Titelgewinn in der Fußball-Kreisoberliga rückt für Fürstenhagen nach 4:0 immer näher

TSG-Siegesserie geht weiter

Sturmlauf: Verfolgt wird Angreifer Alexander Rasch von der SG Wickenrode/Helsa (rechts) von Spielertrainer Dennis Schanze und Sebastian Aschenbrenner (von links) vom TSG Fürstenhagen. Foto: eki

Witzenhausen. Noch maximal zwei Siege in den ausstehenden vier Saisonbegegnungen in der Fußball-Kreisoberliga benötigt der TSG Fürstenhagen zum Titelgewinn. Der Tabellenführer sicherte sich ebenso drei Punkte wie auch die drei Verfolger. Der dritte Sieg in Folge gelang der SG Werratal gegen den VfL Wanfried buchstäblich in letzter Sekunde.

SG Wickenrode/Helsa - TSG Fürstenhagen 0:4 (0:2). „Wenn du einen Lauf hast, dann funktioniert fast alles wie geschmiert“, sagte Wickenrodes Spartenleiter Frank Lichte zum Auftritt des designierten Meisters aus Fürstenhagen. Einmal mehr in überragender Form präsentierte sich TSG-Spielertrainer Dennis Schanze zwei Tage nach seinem 26. Geburtstag. „Er hat im Mittelfeld die Fäden gezogen und war 90 Minuten ständig in Bewegung. Das war einfach klasse“, befand Lichte. Auch die Torhüter bei beiden Rivalen verdienten sich an diesem Tag Bestnoten. Benjamin Bobsin im Kasten des TSG war auch bei den besten Einschussmöglichkeiten der SG nicht zu überwinden, während auf der anderen Seite Daniel Koch die Niederlage seiner Mannschaft in Grenzen hielt.

Und mit SG-Verteidiger Thomas Kühn stand in diesem Vergleich noch ein Akteur im Blickpunkt. Erst unterlief ihm nach einer halben Stunde ein Eigentor zum zwischenzeitlichen 0:2-Rückstand, dann sah er kurz war Schluss nach einem weiteren Foul die Ampelkarte.

Tore: 0:1 Lauer (4.), 0:2 Kühn (31./Eigentor), 0:3 Appel (57.), 0:4 Lauer (82.).

SG Werratal - Wanfried 1:0 (0:0). Beide Rivalen und auch die Zuschauer hatten sich nach 90 abgewickelten Minuten bereits auf ein torloses Unentschieden eingestellt, da schlug Karl-Friedrich Theune sehr zur Freude der Platzherren und zum Entsetzen des abstiegsgefährdeten Rivalen zu. Nach schnellem Werrataler Umschaltspiel parierte VfL-Keeper Just zwar zunächst den von Gideon Morth abgefeuerten Schuss, doch beim Abpraller schaltete Theune am schnellsten. „Unser Sieg war glücklich, denn die Wanfrieder haben in einer umkämpften Begegnung mit großer Laufbereitschaft beeindruckt und waren auch in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft“, bekannte SG-Sprecher Sven Hagedorn.

Zudem stand der Gast nach einer Stunde kurz vor der 1:0-Führung, doch der von Kamberaj geschossene Elfmeter wurde von Torhüter Tobias Schönwitz pariert. Vorher hatte Verteidiger Andreas Schad diesen Strafstoß verursacht.

Tor: 1:0 K. F. Theune (90.+2). (eki)

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