Trainerentlassung vor zwei Schlüsselspielen in der Kreisoberliga - Erkan Kilci schon heute an der Linie

LFV trennt sich von Stefan Möller

Langes Bein: Viel vorgenommen haben sich Marc Siebert (links) und seine Mannschaftskameraden vom TSG Fürstenhagen in den beiden Spielen am Wochenende. Foto: eki

Witzenhausen. Nur für Kenner der Lichtenauer Fußballszene kam die Nachricht nicht überraschend. Gestern trennte sich Fußbal-Kreisoberligist Lichtenauer FV von Trainer Stefan Möller. Der Coach bekam die Entscheidung des LFV-Vorstandes am Morgen telefonisch übermittelt. Der LFV steht am Wochenende im Kampf um einen Spitzenplatz gleich vor zwei Schlüsselspielen.

Lichtenauer FV - SG Herleshausen/Nesselröden/Ulfegrund (Heute, 18.15 Uhr). „Uns ist die Entscheidung bestimmt nicht einfach gefallen, uns vorzeitig von Stefan Möller zu trennen. Er hat beim LFV eine hervorragende Arbeit geleistet“, erklärt LFV-Vorsitzender Günter Vogt. Der Verein sah sich aber zu dem Schritt gezwungen, da es Stefan Möller zuletzt innerhalb der Mannschaft an Autorität und Respekt gefehlt habe und die Trainingsbeteiligung unzureichend war. Schon im heutigen Spiel steht der zweite LFV-Vorsitzende Erkan Kilci als Interimstrainer an der Linie und will mit den Gastgebern versuchen, sich für die 1:2-Hinspielniederlage zu revanchieren.

SG Meißner - TSG Fürstenhagen (Heute, 18.15 Uhr). Mit großer Spielfreude will die Spielgemeinschaft den favorisierten Kontrahenten ärgern. SG-Torhüter Toni Käse genießt auch nach seinen jüngsten Patzern das Vertrauen von Trainer Norbert Toby. Zum Einsatz kommen auch Marvin Beck als Mittelstürmer und Niklas Trupp. Dagegen müssen die Platzherren auf Pascal Stöber verzichten, der nach einer Operation wohl bis zum Saisonende ausfällt. Fraglich ist noch der Einsatz von Schichtarbeiter Thomas Lehmann, während Max Eysert nach seiner roten Karte eine Sperre von sechs Begegnungen abbrummen muss. Auf der Gegenseite muss TSG-Coach Uwe Dippel mit den Urlaubern Benjamin Bobsin und Fabian Krause zwei Leistungsträger ersetzen.

„Hopfelde/Hollstein - Weidenhausen II (Heute, 18.15 Uhr). Kaum die Butter vom Brot nehmen lassen wird sich der souveräne Tabellenführer vom designierten Absteiger.

TSG Fürstenhagen - Bad Sooden-Allendorf (Sonntag, 15 Uhr). Voraussichtlich in stärkster Besetzung möchte der TSG in diesem Duell das bessere Ende für sich haben. „Das Hinspiel war unser erster Auftritt nach dem Aufstieg in die Kreisoberliga, und das haben wir nach einem Distanzschuss der Bad Sooden-Allendorfer unglücklich mit 0:1 verloren“, erinnert sich TSG-Coach Uwe Dippel.

SG Sontra - Lichtenauer FV (Sonntag, 15 Uhr). Beide Kontrahenten haben nach ihren zurückliegenden Auftritten etwas gutzumachen. Der Tabellendritte aus Sontra ließ bei der SG Werratal Federn (3:4), die Lichtenauer kassierten sechs Treffer in Niederhone.

SG Wehretal - SG Werratal (Sonntag, 15 Uhr). Nicht viel gelang den Werratalern im mit 0:1 verlorenen Hinspiel. Der Gegner erzielte seinerzeit schon nach einer Viertelstunde das Tor des Tages, während die Berg-Elf trotz aller Bemühungen keine Lücke im gegnerischen Abwehrverband fand. „Der Sieg zuletzt gegen Sontra hat meiner Mannschaft mächtig Auftrieb gegeben. Nun wollen wir die Revanche“, sagt Werratals Coach. Ersetzen müssen die Gäste nur den verletzten Benedikt Lange.

SG Herleshausen/Nesselröden/Ulfegrund - SG Meißner (Sonntag, 15 Uhr). Wenige Tage nach seinem 51. Geburtstag möchte Meißners Trainer Norbert Toby erneut eine starke Leistung seiner Mannschaft sehen. Das wäre nachträglich ein schönes Geschenk“, sagt der Gästecoach.

Niederhone - SpVgg. Hopfelde/Hollstein (Sonntag, 15 Uhr). Alles andere als ein Zuckerschlecken wird diese Aufgabe für den Tabellenletzten, denn Niederhone kann sich nach den jüngsten Erfolgen und dem 4:3-Triumph zuletzt in Reichensachsen wieder Hoffnungen auf den zweiten Tabellenrang machen. (eki)

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