Viele Spieler mit individueller Klasse machen Hadzic-Team zum Mitfavoriten in der Fußball-Kreisoberliga

LFV mit starken Neuzugängen

Hessisch Lichtenau. In der vergangenen Saison erfüllten sich die hohen Erwartungen des Lichtenauer FV nicht, um den Aufstieg in der Fußball-Kreisoberliga mitzuspielen. Der siebte Rang im Endklassement, 32 Punkte hinter dem souveränen Titelträger SV Reichensachsen, war nicht nur für die beiden LFV-Trainer Sead Hadzic und Erkan Kilci eine Enttäuschung.

Die Geschlossenheit im Team fehlte, mehrere Spieler verließen die Mannschaft noch während der Saison und schließlich machte die lange Verletztenliste dem LFV einen gehörigen Strich durch die Rechnung. „So war das alles bestimmt nicht geplant, denn wir hatten uns wirklich viel vorgenommen“, sagt Spielertrainer Hadzic, für den die abgelaufene Saison nach einer Verletzung im ersten Spiel in Großalmerode schon nach vier Minuten bereits beendet war.

Platz eins bis fünf

Nach einer eher verkorksten Spielzeit blicken die Lichtenauer nun aber optimistisch nach vorn. „Wir haben wieder eine enorm spielstarke Mannschaft und viele Neuzugänge mit individueller Klasse. Ein Spitzenplatz von eins bis fünf ist drin“, sagt der LFV-Coach. Ähnlich sieht es Erkan Kilci, der trotz der starken Konkurrenz vom guten Abschneiden seiner Truppe überzeugt ist.

Vom BC Sport Kassel kommt der 36-jährige Mittelfeldspieler Eduard Grosu, der früher in der moldawischen Nationalmannschaft kickte und mit Rubia Kazan schon im internationalen Wettbewerb vertreten war. René Krein von der TSG Wattenbach und früherer Mannschaftskamerad von Trainer Hadzic wird den LFV in der Abwehr verstärken, während Benjamin Orschel vom SV Adler Weidenhausen vor einigen Jahren zusammen mit Goalgetter Kai Simon in der Jugend des KSV Baunatal aktiv war. Hinzu gesellen sich Grigore Hangan vom TSG Fürstenhagen und mehrere Talente aus der eigenen A-Jugend. Von ihnen bringen gerade Robin Beck und Philipp Vogl alle Anlagen mit, den Sprung in die Stammelf schaffen zu können.

Auch das Torhüterproblem scheint mit zwei weiteren Neuzugängen gelöst zu sein. Michael Rippe trug zuletzt das Trikot des TSV Ihringshausen, Jonas Greschek kommt vom FSV Dörnberg.

Aus diesen Top- Einzelkönnern und dem verbliebenen Kader will Trainer Sead Hadzic eine kompakte Einheit formen, die es mit der Konkurrenz im Kampf um einen Spitzenplatz aufnehmen kann. „Wichtig ist allerdings, dass nicht wie in der vergangenen Saison viele Spieler mit Verletzungen ausfallen. Zum Glück stürmt unser Torjäger Kai Simon weiter für den LFV. Er war von mehreren Klubs heiß begehrt“, erklärt Sead Hadzic. Der Coach selbst ist wieder fit, machte die gesamte Vorbereitung mit und will als Spielertrainer ebenfalls zum Erfolg beitragen. (eki)

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