Glanzvolle Vorstellung des Lichtenauer FV beim 7:0-Kantersieg gegen Klei./Hun./Doh.

Traumstart beim Heimdebüt

Sturmlauf: Freie Bahn vorm gegnerischen Tor hat hier John Schneider vom Lichtenauer FV (vorn rechts), der zwei Treffer seiner Mannschaft gegen die SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach vorbereitete. Links SG-Verteidiger Frederic Schwarzer. Foto: eki

Hessisch Lichtenau. Die heimischen Zuschauer auf dem Sportplatz an der Heinrichstraße waren sich gestern einig. So stark wie beim großartigen 7:0 (4:0)-Erfolg gegen die SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach hatten sie ihren Lichtenauer FV in der Fußball-Kreisoberliga lange nicht mehr gesehen.

„Das war wirklich eine tolle Vorstellung. Auf dieser Leistung können wir vor den kommenden schweren Aufgaben aufbauen“, meinte Co-Trainer Erkan Kilci. Er und Coach Sead Hadcic waren nach der glanzvollen Saison-Heimpremiere natürlich zufrieden.

Nicht nur mit den vielen Treffern und herrlichen Kombinationen begeisterten die Platzherren ihre Fans, alle LFV-Kicker sprühten geradezu vor Spielfreude und erteilten dem Gegner mit ihrer Spielkunst eine regelrechte Fußball-Lehrstunde.

Und dabei gelang den Hausherren auch noch ein Traumstart. Nach nur 120 Sekunden trat SG-Verteidiger Schönfeld über das Leder und der hinter ihm lauernde Kai Simon brauchte sich die Ecke nur noch auszusuchen. Nur drei Minuten später war Gästetorhüter Hannes Krabel erneut geschlagen, nachdem Schneider seinen Mannschaftskameraden El Habachi mit einem Querpass von der Grundlinie massgerecht bedient hatte.

Die ersatzgeschwächten Gäste bekamen auch in der Folgezeit keinerlei Zugriff aufs Geschehen und brachten das Gehäuse von LFV-Keeper Seitz kaum einmal in Gefahr, während sich der Titelaspirant auf der anderen Seite in einen regelrechten Rausch steigerte.

Dabei imponierte LFV-Zugang Wirth mit Übersicht in der Defensive, bestach Kevin Christl mit großem Aktionsradius und überzeugten Karl-Heinz Wegendt und Waldemar Hein als Takt- und Ideengeber im Mittelfeld. Übertroffen wurden sie an diesem Tag noch von Angreifer Kai Simon, der mit ungeheurer Präsenz vorm gegnerischen Tor die gesamte Hintermannschaft der Spielgemeinschaft in Atem hielt. Gleich vier Treffer gingen auf das Konto des Goalgetters. Bei seinem Hattrick nach dem Wiederanpfiff war vor allem der Treffer zum zwischenzeitlichen 6:0 eine Augenweide, als er nach einem Sprint über den halben Platz auch noch Schlussmann Krabel mit einem Lupfer aus spitzem Winkel überlistete.

Lichtenauer FV: Seitz - Christl, Dickel, Wirth - Hein, Schreiber, Elevli, Wegendt, Meister - Simon El Habachi. Ergänzung: Schmidt, Zouzou, Yilmaz, Calisier, Gedeck.

SG Klei./Hun./Doh: Krabel - F. Schwarzer, Brethauer, Schönfeld, Sorge - Schlosser, Adam, Sawizki, Träbing, Kaplan - Schinzel. Ergänzung: Hartmann, Rippel, Schill, Küllmer.

Tore: 1:0 Simon (2.), 2:0 El Habachi (5.), 3:0 Meister (23.), 4:0 Elevli (39.), 5:0/6:0/7:0 alle Simon (48./53./81.)

SR: Knoche (Melsungen). - Z: 160.

Von Eckehard Meyer

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