Spitzenreiter Lichtenauer FV erwartet den unmittelbaren Verfolger Weidenhausen II

Top-Duell zum Abschluss

Kampf um das Leder: Wieder viel zu tun bekommen werden Lichtenaus Abwehrspieler Waldemar Driegert (Zweiter von links) und seine Mannschaftskameraden im Kreisoberliga-Hit daheim gegen Weidenhausen II. Foto: eki

Witzenhausen. Das Schlagerspiel aktiviert zum Abschluss nochmals die Fußball-Fans. Am letzten (kompletten) Spieltag dieses Jahres in der Kreisoberliga prallen mit Gastgeber Lichtenauer FV und dem SV Weidenhausen II die beiden führenden Teams aufeinander.

Lichtenauer FV - Weidenhausen II (Sonntag, 14.45 Uhr). Bereits das Hinspiel auf dem Chattenloh war nichts für Beobachter mit schwachen Nerven. Dabei kam die torlose Partie für die Lichtenauer nach vielen vergebenen Chancen einer Niederlage gleich. Schneider, Claßen und Meister scheiterten für den Aufsteiger im Minutentakt, während Waldemar Hein zu allem Überfluss noch einen Strafstoß verschoss. „Motivieren brauche ich meine Spieler vor dieser Begegnung bestimmt nicht. Beide Mannschaften werden sich erneut nichts schenken“, ist sich LFV-Trainer Stefan Möller sicher. Die Platzherren können wieder auf Torjäger Michael Claßen zurückgreifen, müssen aber auf ihren Spielgestalter Florian Meister verzichten. Letzterer zog sich vor einigen Tagen einen Bänderriss zu.

SG Werratal - SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach (Sonntag, 14.45 Uhr). Nicht gern erinnert man sich bei den Werratalern an das Hinspiel und die 0:1-Niederlage. „Derart viele Nachlässigkeiten wie im ersten Vergleich dürfen uns nicht nochmals passieren. Die Einstellung muss ebenso stimmen wie die Laufbereitschaft und der Kampfgeist“, fordert Trainer Dieter Berg. Dabei müssen die Gastgeber auf die beiden dienstlich verhinderten Niklas André Mora und Niklas Rauchhaus verzichten, während Bastian Bielefeld und Jannick Rode aufgrund von Verletzungen nicht einsatzfähig sind.

Für die Gäste geht es ebenfalls um einen versöhnlichen Jahresabschluss. Klar ist schon, dass die Elf von Coach Thomas Schill als Drittletzter in der Tabelle in die Winterpause gehen wird.

TSG Fürstenhagen - Hopfelde/Hollstein (Sonntag, 14.45 Uhr). So einen Ausrutscher wie beim mageren 1:1-Unentschieden im ersten Vergleich will sich der TSG nicht nochmals leisten. „Wieder so ein Ergebnis wäre eine Katastrophe, weiß auch TSG-Trainer Uwe Dippel, der im Hinspiel im Urlaub weilte.

Der Gast beeindruckte in den vergangenen Wochen mit meist guten Abwehrleistungen und muss sich nun auf die beiden schnellen und torgefährlichen TSG-Angreifer Domenic Appel und Maciej Goebel konzentrieren.

Bad Sooden-Allendorf - Niederhone (Sonntag, 14.45 Uhr). Nach dem Husarenstreich zuletzt in Herleshausen gehen die Platzherren erneut mit großem Selbstbewusstsein in die Auseinandersetzung. Schließlich haben die Gastgeber auch noch eine Rechnung mit diesem Gegner offen, der im Hinspiel mit 1:0 die Oberhand behielt.

Reichensachsen - SG Meißner (Sonntag, 15 Uhr). Erst nach 63 Minuten kasierte Meißner bei der 0:3-Niederlage in Reichensachsen das erste Gegentor. Auch diesmal ist eine Abwehrschlacht angesagt. Weiterhin fehlen wird Trainer Eyrich wegen einer Kur, als Vertreter steht Norbert Toby an der Linie. (eki)

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