Fußballer des Jahres vom Kreisoberligisten Lichtenauer FV trifft in Waldkappel fünfmal in einer Halbzeit

Torfestival von Kai Simon beim 7:2

Duell in der Luft: Fürstenhagens Angreifer Florian Meister (links) und ein SCN-Verteidiger kämpfen um das Leder. Fotos: eki

Witzenhausen. Fünf Tore in einem Spiel schafft auch ein Goalgetter wie Kai Simon vom Kreisoberligisten Lichtenauer FV nicht in jedem Spiel. Beim 7:2-Auswärtssieg seiner Mannschaft erzielte er diese fünf Treffer sogar in nur 45 Minuten.

Waldkappel - Lichtenauer FV 2:7 (1:5). Den Namen von LFV-Torjäger Kai Simon werden Waldkappels Abwehrspieler bestimmt nicht so schnell vergessen. Eiskalt nutzte der aktuelle Fußballer des Jahres seine Chancen, schaffte erst einen Hattrick und war nach dem 1:3-Anschlusstreffer des Gegners vor der Halbzeit noch zwei weitere Male erfolgreich. „Wir wollten ihn dann für die kommenden Aufgaben ein wenig schonen“, erklärte Lichtenaus Co-Trainer Erkan Kilci die Auswechslung des erfolgreichen Vollblutstürmers nach 45 Minuten.

Im Gefühl des sicheren Sieges und nach der Belastung des Freitagsspiels gegen die SG Werratal steckten die Gäste nach dem Wiederanpfiff ein wenig zurück, behielten aber jederzeit die Kontrolle über das Geschehen. In einer homogenen LFV-Mannschaft zeichnete sich auch der laufstarke und einsatzfreudige Außenverteidiger John Schneider aus.

Tore: 0:1/0:2/0:3 alle Simon (7./26./29.), 1:3 Rattmann (32.), 1:4/1:5 beide Simon (44./45.), 1:6 Gedeck (60.), 1:7 Wegendt (67.), 2:7 Rattmann (72./Foulelfmeter).

TSG Fürstenhagen - Niederhone 2:1 (1:1). Erst eine Viertelstunde vor dem Schlusspfiff schaffte der favorisierte Tabellenführer den Siegtreffer gegen das Schlusslicht. „Es war uns klar, dass dies ein schweres Spiel für uns werden würde. Niederhone ist keineswegs so schwach wie es der Tabellenstand auszusagen scheint“, meinte TSG-Sprecher Markus Volkhardt.

Während der gesamten 90 Minuten überzeugten beide Rivalen mit großer Laufarbeit und rieben sich in vielen Zweikämpfen vornehmlich im Mittelfeld auf. Nach dem frühen Führungstor von Spielertrainer Dennis Schanze per Freistoß (6.) erwarteten einige der TSG Fans schon einen sicheren Sieg der eigenen Mannschaft, sahen sich allerdings getäuscht. Niederhone gab sich keineswegs geschlagen. Vor allem der quirlige Angreifer Tadeis beschäftigte die Hintermannschaft der Gastgeber permanent und erzielte auch mit einem Freistoß den Ausgleich (20.). TSG-Torhüter Benjamin Bobsin war bei diesem Geschoss chancenlos.

Auch nach dem Wiederanpfiff bestimmte die Schanze-Elf zumeist das Geschehen und wurde dann belohnt, als Nicolae Titan in der Schlussphase goldrichtig stand.

Tore: 1:0 Schanze (6.), 1:1 Tadeis (20.), 2:1 Titan (75.).

SG Frieda/Schwebda/Aue - Bad Sooden-Allendorf 1:4 (1:2). Nach einer Viertelstunde staunten die Gäste nicht schlecht, als das Leder nach einem Schuss von FSA-Torjäger Lucas Harbich plötzlich im eigenen Netz lag. „Wir haben uns kurz geschüttelt und dann zurückgeschlagen“, sagt BSA-Trainer Jörg Immig.

Nachdem Sebastian Jilg nach nur wenigen Sekunden den ersten BSA-Treffer verpasst hatte, holten dies Aldinger und Jilg nach und schafften mit einem Doppelschlag (22./23.) die Wende. Der Rest war für die besseren Gäste dann nur noch Formsache.

Tore: 1:0 Harbich (15.), 1:1 Aldinger (22.), 1:2 Jilg (23.), 1:3 Acar (66.), 1:4 Jilg (983.). (eki)

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