VfL Wanfried strebt Platz im Mittelfeld an

Wanfried. In seine vierte Saison als Cheftrainer geht Christian Feike beim Fußball-Kreisoberligisten VfL Wanfried.

Das ausschließlich Jugendspieler als Neuzugänge bei seiner Elf zu verzeichnen sind, stört ihn dabei wenig, denn diese sollen den Konkurrenzkampf verstärken. Der VfL kann sich insgesamt auf einen breiteren Kader stützen als im vergangenen Jahr.

Das Ziel

 „Wir wollen nichts mit dem Abstieg zu tun haben und einen gesicherten Mittelfeldplatz erreichen“, hat der Treffurter gemeinsam mit dem Vorstand das Ziel klar umrissen. Taktisch möchte Feike bei seiner Elf die Viererkette einführen, um insgesamt variabler zu werden. Mit den vier Youngstern Merlin Sauer, Jan Philipp Valaschek, Jan Hossbach und Lennart Zeuch streben talentierte Spieler den Weg in die erste Mannschaft an und sollen den Etablierten Druck machen.

Das Positive

 „Die Mannschaft zieht in der Vorbereitung ordentlich mit, ganz anders wie in der Vorbereitung auf die Rückrunde“, freut sich der ehemalige Stürmer über den Fleiß seiner Spieler. Aber nicht nur das stimmt ihn positiv. „Mit Tim Lippold und Nils Löffler sind zwei Aktive jetzt wieder vor Ort, die in der vergangenen Saison nur unregelmäßig trainieren konnten“.

Das Negative

 „Im Tor fehlt uns die Nummer zwei“, bringt Wanfrieds Trainer das Problem auf den Punkt. Mit Markus Schädiger besitzt der VfL eine starke Nummer eins im Kasten, sollte dieser aber ausfallen, würde das den Tabellenzehnten der vergangenen Saison schwer treffen. Mit Timo Kalwinsky und Mario Herrmann hat der VfL zwar zwei Routiniers in der Hinterhand, allerdings sind deren Trainingsmöglichkeiten stark eingeschränkt. Auch einen weiteren Stürmer hätte Feike gern noch im Kader gehabt, da Torjäger Wilhelm Löffler aus beruflichen Gründen wohl nicht immer zur Verfügung stehen wird. „Aber wir jammern nicht, sondern machen das Beste daraus“, so Feike.

Die Favoriten:

 „Ich erwarte wie im vergangenen Jahr eine sehr ausgeglichene Kreisoberliga ohne Top-Favoriten. Den SV Reichensachsen und den FC Großalmerode muss man sicherlich immer auf der Rechnung haben, aber auch vom Lichtenauer FV und der TSG Bad Sooden-Allendorf erwarte ich einiges“, prophezeit Feike einen spannenden Titelkampf. (sk)

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