TSG Fürstenhagen erwartet Reichensachsen - SG Werratal gegen den Lichtenauer FV

Den Tabellenführer ärgern

Sturmlauf: Seine Torgefährlichkeit will Jannik Schinzel von der SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach (rechts) bei schnellen Vorstößen erneut unter Beweis stellen. Foto: eki

Witzenhausen. Zwei Spiele haben es am kommenden Wochenende in der Fußball-Kreisoberliga in sich: Die SG Werratal erwartet den Lichtenauer FV zum Verfolgerduell und der TSG Fürstenhagen bekommt es mit Spitzenreiter SV Reichensachsen zu tun.

Großalmerode - SG Sontra (Samstag, 15 Uhr). Wieder mit dem zuletzt fehlenden Torhüter Tim Behnke bieten die Gastgeber ein starkes Team auf und wollen sich gegen einen starken Gegner für die Niederlage zuletzt in Niederhone rehabilitieren. „Wir möchten noch lange im oberen Tabellenbereich dabei sein und sind deshalb schon in der Pflicht“, meint Großalmerodes Trainer Osman Duygu.

Aber auch die Sontraer haben hohe (Aufstiegs-) Ziele und nach der Werrataler Niederlage nur noch einen Punkt Rückstand auf den zweiten Tabellenrang. „Ich rechne mit einem spannenden Spiel gegen den Vizemeister der vergangenen Saison“, sagt Duygu.

SG Wickenrode/Helsa - Niederhone (Samstag, 16 Uhr). SG-Trainer Stefan Koch und seine Mannschaft sind vor diesem Gegner gewarnt, denn Niederhone besiegte zuletzt den FC Großalmerode mit 4:3. „Bezüglich des Leistungspotenzials gehört diese Mannschaft auch nicht in die hintere Tabellenregion“, stellt Koch fest und weiß um die ganz schwere Aufgabe für seine Schützlinge. Fehlen werden bei den Gastgebern der verletzte Benjamin Nickel und Thomas Kühn.

SG Werratal - Lichtenauer FV (Sonntag, 15 Uhr). Für beide Mannschaften steht in dieser Begegnung viel auf dem Spiel. Die Werrataler wollen ihren zweiten Tabellenrang unbedingt verteidigen, der Gegner möchte den Anschluss zu den führenden Teams nicht vollends verlieren. Allerdings sind die Lichtenauer bezüglich verletzter Spieler die am härtesten betroffene Mannschaft. LFV-Spielertrainer Sead Hadcic kann in diesem Jahr nicht mehr auflaufen und muss am Sonntag auch die verletzten Waldemar Hein, Tim Gedeck und Florian Meister ersetzen. Fraglich ist zudem noch der Einsatz von Wegendt und Wirth. Dennoch erwartet Werratals Coach Dieter Berg ein offenes Spiel und weiß um die Gefährlichkeit des gegnerischen Torjägers Kai Simon. Bei den Platzherren fehlen Andreas Schad (Knieprobleme), Niklas André Mora (Dienst) und Jonas Zindel.

TSG Fürstenhagen - Reichensachsen (Sonntag, 15 Uhr). Mit dem Erfolg zuletzt bei der SG Werratal betrieb der TSG beste Eigenwerbung für das große Heimduell. Dazu kommt mit dem bisher ungeschlagenen Tabellenführer eine Mannschaft, für die der TSG schon ein Angstgegner ist. „Gegen Reichensachsen haben wir in der vergangenen Saison vier Punkte geholt. Wir haben keinen Druck und sind in unserer momentanen Form guter Dinge“, meint Fürstenhagens Trainer Uwe Dippel.

Klar aber ist auch, dass der 53-jährige TSG-Torhüter Michael Böttner weitaus mehr im Brennpunkt des Geschehens stehen wird, als zuletzt in Wendershausen. „Die Verteidiger dürfen Reichensachsens gefährliche Angreifer Bick und Mummert keinen Augenblick aus den Augen lassen. Vorn sind wir immer in der Lage den einen oder anderen Treffer zu erzielen“, meint Dippel. Allerdings plagt sich Domenic Appel mit einer Verletzung und absolvierte zuletzt nur ein Lauftraining. Die Fans der Gastgeber setzen aber ebenso auf den Fußballer des Jahres wie auch auf dessen Nebenleute Titan und Goebel. In jedem Fall ist für eine spannende und hochklassige Begegnung garantiert, in der die Gastgeber dem Spitzenreiter nur zu gern die erste Niederlage beibringen möchten.

SG Wehretal - SG Meißner (Sonntag, 15 Uhr). Neben Urlauber Florian Kästing-Schäfer muss SG-Trainer Norbert Toby auch auf Göbel und Pressler verzichten. Offen ist noch der Einsatz von Moritz Becker.

SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach - Bad Sooden-Allendorf (Sonntag, 15 Uhr in Hundelshausen). Mit einem spannenden Spiel von der ersten bis zur 90. Minute rechnet SG-Trainer Thomas Schill. Einen Favoriten gibt es für ihn nicht. (eki)

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