Fußball-Kreisoberlist SG Werratal will Fürstenhagens Angreifer Domenic Appel nicht aus den Augen lassen

Den Torjäger in den Griff kriegen

Ganz sicher: Nach der Top-Leistung in Hessisch Lichtenau steht BSA-Keeper Marc Hennemuth wieder im Blickpunkt. Foto: Walle

Witzenhausen. Nach dem Erfolg beim Lichtenauer FV möchte die TSG Bad Sooden-Allendorf auch den Aufstiegsaspiranten SV Reichensachsen in der Fußball-Kreisoberliga ärgern und die Punkte behalten. Die SG Werratal will sich gegen den TSG Fürstenhagen für die erlittene Hinspielniederlage revanchieren.

TSG Fürstenhagen - SG Werratal (Sonntag, 15 Uhr). Nach dem ersten Aufeinandertreffen beider Mannschaften im Oktober vergangenen Jahres hatten Werratals Verteidiger ein regelrechtes Appel-Trauma. Gleich viermal setzte ihnen TSG-Torjäger Domenic Appel das Leder ins Netz und war damit maßgeblich am klaren 5:2-Erfolg seiner Elf beteiligt. „Ihn müssen wir dieses Mal unbedingt in den Griff kriegen“, sagt SG-Trainer Dieter Berg und kennt die Qualitäten des laufstarken und schussgewaltigen Angreifers genau. Bei den Gästen sind Manuel Bernhardt nach abgelaufener Sperre und Bastian Bielefeld nach seiner Verletzung wieder dabei, es fehlt der privat verhinderte Stürmer Jan Linnenkohl.

Auf der anderen Seite weiß TSG-Coach Uwe Dippel genau, dass der nächste Gegner fünf Spiele in Folge gewonnen hat und es seiner Mannschaft sehr schwer machen kann. Dennoch setzt er auf Sieg: „Wir haben in den zurückliegenden Heimspielen oft nur Unentschieden gespielt und wollen dieses Mal in stärkster Aufstellung drei Punkte behalten“.

Bad Sooden-Allendorf - Reichensachsen (Sonntag, 15 Uhr). „Wir sind mal dran, auch diesen Gegner zu besiegen. Gewinnchancen rechne ich mir durchaus aus“, sagt BSA-Trainer Friedhelm Krengel. Dabei setzen die Gastgeber auch auf den zuletzt überragenden Torhüter Marc Hennemuth, der beim 1:0-Erfolg in Hessisch Lichtenau ein großer Rückhalt war.

Reichensachsens Kicker mögen das körperbetonte Spiel nicht und bevorzugen die spielerische Variante. Dies kommt den Platzherren laut Krengel sehr entgegen. „Der SVR muss im Kampf um einen Spitzenplatz unbedingt gewinnen. Wir wollen die Begegnung lange offen halten und in der Schlussphase möglichst die sich dann wohl bietenden Räume nutzen“, so Krengel. Im Hinspiel zogen die Kurstädter mit 1:3 den Kürzeren.

SG Pfaffenbachtal/Schmmergrund - SpVgg. Hopfelde/Hollstein (Sonntag, 15 Uhr). Die Hausherren haben den direkten Klassenerhalt geschafft, für die Spielvereinigung geht es wohl nur noch um einen ordentlichen Kreisoberliga-Abschluss vor der Rückkehr in die A-Liga.

Im ersten Vergleich beider Rivalen in dieser Saison behielten die Pfaffenbachtaler beim 3:2-Erfolg nur mit Glück die drei Punkte, nachdem der Tabellenletzte nach Toren von Pleyer und Dippel einen 0:2-Rückstand wettgemacht hatte. Den entscheidenden Treffer durch Hoppe kassierte die Spielvereinigung sogar in Überzahl. Vorher hatte ein SG-Kicker die Ampelkarte gesehen.

Wanfried - Lichtenauer FV (Sonntag, 15 Uhr). Bei den Lichtenauern erinnert man sich noch gern an den ersten Vergleich in dieser Punkterunde. Das Spiel gegen die Wanfrieder war auf dem Platz an der Heinrichstraße nach Toren von Meister, Schneider und El Habachi schon nach 30 Minuten entschieden. Später trafen nochmals Florian Meister und Claßen zum 5:0-Endstand.

So leicht werden es die Wanfrieder der Kilci-Elf auf eigenem Rasen sicherlich nicht machen, obwohl für sie die Saison als Tabellenneunter längst gelaufen ist. Aber auch der LFV hat nach der 0:1-Heimschlappe zuletzt gegen Bad Sooden-Allendorf nur noch eine Mini-Chance auf Rang eins oder zwei. Aus eigener Kraft ist der Sprung nach ganz vorn nicht mehr drin.

SG Wehretal - SG Meißner (Sonntag, 15 Uhr). Rang 13 und der direkte Klassenerhalt ist für die SG Meißner nicht mehr zu schaffen, deshalb sind die restlichen Punktspiele für SG-Trainer Norbert Toby und seine Elf auch schon eine Art Generalprobe für die Relegation. Im Hinspiel beider Kontrahenten gab es keinen Sieger. Die SG Meißner machte daheim einen 0:2-Rückstand zum 2:2-Endstand wett. (eki)

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