Bad Sooden-Allendorf und TSG Fürstenhagen entscheiden Kreisoberliga-Auswärtsspiele kurz vor Schluss

Späte Tore von Range und Goebel

Laufduell: Am Torschuss zu hindern versucht Lichtenaus Verteidiger Waldemar Driegert (Nummer 5) den anstürmenden Eric Schindewolf von der TSG Bad Sooden-Allendorf. Im Hintergrund Geburtstagskind Karl-Heinz Wegendt. Foto: eki

Witzenhausen. Mit einem 1:0-Auswärtsieg beim Lichtenauer FV rehabilitierte sich die TSG Bad Sooden-Allendorf für die eine Woche vorher erlittene Heimniederlage in der Fußball-Kreisliga.

SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach - Niederhone 1:3 (0:2). Trotz ausgeglichener Spielanteile in der ersten Hälfte wurde deutlich, dass die SG-Angreifer an diesem Tag kein Zielwasser getrunken hatten. Der einzige Treffer der Platzherren durch Mohammadi in der Schlussphase bedeutete nur Ergebnis-Kosmetik.

Ganz anders die ehrgeizigen Niederhoner. Sie agierten aus einer kaum zu überwindenden Hintermannschaft und stellten die Abwehr der Schill-Mannschaft vor einige Probleme. SG-Torhüter Daniel Schwenda verhinderte aber weitere Treffer des Aufstiegsaspiranten. Kurz vor Schluss sah René Richter im Trikot der Hausherren nach einem groben Foul die rote Karte.

Tore: 0:1 Schindewolf (34.), 0:2 Franz (44.), 0:3 Pforr (74.), 1:3 Mohammadi (79.).

SG Werratal - Wanfried 2:0 (0:0). „Das war wirklich eine ganz starke zweite Halbzeit der eigenen Mannschaft“, lobte SG-Sprecher Sven Hagedorn die Gastgeber, die ihren fünften Sieg in Folge feierten. Vor der Pause sahen die Besucher ein laufintensives Duell, doch bis auf den frühen Lattenschuss von Gideon Morth (7.) gab es vor beiden Toren zunächst nur wenige brenzlige Situationen.

Nach dem Wechsel bekam die Berg-Elf das Geschehen immer besser in den Griff und revanchierte sich für die deutliche Niederlage im Hinspiel.

Tore: 1:0 Linnenkohl (49.), 2:0 G. Morth (85.).

SG Meißner - SG Sontra 2:6 (0:3). In spielerischer Hinsicht konnte der Tabellen-Vorletzte mit dem favorisierten Gast gut mithalten, es haperte aber gewaltig beim Verwerten der herausgearbeiten Tormöglichkeiten. Unmittelbar nach dem Wechsel zappelte das Leder aber doch zweimal innerhalb von drei Minuten im Sontraer Kasten, doch nach dem vierten Gegentreffer war das Spiel entschieden.

Tore: 0:1 Burdzik (15.), 0:2 Stöhr (17.), 0:3 Burdzik (39.), 1:3 Pflüger (47.), 2:3 Trupp (49.), 2:4/2:5 beide Stöhr (57./68.), 2:6 Hammer (84.).

SpVgg Hopfelde/Hollstein - SG Wehretal 1:3 (1:1). Die ehrgeizigen Gäste legten zwar los wie die Feuerwehr, doch schon Mitte der ersten Hälfte war dieser Elan wieder verflogen. Gleich doppeltes Pech hatte Mario Rabini im Kasten der Gastgeber, denn bei den ersten beiden Gegentoren wurden die Schüsse unhaltbar für ihn abgefälscht. Johannes Dammer schafft nach guter Vorarbeit von Noll sogar den zwischenzeitlichen Ausgleich für die Spielvereinigung.

In der Schlussphase hatten beide Kontrahenten noch jeweils eine gute Möglichkeit. Dabei traf der Wehretaler Fricke nur den Pfosten (84.).

Tore: 0:1 C. Saakel (7.), 1:1 Dammer (36.), 1:2 S. Saakel (75.), 1:3 Meister (79./Foulelfmeter).

Lichtenauer FV - Bad Sooden-Allendorf 0:1 (0:1). Nicht gerade glücklich waren die Gastgeber über die Ansetzung des Schiedsrichters aus Sontra, denn die Sontraer haben noch Aufstiegschancen. Und dann sah auch noch LFV-Verteidiger Becker nach einem Foul erst den gelben Karton und dann nach einem angeblichen Kommentar die Ampelkarte gleich hinterher (67.).

Beide Mannschaften schenkten sich von Beginn an nichts und zeigten ihr Können in läuferischer und spielerischer Hinsicht. Die Gastgeber erarbeiteten sich zwar ein Chancenplus, fanden aber immer wieder im herausragenden BSA-Keeper Marc Hennemuth ihren Meister. Der vollbrachte gegen den durchgebrochenen Polat nach knapp einer halben Stunde seine erste Glanztat und hielt seinen Kasten mit weiteren Prachtparaden im zweiten Abschnitt sauber.

Im BSA-Angriff tat sich nach dem Wechsel nicht mehr viel, doch dann schaffte Tim Range drei Minuten vor dem Abpfiff das Tor des Tages.

SG Herleshausen/Nesselröden/Ulfegrund - TSG Fürstenhagen 0:1 (0:0). Beide Kontrahenten hatten sich schon auf eine torlose Partie eingestellt, als Maciej Goebel nach toller Vorarbeit von Domenic Appel doch noch das Tor des Tages schaffte (88.). Vorher hatten die souveränen Abwehrreihen beider Teams den jeweiligen Angreifern nur wenig Entfaltungsmöglichkeiten gelassen. Einmal musste TSG-Keeper Benjamin Bobsin das Leder allerdings mit einer Prachtparade aus dem Dreieck fischen (40.). (eki)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.