TSG Bad Sooden-Allendorf will auch ohne Torjäger in der Spitzengruppe der Kreisoberliga mitmischen

Mit spielerischen Mitteln zum Erfolg

Neue Gesichter: Eingerahmt werden Christopher Elsner (Zweiter von links) und Pascal Henne von TSG Bad Sooden-Allendorfs Trainer Jörg Immig (links) und Co-Trainer Franz Strewitz. Im Gespräch war auch Nazieh Al Rashed als Neuzugang, doch letzterer bleibt bei der TSG Kammerbach. Foto: eki

Bad Sooden-Allendorf. An Ehrgeiz mangelt es den Fußballern der TSG Bad Sooden-Allendorf gewiss nicht, in spielerischer Hinsicht zählt die Mannschaft von Trainer Jörg Immig ohnehin zu den besten Teams in der Kreisoberliga Werra-Meißner.

Somit ist klar, dass die Kurstädter in der neuen Saison eine führende Rolle in dieser Klasse anstreben und den sechsten Platz aus der vergangenen Spielzeit noch verbessern wollen. ist Ein Vorteil ist auch, dass es für die jüngeren Kicker künftig keine Doppelbelastung mehr mit Einsätzen sowohl bei den Junioren als auch bei den Herren mehr gibt und sich alle nun voll auf ihre Aufgaben im Seniorenbereich konzentrieren können. „Im Großen und Ganzen hat in der vergangenen Saison alles gut geklappt, obwohl wir einige Punkte unnötig liegen gelassen haben. Mit der unorthodoxen Spielweise mancher Gegner sind wir einfach nicht zurechtgekommen. Da hat die Cleverness und Erfahrung gefehlt“, sagt Immig.

Der BSA-Trainer, der den langjährigen Coach Friedhelm Krengel im vergangenen Jahr ablöste, und seine Mannschaft haben aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt. „Wir wollen künftig Probleme auf dem Rasen mit spielerischen Mitteln lösen und wollen uns dabei nicht nach dem Gegner richten. Ein Platz in der Spitzengruppe ist unser Ziel“, nennen Jörg Immig und Co-Trainer Franz Strewitz die Vorgaben. Große Veränderungen im BSA-Kader gibt es in der kommenden Spielzeit nicht, doch Neuzugang Christopher Elsner aus Heiligenrode bringt Anlagen mit, im Mittelfeld der Kurstädter zu einem Führungsspieler werden zu können. Neu dabei ist auch der reaktivierte Pascal Henne. Fehlen wird künftig nur der zur SG Abterode/Eltmannshausen gewechselte Kevin Schlabach. Verteidiger David Hildebrandt wohnt mittlerweile in Hamburg und steht deshalb nur selten zur Verfügung.

Trotz vielversprechender Voraussetzungen gibt es bei der TSG aber auch ein altbekanntes Problem: Wer soll in der kommenden Spielzeit die Tore schießen? „In der Offensive müssen wir uns wirklich Gedanken machen. Wir spielen und spielen, doch es kommt zu wenig dabei heraus“, sagt Immig.

Der meist aus dem Mittelfeld nach vorn drängende Eric Schindewolf fand in der Vergangenheit nicht immer die erhoffte Unterstützung seiner Mannschaftskameraden, obwohl er zusammen mit Sevcan Acar der erfolgreichste BSA-Torschütze war und neun Treffer erzielte. Die Hoffnungen der TSG ruhen deshalb auch auf den Schultern des in der Vergangenheit oft verletzten Alexander Hardt und von Lukas Zindel, dessen Einsatz in der Spitze denkbar ist.

Zu den großen Kontrahenten im Kampf um einen Spitzenplatz zählt Jörg Immig den FC Großalmerode und die SG Sontra, ein unbeschriebenes Blatt ist für ihn die neu in die Klasse aufgenommene TSG Wellerode. Und ausgerechnet diese Mannschaft aus dem Kreis Kassel ist am 31. Juli der erste Pflichtspielgegner der Kurstädter. Im Kreispokal treten die Kurstädter dann in Wellerode an. (eki)

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.