Diese Aktionen hatten den TSG offensichtlich wachgerüttelt. Mit frischem Wind kamen die Gäste aus der Kabine und brachten die Hausherren nach dem Anschlusstreffer durch Saur und dem Ausgleich durch Goebel (70.) noch mächtig ins Schwitzen.

Doch dann hatte Kai Simon einen weiteren großen Auftritt und stellte mit seinem dritten Treffer (75.) die Weichen zum Sieg. 15 Minuten vorher hatte er das Leder nach einem tollen Solo nur wenige Zentimeter neben den Kasten gesetzt.

Tore: 1:0 Simon (6.), 2:0 Simon (21.), 2:1 Saur (56.), 2:2 Goebel (70.), 3:2 Simon (75.) 4:2 Gedeck (89.). (eki)

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